Hochtemperatur-Energiespeicher nächster Schritt zu klimafreundlichen Treibstoffen

Innosuisse fördert Solartechnologie von Synhelion

Die schweizerische Synhelion und die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) führen ein gemeinsames Forschungsprojekt für die Weiterentwicklung eines Hochtemperatur-Energiespeichers durch, der ein zentraler Bestandteil bei der Herstellung von klimafreundlichen solaren Treibstoffen ist. weiterlesen…

Fachkräftemangel bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen

Zunehmendes Fachkräfte-Paradox: Arbeitskräfteknappheit bei gleichzeitigem Arbeitskräfteüberschuss

Mit einem etwaigen Fachkräftemangel bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen befasst sich die Bundesregierung – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag am 16.07.2021 – in ihrer Antwort (19/31440) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/31161). Darin warnte die Fraktion, dass für die Umsetzung konkreter Klimaschutzmaßnahmen die dazu in vielen klimarelevanten Bereichen zusätzlich benötigten Fachkräfte fehlten. weiterlesen…

IEA: Weltweite Stromnachfrage wächst schneller als EE-Erzeugung

Starker Anstieg der Erzeugung aus fossilen Brennstoffen

Die Internationale Energie-Agentur (IEA) hat am 16.07.2021 ihren Electricity Market Report 2021 veröffentlicht. Demnach steigt die weltweite Stromnachfrage in diesem Jahr um fünf Prozent, wobei fast die Hälfte des Anstiegs durch fossile Brennstoffe, vor allem Kohle, gedeckt wird. Dies drohe die CO2-Emissionen des Stromsektors auf ein Rekordniveaus zu heben. weiterlesen…

Quantencomputer

Es gibt derzeit mehrere Möglichkeiten, Quantencomputer zu bauen. Eine davon muss man sich als Glühfaden einer Glühlampe, der kopfüber hängt, vorstellen. Statt einer schlanken Drahtwindung hat sie organisierte silbrige Schwärme, die sauber um einen Kern geflochten und in Schichten angeordnet sind, die sich nach unten hin verengen. Goldene Platten unterteilen die Struktur in Abschnitte. weiterlesen…

Baustein der Energiewende

Überarbeitete Version der Normungsroadmap Energiespeicher veröffentlicht

Damit 2030 65 Prozent unseres Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien gespeist werden können, ist ein flexibles Energiesystem notwendig. Energiespeicher sind wesentliche Mittel, räumliche wie zeitliche Flexibilität zu gewährleisten. Normen und Standards tragen dazu bei, Energiespeicher sicher ins Netz zu integrieren und zu betreiben. Mit einer zweiten Auflage der Normungsroadmap Energiespeicher legen die vier Regelsetzer DIN Deutsches Institut für Normung e. V. (DIN), Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE (DKE), Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI) und Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) nun eine Aktualisierung ihres Fahrplans für den Ausbau und den Betrieb von Energie-speichern vor. (Bild: Normungsroadmap Energiespeicher, Version 2, Titel – © DIN, DKE, DVGW, VDI) weiterlesen…

Wasserstofferzeugung und Methanisierung

THI-Institut für neue Energie-Systeme (InES) erhält Förderbescheid für „Hy2Biomethane“

Auch die Politik unterstreicht mittlerweile durch vielfältige Initiativen den Stellenwert, den Wasserstoff als universeller Energieträger für kommende Phasen der Energiewende einnehmen soll. Vor diesem Hintergrund beschäftigen sich am Institut für neue Energie-Systeme (InES) der Technischen Hochschule Ingolstadt fünf Professoren sowie dreißig Wissenschaftliche Mitarbeiter und Doktoranden im Rahmen der Angewandten Energieforschung mit zukunftsweisenden Technologien im Bereich der Erneuerbaren Energien. Im Rahmen des nun vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekts „Hy2Biomethane“ sollen Biogas und Wasserstoff intelligent miteinander kombiniert werden. weiterlesen…

Kein Zubau der Offshore-Windenergie im ersten Halbjahr 2021

Erstmals seit mehr als zehn Jahren Stagnation

Erstmals seit mehr als zehn Jahren wird in diesem Jahr in Deutschland kein Zubau bei der Windenergie auf See stattfinden. Das teilten die Verbände der Offshore-Windindustrie in einer Medienmitteilung vom 15.07.21 vom 15.07.21 mit. Die Ausbaulücke sei nicht der Ausdruck mangelnden Interesses von Investoren oder fehlender Kraft der Industrie, sondern Folge von politischen Entscheidungen, deren Auswirkungen für die Offshore-Windindustrie in Deutschland nun sichtbar würden. Dieser Entwicklung könne nur entgegengewirkt werden, indem die Ausbauziele für Windenergie auf See angehoben, Fachkräfte gehalten sowie die Ausbaupläne für grünen Wasserstoff konkretisiert würden. Foto: Offshore-Windgeneratoren – © doskey12 auf Pixabay) weiterlesen…

Expertenkommission Fracking legt Bericht vor

Umfassender politischer Abwägungs- und Entscheidungsprozess nötig

Studien aufgrund von Erfahrungen im Ausland zeigen nach Ansicht der Expertenkommission Fracking, dass sich die Umweltrisiken von Fracking durch eine angepasste Steuerung und Überwachung der Maßnahmen minimieren lassen. Allerdings seien dafür im Vorfeld ausführliche Erkundungen und eine gründliche Prüfung der Vulnerabilität der lokalen Schutzgüter erforderlich, heißt es im am 25.06.2021 dem Bundestag zugeleiteten Bericht 2021 der Expertenkommission Fracking (19/31490) – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. (Foto: Fracking und Öl bohren – © jwigley auf pixabay) weiterlesen…

BSW kritisiert BMWi-Pläne, Registrierungsgebühren um 240 Prozent zu erhöhen

Stattdessen Gebührensenkung und Möglichkeit barrierefreier Kostenteilung für kleine Solaranlagen gefordert

Das Bundeswirtschaftsministerium hat Ende Juni seinen Entwurf zur Überarbeitung der Herkunfts- und Regionalnachweis-Gebührenverordnung (HkRNGebV) vorgestellt und will in diesem Zusammenhang die Gebühren für Herkunftsnachweise von Solaranlagen teils kräftig erhöhen. Als Reaktion darauf fordert der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) in einer aktuellen Stellungnahme wirtschaftlich attraktivere Bedingungen für Herkunftsnachweise kleiner Solaranlagen. So sollten die Gebühren für kleine Solarstromanlagen abgesenkt und das Pooling verschiedener Solaranlagen in einem Konto ermöglicht werden. Die Verordnung soll am 01.10.2021 in Kraft treten. weiterlesen…

Größtes Energiewende-Projekt Norddeutschlands startet

Norddeutsches RealLabor (NRL) mit 50 Partnern

Das Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) der HAW Hamburg erprobt zusammen mit 50 Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik in den kommenden fünf Jahren die ganzheitliche Transformation des Energiesystems, um den Weg zu einer schnellen Dekarbonisierung aller Sektoren zu demonstrieren. Das länderübergreifende Verbundprojekt Norddeutsches Reallabor (NRL) war im April mit Multiplikatoren aus Wissenschaft und Politik gestartet. Ziel ist es, den nächsten großen Schritt zur Klimaneutralität über alle Sektoren hinweg zu entwickeln. (Foto: Energie-Campus des CC4E – © CC4E HAW Hamburg) weiterlesen…