Energiespeicher-Tagung in Halle – „Wissen speichern“

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff eroffnete am 06.02.2014 in Halle (Saale) vor 230 Teilnehmern die Energiespeicher-Tagung der Leopoldina/Nationale Akademie der Wissenschaften unter dem Titel „Fehlender Baustein der Energiewende?“ Er stellte die Notwendigkeit der Speicherforschung heraus – immerhin benötige man Puffer von etwa einem Viertel des Gesamtenergiebedarfs, um Schwankungen auszugleichen. Der promovierte Physiker Haseloff äußerte drei Bitten an die Wissenschaftler: Sie möchten vor allem ihre systemischen Überlegungen weiter voran treiben, aber auch die Leuchtturmprojekte wie etwa Hypos nicht vernachlässigen – schließlich aber ihre „wissenschaftliche Lauterkeit und Deutlichkeit nicht dem großen politischen Mainstream hintan stellen“. Wörtlich bat er: „Holen Sie uns an den Stellen zurück, wo wir falsche Pfade gehen!“ weiterlesen…

Länderunterschiede bei EEG-Zahlungsströmen

BDEW interpretiert EEG-Zahlungsströme – Starkes Gefälle bestätigt sich

  • Im Saldo verbleibt Überschuss von 1,2 Milliarden Euro aus EEG-Umlage bei bayerischen Anlagenbesitzern
  • EEG muss grundlegend reformiert werden

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien hat auch im vergangenen Jahr zu milliardenhohen Zahlungsströmen zwischen den Bundesländern geführt – teilt der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) auf Grund einer Erhebung mit. So hätten die bayerischen EEG-Anlagenbesitzer im Jahr 2012 zwar rund 3,5 Milliarden Euro aus der Erneuerbaren-Förderung bekommen, die bayerischen Stromkunden brachten über die EEG-Umlage aber nur 2,3 Mrd. auf. Im Saldo sei ein Überschuss von rund 1,2 Mrd. verblieben –  2011 seien es noch rund 950 Millionen Euro gewesen. Umgekehrt hätten die Anlagenbesitzer in Nordrhein-Westfalen weniger als 1,3 Mrd. EEG-Förderung erhalten, die dortigen Stromkunden zahlten aber über die EEG-Umlage mehr als 3,1 Mrd.. Unterm Strich zahlten die Stromkunden in NRW also 1,8 Mrd. zur Förderung regenerativer Energien in anderen Bundesländern. Damit hat sich nach Angaben des BDEW das starke Gefälle bei den EEG-Zahlungsströmen aus den vergangenen Jahren weiter verstärkt. weiterlesen…

Speicher – fehlende Bausteine der Energiewende?

Leopoldina-Tagung: Stromspeicher für erneuerbare Energien

Der Ausbau der erneuerbaren Energien kommt rasant voran. Bis zum Jahr 2050 sollen sie nach den Plänen der Bundesregierung 80 Prozent des Stroms erzeugen. Die Stromerträge von Windenergie- und PV-Anlagen schwanken jedoch im Laufe des Jahres und von Ort zu Ort erheblich. Lokal ist dadurch das Stromangebot oft geringer oder höher als die Nachfrage. Dieser Unterschied könnte über die Verteilnetze ausgeglichen werden – oder durch die Speicherung von Strom. Effiziente und bezahlbare Energiespeicher könnten somit eine wichtige Aufgabe bei der verlässlichen Integration der erneuerbaren Energien in das Energiesystem der Zukunft haben. Welche Rolle effiziente und bezahlbare Energiespeicher bei der Energiewende einnehmen könnten, beleuchten Wissenschaftler beim Symposium „Energiespeicher – der fehlende Baustein der Energiewende?“ am 06.02.2014 an der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle (Saale). weiterlesen…

Netzbetreiber stellen Korridor für längste Stromverbindung Deutschlands vor

„Eines der bedeutendsten Netzausbauprojekte Europas“

Die Netzbetreiber Tennet und TransnetBW haben die geplanten Streckenverläufe und Korridore des größten und längsten Netzausbauprojekts vorgestellt. Die Verwirklichung der Gleichstromverbindung Suedlink sei damit startbereit. Gleichzeitig regt sich Widerstand aus Bayern, der das weitere Vorgehen verzögert. Bereits geplante Infoveranstaltungen für betroffene Bürger sollen verschoben werden. Als Grund für die Verschiebung geben die Netzbetreiber Tennet und TransnetBW das aktuelle Moratorium für Gleichstromverbindungen in Bayern an – meldet der Dienst IWR. weiterlesen…

EU-Abgeordnete fordern verbindliche Ziele bis 2030

Klimaschutzpolitik – CO2: 40 % runter; Effizienz: 40 % rauf; 30 % Anteil Erneuerbarer

Das EU-Parlament hat am 05.02.2014 eine Senkung des [[CO2]]-Ausstoßes von 40%, einen Anteil der erneuerbaren Energiequellen von 30% und eine Verbesserung der Energieeffizienz um 40% bis 2030 im Rahmen der langfristigen EU-Klimaschutzpolitik gefordert. Die Ziele sollten verbindlich sein, so die Entschließung, die mit 341 Stimmen bei 263 Gegenstimmen und 26 Enthaltungen angenommen wurde. Die Abgeordneten haben die jüngsten Vorschläge der Kommission als kurzsichtig und unambitioniert kritisiert. weiterlesen…

SZ: „BY-Kabinett zieht den Stecker“

Populismus a la bavaroise – Pro Windkraft bereitet Klage vor

Eigentlich nichts Neues aus Bayern: Der Widerstand in der Bevölkerung gegen die Planungen für Stromtrassen durch Bayern veranlasst die Staatsregierung zu einer prompten Reaktion. Das Kabinett beschloss ein Moratorium,  alle Pläne sollen bis August auf Eis liegen. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. weiterlesen…

Führungsrolle in der E-Politik wandert aus

Europa nicht mehr alleiniger Vorreiter in der weltweiten Energie- und Klimapolitik

Ein internationaler Vergleich zeigt, dass andere Regionen und Länder mittlerweile rasant aufgeholt und in einigen Bereichen bereits die Führung übernommen haben: Der größte Zubau von Windkraftanlagen findet in den USA und China statt – Die USA und Japan führen bei der Elektromobilität. Eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). weiterlesen…

Klimawandel: Neue Erkenntnisse über die Arktis

Temperaturrückkopplung spielt größere Rolle für starke Klimaänderung als Eisschmelze

Das Klima ändert sich in der Arktis schneller als in anderen Regionen dieser Erde. Dieses Phänomen wird häufig mit dem Rückgang von Schnee und Eis erklärt, welcher zu einer stärkeren Erwärmung durch die Sonneneinstrahlung führt (positiver Eis-Albedo-Effekt). weiterlesen…

Wind-Onshore wuchs wie erwartet

Windenergie an Land: Zubau 2013 wie prognostiziert<div>Ungewissheit für 2014 und 2015 bleibt groß

Der deutsche Markt für Onshore-Windenergieanlagen wächst – so wie von Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) und VDMA Power Systems prognostiziert. Die von der Deutschen WindGuard im Auftrag von BWE und VDMA Power Systems ermittelten Zahlen der aktuellen Herstellerbefragung zeigen einen stabilen Aufwärtstrend: Von den 2.998 MW neu installierter Leistung an Land wurden knapp 60 Prozent in Mittel- und Süddeutschland errichtet. weiterlesen…

Nanoröhrchen für hocheffiziente Solarzellen

Photovoltaik – noch mehr Leistung

Winzige Nanoröhrchen aus Kohlenstoff haben als Wandler von Sonnenlicht in elektrischen Strom ein wesentlich größeres Potenzial als bisher angenommen. Zukünftig könnten die Kohlenstoff-Nanoröhrchen in optischen Sensoren oder in hocheffizienten Photovoltaikanlagen zum Einsatz kommen. Das haben Forscher der Universität Würzburg herausgefunden. weiterlesen…