Geheimcode der Ökosysteme

Blick auf konkrete Pflanzenmerkmale soll Klima-Einfluss auf globale Vegetation verstehen helfen

Der Klimawandel wird die Welt vermutlich sehr verändern – auch die Pflanzenwelt. Nur wie? Das können derzeit weder Klimaforscher noch Biologen einigermaßen gut abschätzen. Mit zwei aktuellen Arbeiten tragen Forscher des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena und der Universität Leipzig dazu bei, das zu ändern. Dabei rücken sie erstmals konkrete Merkmale von Pflanzen in den Blickpunkt: etwa die Masse der einzelnen Samen, die Dichte des Holzes oder die Höhe, die ein Gewächs erreicht. Bisher konzentrierten sich Biologen und Biogeografen auf die klimaabhängige Verbreitung von Arten und Pflanzentypen einerseits und die Funktionen von Ökosystemen andererseits. Wie genau die Vegetation etwa durch Anpassungen auf Klimaveränderungen reagiert, blieb bisher ungeklärt. Der Blick auf die Eigenschaften von Pflanzen soll nun helfen diese Frage zu beantworten. So definierte eines der beiden Autoren-Teams abhängig von konkreten Merkmalen klimatische Grenzen, innerhalb derer sich nordamerikanische Bäume verbreiten können. weiterlesen…

3x Atom im Deutschen Bundestag

Berliner Reaktor bekommt noch 5 Jahre – Abweichungen – AKW in der Ukraine

Dreimal spielte das Thema Atomenergie am 18.09.2014 eine Rolle in der Berichterstattung der Parlamentskorrespondenz „Heute im Bundestag“, dem aktuellen Dienst des deutschen Parlaments. In Berlin wird ein Forschungsreaktor 2019 abgeschaltet, wie die Grünen erfragt haben, die dazu wissen wollen, seit wann die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) eine Datenbank über Abweichung betrieblicher Parameter von den Sollwerten in AKWs führt und welche dieser Abweichungen vorgekommen sind. Die Linke schließlich sorgt sich um die Sicherheit der ukrainischen Atommeiler. weiterlesen…

Stromsparen als neues Geschäftsmodell

Agora Energiewende fordert Anreize für energieeffiziente Geräte – EVUs und Stadtwerke sollen mehr installieren

Die Bundesregierung ist seit Juni diesen Jahres in der Pflicht, gegenüber der EU-Kommission einen nationalen Energieeffizienzaktionsplan vorzulegen, wie der Energieverbrauch in Deutschland bis 2020 um mindestens 1,125 Prozent pro Jahr gesenkt werden soll. Ein Baustein dafür könnte ein eben veröffentlichter Vorschlag von Agora Energiewende sein: Stadtwerke und andere Stromversorger sollen künftig zusätzlich zur Energie auch das Energiesparen verkaufen. weiterlesen…

Öko zahlt sich aus

Nachhaltiges Wachstum als Wirtschaftsmodell

Investitionen in Solarkraftwerke und Geothermie, in Windgeneratoren und Wasserkraftwerke, Wärmedämmung und Wälder können das schwächelnde Wirtschaftswachstum wieder ankurbeln. Vor dem UN-Sondergipfel zum Klimaschutz („Ban Ki-Moon-Gipfel“) präsentierte eine „Weltkommission für Wirtschaft und Klima“ am 16.09.2014 einen entsprechenden Bericht über die positiven wirtschaftlichen Auswirkungen von mehr Klimaschutz. weiterlesen…

Grünstrom-Markt-Modell vorgestellt

Versorger fordern direkte Lieferwege für Ökostrom

Mehrere namhafte Ökostrom-Anbieter fordern neue Vermarktungsregeln für Strom aus erneuerbaren Quellen. Das „Grünstrom-Markt-Modell“ soll die direkte und nachvollziehbare Versorgung der Kunden mit echtem Ökostrom garantieren sowie die schwankende Versorgung aus Wind und Sonne besser an die tatsächliche Nachfrage anpassen. Die Clean Energy Sourcing AG, Greenpeace Energy, die ElektrizitätsWerke Schönau und die NATURSTROM AG haben gemeinsam ein entsprechendes Modell entwickelt. weiterlesen…

Es eilt langsam beim Klimaschutz

WBGU-Sondergutachten „Klimaschutz als Weltbürgerbewegung“

Der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU) hat der Bundesregierung am 17.09.2014 in der Bundespressekonferenz sein neues Sondergutachten „Klimaschutz als Weltbürgerbewegung“ vorgelegt. Darin wird auf den 5. Sachstandsbericht des Weltklimarates (IPCC) verwiesen, der unmissverständlich klarmache: „Inakzeptable Klimafolgen, die sich jenseits der 2°C-Leitplanke häufen dürften, können nur vermieden werden, wenn der weitere Anstieg der Treibhausgaskonzentration so bald wie möglich gestoppt wird.“ weiterlesen…

Umfrage: Heimliche Akzeptanz für Fracking

PREISVERGLEICH.de Umfrage: Jeder dritte Deutsche aus Kostengründen dafür

Deutschland scheint im Zwiespalt: Auf der einen Seite werden Naturschutz, Energiewende und Umweltbewusstsein hochgehalten; auf der anderen weiter steigende Energiepreise beanstandet. Ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Fördermethoden wie Fracking ausreichend akzeptiert sind? PREISVERGLEICH.de zeigt, wie vielen das Ideal umweltverträglicher Energie egal ist. weiterlesen…