Pflanzen als Klimafaktor

Neues Bild vom Kohlenstoffkreislauf in Landökosystemen: Niederschlag wichtiger Klimafaktor

Pflanzen spielen im globalen Klimasystem eine entscheidende Rolle – denn sie entnehmen der Luft Kohlendioxid und wandeln es in Kohlenhydrate um. So kann der Kohlenstoff viele Jahre oder gar Jahrzehnte im Ökosystem gespeichert bleiben, bevor er als CO2 erneut in die Atmosphäre gelangt. Im Welt- Durchschnitt dauert das 23 Jahre, berichtet ein internationales Forscherteam unter Leitung von Nuno Carvalhais und Markus Reichstein vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena in der Zeitschrift Nature (Global covariation of carbon turnover times with climate in terrestrial ecosystems). In den Tropen dauert es nur 15 Jahre, bis ein C-Atom wieder freigesetzt wird, in hohen Breiten dagegen 255 Jahre. Eine überraschende Erkenntnis: Der Niederschlag spielt für die Verweildauer eine mindestens ebenso große Rolle wie die Temperatur. Die Forscher stellten zudem fest, dass in Landökosystemen insgesamt mehr Kohlenstoff gebunden ist als bislang gedacht – vor allem im Boden. weiterlesen…

Wackelkandidaten für die EU-Kommission

Der britische EU-Kommissar und die „nukleare Option“ der Europaabgeordneten
Mit freundlicher Genehmigung von euractiv.de

Vier der vom künftigen EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker designierten Kommissare sind noch keineswegs sicher in ihren Ämtern: Sie gelten als „Wackelkandidaten“. Weil das EU-Parlament ihrer Berufung zustimmen muss, müssen sich alle einer Befragung unterziehen. Prominente Fälle auf der Kippe: Der als Energie- und Klima-Kommissar vorgesehene Spanier Miguel Arias Cañete und der Brite Jonathan Hill (Finanzen). Ein Bericht von EurActiv Brüssel. weiterlesen…

Deutsche PV ist mehr als Zell- und Modulproduktion

Kommentar von Sandra Enkhardt

Manchmal kann man sich nur wundern. Das Bundeswirtschaftsministerium kann auf eine Anfrage der Linkspartei nicht herausfinden, wie viele Solarzellen- und Solarmodulproduzenten es noch in Deutschland gibt. Dabei hätte eine einfache Frage an das Statistische Bundesamt genügt. Beim Spiegel hingegen ist die deutsche Solarindustrie „fast tot“. Dass es bei der Photovoltaik noch viel mehr Wertschöpfung hinter dem reinen Produzieren gibt, scheint beiden egal zu sein. weiterlesen…

UN-Klimagipfel: neue Initiativen zum Schutz der Wälder

New York Declaration on Forests

Beim UN-Sondergipfel zum Klimaschutz werden zahlreiche Initiativen zum Schutz der tropischen Wälder vorgestellt. Die New York Declaration on Forests“, die heute verkündet wird, zielt auf einen Stopp der Entwaldung bis 2030 sowie den Aufbau entwaldungsfreier Lieferketten. Am Rande des Gipfels schloss Bundesumweltministerin Barbara Hendricks zusammen mit Norwegen eine neue Partnerschaft zum Waldschutz mit Peru. weiterlesen…

Greenpeace gegen britische Atom-Subventionen

EU will Reaktorneubau Hinkley Point C genehmigen: Greenpeace Energy prüft rechtliche Schritte gegen britische Atom-Subventionen

Der Ökostrom-Anbieter Greenpeace Energy kündigt Widerstand gegen das Vorhaben von EU-Kommissar Joaquín Almunia an, großzügige staatliche Subventionen für den Atomkraftwerks-Neubau Hinkley Point C in Großbritannien genehmigen zu wollen. Mehrere Medien hatten über die Entscheidung des zuständigen EU-Kommissars berichtet. Dabei geht es um eine Vereinbarung zwischen dem britischen Staat und dem französischen Betreiber-Konzern EDF. Diese sieht vor, dass Strom aus dem geplanten Atomkraftwerk eine garantierte Einspeise-Vergütung von umgerechnet 10,6 Cent pro Kilowattstunde für die kommenden 35 Jahre erhält. weiterlesen…

BUND: UN-Klimagipfel verlangt Fossilausstieg

Ban-Ki-Moon-Klimagipfel endet mit klarem Handlungsauftrag: Europa muss CO2-Emissionen bis 2030 drastisch senken – Deutschland muss Energiewende entschlossen voranbringen.

Für Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), endet der Ban-Ki-Moon-Klimagipfel mit einer deutlichen Handlungsaufforderung. „Die Staatengemeinschaft muss aus fossilen Energiequellen aussteigen. Die Europäische Union hat schon im Oktober die Chance, ein anspruchsvolles Klimaschutzpaket zu verabschieden. Entscheidende Schritte sind der schnelle Ausbau erneuerbarer Energien und mehr Energieeffizienz. Die Erderwärmung unter zwei Grad zu halten ist ein anspruchsvolles Ziel. Es liegt noch in weiter Ferne“, sagte Weiger. Wichtige Hebel, um das Weltklima im Gleichgewicht zu halten, seien der Ausstieg aus Braunkohle, Steinkohle, Öl und Gas und der Umstieg auf regenerative Energien. „Deutschland ist beim Umstieg auf erneuerbare Energien Vorreiter, jetzt müssen wir Vorreiter beim Ausstieg aus fossilen Energiequellen werden“, forderte der BUND-Vorsitzende. weiterlesen…

CEC öffnete sich

Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion öffnete seine Pforten

Etwa 800 Besucher konnten am 20.09.2014 das Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (MPI CEC) in Mülheim einmal direkt in Augenschein nehmen. Mehr als 100 CEC-Mitarbeiter führten beim Tag der Offenen Tür die Gäste durch Labore, Werkstätten und Arbeitsräume und brachten mit interaktiven Experimenten nicht nur Kinder zum Staunen. weiterlesen…

DUH: Neue Info zur Energetischen Gebäudesanierung

„Wider die falschen Mythen Teil 2“

Die Potenziale im Gebäudebestand zur Energie- und CO2-Einsparung sind gewaltig, werden aber nach wie vor nicht ausgenutzt. Noch immer bestimmen zahlreiche Irrtümer die öffentliche Diskussion um die Energieeffizienz, laut Koalitionsvertrag zweite Säule der Energiewende. Diese wird in den Medien hauptsächlich über erneuerbare Energien und den Netzausbau wahrgenommen. Energieeffizienz, wird häufig weniger als Chance und mehr als Problem beschrieben: Steigende Mietkosten nach der Modernisierung oder geringere Energieeinsparungen als die erwarteten sind häufig genannte Einwände gegen die energetische Gebäudesanierung. Sanierer sind  in der Folge verunsichert und zögern energetische Modernisierungsarbeiten hinaus. In einer neuen Bröschüre will die Deutsche Umwelthilfe mit den „Mythen der energetischen Gebäudesanierung“ aufräumen. weiterlesen…

Stefan Glunz erhält Becquerel-Preis

EU-Kommission würdigt Pionierarbeit für hocheffiziente Siliciumsolarzellen

Seit 1989 vergibt die Europäische Kommission den Becquerel-Preis, in diesem Jahr erhielt ihn Dr. Stefan Glunz, Bereichsleiter „Solarzellen – Entwicklung und Charakterisierung“ am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE. Das Preiskomitee ehrt Stefan Glunz für seine herausragende Pionierarbeit im Bereich der hocheffizienten Siliciumsolarzellen und damit seinen Beitrag zum weltweiten Erfolg der photovoltaischen Stromerzeugung. Der Preis wurde am 22.09.2014 im Rahmen der „European PV Solar Energy Conference“ in Amsterdam überreicht. weiterlesen…