Die große Wette auf die Selbstzerstörung

Klimapolitik und fossile Industrien
Gastbeitrag von Jörg Haas

Die große Mehrheit der Menschen kann vom raschen Übergang zu einem regenerativen Energiesystem nur profitieren. Doch der Einfluss fossiler Interessen auf die Politik ist kaum zu überschätzen. Börsennotierte und staatseigene Öl-, Gas- und Kohlefirmen blockieren mit demokratiefeindlichen Methoden jede ambitionierte Klimapolitik, um ihr Geschäftsmodell zu schützen. weiterlesen…

Öl, Gas, Kohle: Wie lange noch weiter so?

63. BP Statistical Review of World Energy will „Stärken des globalen Energiesystems“ aufzeigen

Die weltweite Energienachfrage hat sich insgesamt beschleunigt; das Wachstum liegt aber mit 2,3% unter dem historischem Mittelwert. Die Schwellenländer dominieren weiterhin Steigerung bei der Energienachfrage. Die BP-Daten zeigen die hohe Bedeutung von energiepolitischen Rahmenbedingungen für Investitionen und Marktentwicklung. Die Förderpolitik für erneuerbare Energie kommt schlecht weg – erwartbar. Begriffe wie „Klima“ oder „CO2“ kommen nicht vor. weiterlesen…

IEA sieht weltweiten Fracking-Boom voraus

Zunehmende Förderung von Fracking-Öl

Das umweltschädliche Fracking zur Förderung von unkonventionellem Öl  und Gas, wie es beschönigend heißt, wird sich nach Prognose der Internationalen Energieagentur (IEA) weltweit stark ausbreiten – weit über das Boom-Land USA hinaus. Laut dem Fünf-Jahres-Ausblick für den internationalen Ölmarkt der IEA (Medium-Term Oil Market Report 2014 – Market Analysis and Forecasts to 2019) seien zwar in den USA die Bedingungen für die Förderung des sogenanntem Light Tight Oil einzigartig. Dennoch würden Kanada, Russland, Argentinien und andere Länder den Boom zu kopieren versuchen. weiterlesen…

Klimawandel in Kenia – starke Einbußen beim Teeanbau

Ernten und Einnahmen schrumpfen

In Kenia machen sich mehr und mehr die Folgen des Klimawandels bemerkbar. Das bekommen jetzt die Landwirte zu spüren. Daniel Njau, ein Kleinbauer aus dem Landkreis Nyeri in Zentralkenia, muss eine schwere Entscheidung treffen. Entweder bleibt er beim Teeanbau, dem der Klimawandel stark zusetzt, oder aber er wechselt zu Agrarprodukten, die nicht so anfällig für den Klimawandel sind. „Tee reagiert sehr sensibel auf jede noch so kleine Wetteranomalie“, sagt er. Ein Bericht von „Gebende Hände – Gesellschaft zur Hilfe für notleidende Menschen in aller Welt„. weiterlesen…

Gabriels „Bürokratiemonster“

Teure EEG-Kontrollen: 7,5 Millionen

Die EEG-Reform wird zum Jobmotor – jedenfalls bei den Behörden. Denn 63 Beamte sollen eingestellt werden, die prüfen sollen, welche Firmen von der EEG-Umlage befreit werden. 60 davon werden im Rahmen der EEG-Reform beim Bafa geschaffen, dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Kosten für die Steuerzahler 7,5 Millionen Euro – berichtet der Spiegel. weiterlesen…

Österreich: Keine Sonnensteuer für Klein-PV

Bagatell-Grenze bei 25.000 kWh

Die Österreicher haben es geschafft, nach zähen Verhandlungen und per Petition, dass die Einführung einer „Sonnensteuer“ für kleine PV-Anlagen in Österreich in der geplanten Form nicht eingeführt wird. So wird das Stromnetzentgelt nicht, wie ursprünglich vorgesehen, auf den Eigenverbrauch von PV-Anlagen mit einer Jahresproduktion von 5.000 kWh erhoben, sondern erst ab einem Ertrag von 25.000. weiterlesen…

VKU: Gutachten zum Leistungsmarkt

„Dezentraler, technologieoffener Leistungsmarkt volkswirtschaftlich beste Lösung für Versorgungssicherheit“

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat am 17.06.2014 in Berlin ein Gutachten zur Quantifizierung der Auswirkungen eines dezentralen Leistungsmarktes auf den deutschen Strommarkt vorgestellt. VKU-Vizepräsident Andreas Feicht, Vorstandsvorsitzender der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) Energie und Wasser AG: „Die Branche ist sich einig, dass ein Leistungsmarkt zur verlässlichen Vergütung gesicherter Leistung benötigt wird.“ weiterlesen…

Firmen-Proteste gegen EEG-Reform

Sonnensteuer wirkt als Bedrohung

Zahlreiche Solarunternehmen protestieren derzeit gegen die EEG-Novelle. Vor allem die geplante Sonnensteuer – die EEG-Umlage auch für eigengenutzten Strom – treibt sie auf die Barrikaden. Sie fürchten um weitere Geschäftseinbrüche, wenn Anreize für Klein-PV-Investoren wegfallen sollten. Solarify dokumentiert als Beispiel die Erklärung von Willi Harhammer, Geschäftsführer von ikratos in Weißenohe bei Nürnberg. weiterlesen…

Klimawandel bedroht konventionelle Kraftwerke

Folgerungen aus dem 5. IPCC-Bericht

Fossile Energieträger sind nicht nur für die Erderwärmung verantwortlich, sie haben auch selbst immer mehr unter den Klimafolgen zu leiden – so eine am 13. 06. 2014 veröffentlichte Studie des World Energy Council. Extreme Wetterereignisse, der Anstieg des Meeresspiegels, steigende Temperaturen und Niederschlagsveränderungen beeinträchtigten den Betrieb von Kraftwerken und Netzen.
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Europas erster CO2-freier Bahnhof

In Horrem (NRW) feierlich in Betrieb genommen – nächster 2015 in Lutherstadt Wittenberg

In Kerpen-Horrem ist am 20. 06. 2014 Europas erster CO2-freier Bahnhof im Rahmen einer Feierstunde in Betrieb genommen worden. Bei dem 4,3 Millionen Euro teuren ersten Projekt aus dem Programm Grüner Bahnhof werden verschiedene Technologien genutzt, um den Bahnhof klimaneutral zu betreiben. „Horrem steht für eine neue Generation von Bahnhofsgebäuden, die modernste ökologische Standards mit hohem Kundenkomfort verbinden. Dieser Bahnhof ist ein Beweis dafür, dass nachhaltige Bauweise und modernste Ausstattung Hand in Hand gehen können. Das ist ein Modell für die Zukunft!“, sagte Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, bei der Eröffnung in Anwesenheit von Staatsekretär Jochen Flasbarth aus dem Bundesumweltministerium und NRW-Verkehrsminister Michael Groschek. weiterlesen…