Regierung will AKW-Rückbau-Fonds erzwingen

Atom-EVU sollen Milliarden zahlen

Nach Medienberichten planen Wirtschafts- und Umweltministerium neue Regelungen zur Sicherstellung der Rücklagen der Energieversorger für den Rückbau der Atomkraftwerke und die Endlagerung des strahlenden Mülls. Die Atomkonzerne sollen dazu gezwungen werden, Milliarden in einen Fonds einzuzahlen, um die Entsorgungs- und Aufbewahrungskosten der Atommeiler langfristig zu sichern.
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Polnisches Atomprogramm öffentlich

BMUB veröffentlicht deutsche Fassung 

Das Bundesumweltministerium macht ab 18.12.2014 die deutsche Fassung des polnischen Atomprogramms der Öffentlichkeit zugänglich. Die Unterlagen, die dem Ministerium von polnischer Seite übersandt worden waren, sind auf der Internetseite des BMUB abrufbar. Daraus geht hervor, dass Polen zunächst einen AKW-Block errichten will. Über den Standort ist noch nicht entschieden. weiterlesen…

Erstes Fracking-Verbot in USA?

Cuomo plant, Fracking Fracking im Staat New York zu verbieten

Wie die Regierung des demokratischen Gouverneurs Andrew M. Cuomo ankündigte, werde sie Fracking im Bundesstaat New York verbieten. Als Grund wurden „gesundheitliche Risiken“ genannt. Mit der Feststellung, dass die umstrittene Methode der Förderung von Erdöl und -gas aus tief unter der Erde liegenden Schichten Luft und Wasser des Staates verschmutzen und unschätzbare Gesundheitsrisiken damit einhergehen könnte, seien „Jahre der Unsicherheit zu Ende gegangen“, meldete die New York Times am 17.12.2014. weiterlesen…

Big-Oil-Lobby hat Lima vereitelt?

Die UN-Klimagespräche in Lima sind soeben gescheitert – jetzt in den echten Kampf!
Gastkommentar von Assaad Razzouk*)

Die COP20 habe soeben die Grundlagen für eine ‚Nicht-Übereinkunft‘ in Paris 2015 gelegt, sagt Assaad Razzouk, dank des üblen Einflusses der großen Öl-Lobby, welche die Debatte vergiftet und so Lösungen für einen ernsthaften Klimaschutz untergraben habe – sein Kommentar auf eco-business.com. weiterlesen…

Energieverbrauch sinkt 2014 drastisch – Klimawandelfolge?

Rückgang des Primärenergieverbrauchs 2014 auf niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung
Milde Witterung schont Energieverbraucher / Rückgang beim CO2-Ausstoß

Der Energieverbrauch in Deutschland lag 2014 nach ersten Berechnungen bei rund 13 100 Petajoule (PJ) beziehungsweise 446,5 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Das waren 4,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit bestätigte sich die Herbstprognose der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen, dass der Primärenergieverbrauch in diesem Jahr den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung erreichen wird. weiterlesen…

Kabinett beschließt Neuerungen bei der Systemstabilitätsverordnung

EE-Anlagen müssen zur Behebung des 49,5-Hertz-Problem nachgerüstet werden

Mal ist der Himmel bewölkt, mal scheint die Sonne mit voller Kraft, auch der Wind weht nicht immer gleich: Die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien schwankt. Damit die Stabilität der Stromversorgung nicht gefährdet wird, hat das Bundekabinett heute die Änderung der Systemstabilitätsverordnung beschlossen. weiterlesen…

Bremen und Stuttgart als Beispielstädte der Zukunft

Verkehr 2050: Lebensqualität und Klimaschutz

Mit visionären Konzepten können die Städte Bremen und Stuttgart den Autoverkehr bis zum Jahr 2050 um bis zu 40 Prozent reduzieren und bis zu 70 Prozent ihrer klimaschädlichen Emissionen senken. In seinem aktuellen Spendenprojekt zeigt das Öko-Institut, dass Städte zukunftweisende Maßnahmen für einen nachhaltigen Verkehr umsetzen können, damit attraktiver für ihre Bürgerinnen und Bürger werden und zugleich aktiv zum Klimaschutz beitragen. weiterlesen…

Ein weiteres verlorenes Jahr für den Klimaschutz

Höchste Zeit für Umkehr der Klimaschutzbewegung
Gastkommentar von Hans-Josef Fell

Es kam, wie es zu erwarten war: Ein minimaler Kompromiss, der von der kohlepolitisch orientierten Bundesregierung auch noch begrüßt wird. Angeblich sei nun der Weg frei für ein Weltklimaschutz-Abkommen in Paris nächstes Jahr. Nur, ob dieses kommen wird, ist mehr als fraglich. weiterlesen…

Fracking wird unrentabel

Ölpreisschock: US-Fracking-Aktivitäten brechen um 40% ein

Der seit Juni anhaltende Ölpreis-Einbruch, jüngst durch OPEC-Inaktivität verstärkt und manifestiert, hat in den USA bereits zu einem Zurückfahren der Fracking-Aktivitäten geführt. Wie Reuters bezugnehmend auf Drilling Info Inc berichtet, sank die Zahl neuer Bohrungen von 7227 in Oktober auf 4520 im November – ein Rückgang um 40% binnen eines Monats, berichtet das Internetportal Peak-Oil. Zwar sind dabei auch witterungsbedingte Rückgänge enthalten, offensichtlich wird der starke Rückgang aber auch von einer zurückgehenden Investitionsneigung getrieben. weiterlesen…