Speichersystem aus Gebrauchtbatterien von Elektroautos

Sumitomo nimmt Speichersystem aus Gebrauchtbatterien von Elektroautos in Betrieb

Die japanische Sumitomo Corporation wird nach eigenen Angaben noch im Februar 2014  am Solarkraftwerk Hikari-no-mori ein Batteriesystem installieren, das vollständig aus gebrauchten Batterien von Elektrofahrzeugen besteht. Nach Angaben von Sumitomi ist dies das weltweit erste System dieser Größe. Das Projekt läuft im Rahmen eines vom japanischen Umweltministerium 2013 aufgelegten Programms zur Erprobung von Speichersystemen, Sumitomo kooperiert hierbei im Rahmen eines Joint venture (»4R Energy Corporation«) mit dem Autohersteller Nissan. Der Prototyp des Systems mit 600 Kilowatt Leistung und 400 Kilowattstunden Kapazität entsteht aus 16 gebrauchten Lithium-Ionen/Batterien aus Nissan-Fahryeugen. weiterlesen…

Mit Giga-PV-Fabrik Markt zurück erobern

Europäisches Konsortium entwickelt Konzept für PV-Produktion im GW-Maßstab mit neuer Technik-Generation

Ein europäisches Konsortium unter dem Namen xGWp hat sich ein hohes Ziel gesteckt: Die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen PV-Industrie wieder herstellen. Der Zusammenschluss aus führenden europäischen Forschungsinstituten und Unternehmen mit dem Freiburger Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE an der Spitze arbeitet an einem Konzept für eine Multi-GW-Fabrik. Ziel ist die Förderung der Photovoltaik als Key Enabling Technology, als strategisch wichtige Schlüsseltechnologie auf europäischer Ebene. Darüber informiert eine Meldung auf der ISE-Homepage. weiterlesen…

Deutsche Bank erwartet solaren „Goldrausch“

Vorhersagen: PV-Rekorde sollen purzeln

In einer Studie erwarten amerikanische Analysten  der Deutsche Bank Market Research für 2014 und 2015 einen starken globalen Wachstumsmarkt. Während die DB-Analysten für 2014 einen weltweiten PV-Zubau von 46 GW erwarten, soll der Weltmarkt im Jahr 2015 gar auf 56 GW steigen. Plakativer Titel der englischsprachigen Solar-Studie: „2014 Outlook: Let the Second Gold Rush Begin.“ weiterlesen…

Hendricks gegen CO2-Steuer

Koalitionsvertrag verhindert neue Steuern

Trotz Rekord-Emmissionen lehnt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) eine CO2-Steuer für Kohlekraftwerke ab. Vielmehr müssten durch eine Reform des CO2-Zertifikate-Handels die Preise wieder gesteigert werden: „Wir dringen darauf, dass dies spätestens 2016 geschieht – nicht erst 2020, wie die EU-Kommission es will“. Schließlich seien sich SPD und Union in den Koalitionsverhandlungen einig geworden, keine neuen Steuern einzuführen. weiterlesen…

Erneuerbare bis 2030 verdoppeln – ohne Mehrkosten

 IRENA-Untersuchung hält weltweite Verdoppelung des Anteils erneuerbarer Energien in 16 Jahren für möglich

82 Energieexperten aus 42 Ländern (darunter 10 deutsche) haben im Auftrag der Internationalen Organisation für erneuerbare Energien, IRENA, den möglichen Umbau der Energiesysteme weltweit untersucht und daraus Handlungsempfehlungen für Regierungen abgeleitet. Die Experten analysierten die Kosten der verschiedenen Energiesysteme, Effekte für den Arbeitsmarkt, das Potenzial der Treibhausgas-Verringerungen sowie Vor- und Nachteile für Regierungen, Unternehmen und Bürger. Ihr Fazit: Ohne Zusatzkosten könnte bis 2030 der Anteil erneuerbarer Energien am weitweiten Energiebedarf auf mehr als 30 Prozent verdoppelt werden. Empfehlung: den Energieumbau beschleunigen. weiterlesen…

SIKO SOLAR holt Solar-Weltrekordtitel nach Tirol

Tiroler Solar-Unternehmen schafft es mit weltgrößten Solarthermie-Kollektor ins Guinness Buch

Die SIKO SOLAR GmbH aus dem österreichischen Jenbach schaffte bei der Hausbau & Energiemesse in Innsbruck am 31.01.2014 einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde: 60 Mitarbeiter und 60 Tiroler Installateurlehrlinge bauten in 52,5 Minuten den größten Solar-Kollektor der Welt, mehr als 20 Meter lang und drei Meter breit. Vorgabe war neben einer geforderten Mindestgröße von 50 Quadratmetern eine Temperaturdifferenz des Wassers zwischen Kollektoreingang und -ausgang von mindestens fünf Grad Celsius, berichtet SIKO SOLAR in einer Pressemitteilung. weiterlesen…

CEC: Fragen und Bedenken der Anwohner

Pläne für Neubau präsentiert

Am 07.02.2014 präsentierte das Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion erstmals seine Pläne für den Neubau. Bedenken und Unverständnis in der Bürgerschaft sind nach Ansicht von Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld (SPD) auch in mangelnder Kommunikation begründet. „Wir müssen uns als politisch Handelnde eingestehen, in dem Punkt Nachholbedarf zu haben“, sagte Mühlenfeld am Rande der Präsentation für den Max-Planck-Neubau. „Wenn wir den sachlichen Diskurs befördern wollen, dann gibt es nur drei Möglichkeiten: Information, Information, Information.“ Das sieht auch Gründungsdirektor Robert Schlögl so – er musste sich Fragen und Bedenken von Anwohnern stellen. Manche, befand er später, beruhten auf fehlender oder falscher Faktenlage. „Information täte da Wunder“. Das berichtet die Westdeutsche Allgemeine (WAZ) in zwei Artikeln. weiterlesen…

Keine Störung der Flugsicherung durch Windgeneratoren

Gericht lehnt Antrag ab

Das Verwaltungsgericht Oldenburg hat es mit aktuellem Beschluss vom 05.02.2014 -5 B 6430/13-, den Bau und Betrieb von fünf Windenergieanlagen (WEA) im Windpark Ganderkesee – Lemwerder „Sannauer Helmer“ in einem Verfahren des vorläufigen Rechtschutzes auf Antrag der Deutschen Flugsicherungs-GmbH – DFS – vorläufig zu stoppen. Dies teilte das Verwaltungsgericht Oldenburg mit. weiterlesen…