Limas kleiner Kompromiss

Klimagipfel beschließt Roadmap für Paris

Die UN-Klimakonferenz in Peru hat sich auf einen Fahrplan verständigt, der den Weg für ein globales Kyoto-Folgeabkommen im kommenden Jahr ebnen soll. EU-Klimakommissar Miguel Arias Cañete und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks feiern – Industrie und Umweltverbände sind enttäuschend. Eine Zusammenfassung von EurActiv. weiterlesen…

Energiepreise fallen

Ölpreisverfall lässt Energiepreise auf Niveau von Ende 2011 purzeln

Der jüngste Kursverfall an den Weltrohölmärkten hat dazu geführt, dass die Energiepreise für Deutschlands Verbraucher im November zum zweiten Mal in Folge in rekordverdächtigem Tempo gesunken sind. Gegenüber Oktober verbilligten sich die durchschnittlichen Preise für Energie um 1,1 Prozent. Im Monat zuvor waren sie noch etwas stärker  – um 1,5 Prozent – gefallen. Damit müssen die Konsumenten hierzulande im Schnitt nunmehr so wenig für Energie bezahlen wie zuletzt im Dezember 2011. Das ergibt die Dezember-Auswertung des Energiepreis-Monitors, mit dem die European Climate Foundation monatlich die Trends der Energiekosten für Deutschlands Verbraucher analysiert. weiterlesen…

Agora Energiewende: Verteilung der Netzentgelte ungerecht

Entgeltsystem für Stromnetze reformieren

Mehr als 17 Milliarden Euro werden jährlich für Netzentgelte ausgegeben. Die bisherige Netzentgelt-Systematik passt nicht zur Energiewende. Die Verteilung der Netzentgelte sollte daher besser und gerechter erfolgen – sagt Agora-Energiewende. weiterlesen…

World Energy Council veröffentlicht „Global Electricity Initiative Report“

Weltenergierat fordert angemessenen CO2-Preis

  • World Energy Council veröffentlicht am Rand der COP Global Electricity Initiative Report
  • Stromwirtschaft braucht jetzt politische Signale, sonst bleiben Klimaschutzpotenziale ungenutzt
  • Forschung in CCS, Speicher und Smart Grids wesentlich für eine globale Energiewende
  • Regionale Integration im Trend: Europa kann ein wichtiges Beispiel für andere Regionen sein

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AEE: Energie vom Acker – reichlich vorhanden

Rekordernten gut für Hungerbekämpfung UND erneuerbare Energieversorgung

Zum Jahresende wird Bilanz gezogen. Die Energieversorgung hat dabei in den vergangenen Jahren einen besonderen Stellenwert eingenommen, sei es mit Blick auf die Strom- und Benzinpreise oder die Heizkosten. Erdöl scheint Ende 2014 reichlich verfügbar, denn die Preise sind deutlich gesunken. Die Umweltkosten fossiler Energien bleiben an den Märkten jedoch de facto außen vor. Das bedeutet: Die Erneuerbaren Energien müssen unter unfairen Wettbewerbsbedingungen agieren. Dennoch wächst die Branche, zumindest im globalen Maßstab und in wichtigen Teilbereichen. Dazu gehört auch Bioenergie, die in Deutschland vielerorts kritisch betrachtet wird. Festzuhalten bleibt: Die Flächen-Ansprüche der Biokraftstoffbranche an die Landwirtschaft bleiben überschaubar. weiterlesen…

Lima – offizielle Erklärung des BMUB

Klimagipfel in Lima ebnet Weg für umfassendes Klimaschutz-Abkommen

„Der UN-Klimagipfel in Lima hat mit seinem Beschluss die Grundlage für die Verhandlungen über den neuen weltweiten Klimavertrag gelegt, der in einem Jahr in Paris verabschiedet werden soll“, teilte des BMUB in einer Mail-Presseaussendung mit. „Der Weg ist jetzt frei für die Schaffung des ersten Abkommens, das alle Staaten in die Klimaschutzanstrengungen einbindet“, sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. „Der Gipfel von Lima eröffnet alle Möglichkeiten für ambitionierten, weltweiten Klimaschutz.“ weiterlesen…

Kompromisslein beim Klima in Lima

BUND/Oxfam/WWF: Vereinbarung „auf kleinstem gemeinsamen Nenner“ entspricht nicht Herausforderungen beim Klimaschutz

“Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen: Den Vorhang zu und alle Fragen offen” – Bertolt Brechts berühmtes Zitat aus „Der gute Mensch von Sezuan“ beschreibt treffend den Minimalkompromiss von Lima: 195 Staaten verständigten sich zwar nach zähem Ringen und mehrfach verlängerten Verhandlungen auf Eckpunkte eines Rahmenentwurfs des Kyoto-Nachfolge-Abkommens, das Ende 2015 in Paris unter Dach und Fach gebracht werden soll. Doch die Begeisterung hält sich in engen Grenzen. weiterlesen…

Die Energiewende ein „schmutziger Irrtum“?

Baake: Saubere Wende – Graichen: Drieschner irrt

Die deutsche Energiepolitik funktioniert, sagt Rainer Baake. Trotzdem steige vorerst die Klimabelastung. Ist die Energiewende in Deutschland trotzdem ein „schmutziger Irrtum“, wie Frank Drieschner in der Ausgabe der ZEIT vom 04.12.2014 schrieb? Durchaus nicht – so Staatssekretär im BMWi Baake in seiner Antwort für die Energiewende. Und Baakes Nachfolger in der Agora widerspricht ebenfalls – auf phasenpruefer. Ein  lesenwerter Wortwechsel – Solarify dokumentiert ihn in Stichworten. weiterlesen…

Greenpeace macht mehr Wind

Mehr Wind im Mix hilft der Energiewende

Greenpeace Energy zeigt durch neue Qualitätsstandards für Ökostrom, dass eine direkte Belieferung von Kunden mit steigenden Mengen Wind- und Sonnenkraft möglich ist. Dazu erhöht der Ökostromanbieter ab 2015 den Anteil von alternativem Strom aus wetterabhängigen Quellen in seinem Mix deutlich. Vom 01.01.2015 an garantiert Deutschlands größte Energie-Genossenschaft ihren Kunden mindestens zehn Prozent Windstrom und will diesen Mindestanteil jährlich steigern. Bundesweit macht der direkt an Verbraucher gelieferte Ökostrom aus Wind- bzw. Solaranlagen nur weniger als 0,1 Prozent der gesamten deutschen Stromerzeugung aus. weiterlesen…