EFI-Jahresgutachten 2012: Zweifel an Kernfusion

Expertenkommission Forschung und Innovation mahnt Bundesregierung zu mehr Ehrgeiz – Energiewende stellt Deutschland vor neue Heraus­forderungen, eröffnet aber auch interessante wirtschaftliche Perspektiven

Die Expertenkommission Forschung und Innovation greift in ihrem Jahresgutachten 2012 aktuelle Entwicklungen auf und stellt detaillierte Analysen zu Themenschwer­punkten der Forschungs- und Innovationspolitik vor. Solarify dokumentiert das Gutachten in Auszügen in Bezug auf Energiefragen. weiterlesen…

Blockheizkraftwerk (BHKW)

Anlage zur Bereitstellung von Wärme und Strom in einer dezentralen Anlage. Energieträger sind Gas, Öl und feste Brennstoffe. Üblicherweise werden BHKW-Anlagen im Leistungsbereich bis 10 MWel eingesetzt. Sie verwenden Technologien wie Verbrennungsmotoren, Brennstoffzellen oder kleine Gasturbinen, deren nutzbare Abwärme direkt in einem Wohn-, Gewerbe- oder Industrieobjekt eingesetzt oder in ein Nahwärmenetz eingespeist wird. weiterlesen…

Abwärme

Der bei der Kraft- oder Wärmeerzeugung oder bei chemischen Prozessen anfallende Anteil an Wärmeenergie, der ungenutzt in die Umwelt entweicht. Bei Kraftwerken und industrieller Produktion werden räumlich konzentriert auftretende große Mengen Abwärme über Kühltürme abgeleitet. Durch Nutzung von Abwärme zu Heizzwecken oder in anderen Industrie-Prozessen (siehe: kit.edu/nachhaltige-stromerzeugung-mit-niedrigen-temperaturen) könnte ein wesentlicher Beitrag zur Energieversorgung geleistet und die Emission von Schadstoffen reduziert werden. weiterlesen…

Wie weiter mit der Energie?

»Die Bundesregierung hat uns letztes Jahr ein wunderschönes Energiekonzept beschert: Demnach soll Deutschland bis 2050 80 % weniger CO2 ausstoßen. Es ist zwar gut, dass wir dieses Energie-Konzept haben, aber es steht nicht drin, wie wir das erreichen sollen«, stellte Robert Schlögl, Direktor am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, jüngst in einem Vortrag in Berlin sarkastisch fest.
In einem Essay für die Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte untersucht Gerhard Hofmann die sozialen Aspekte der Energiewende. weiterlesen…

Glaubwürdigkeit des IPCC


Klimawandel – Vertrauen geschmolzen? Zur Glaubwürdigkeit der Klimaforschung
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 32-33/2010)

Der Weltklimarat ist Ende 2009 massiv in die Kritik geraten, mit Folgen für die Klimaforschung insgesamt. Von Silke Beck. Seit 2010 werden seine Verfahren einer unabhängigen Begutachtung unterzogen. Bereits Ende der 1980er Jahre hatte sich eine Koalition aus Gegnern des aktiven Klimaschutzes gebildet, vornehmlich aus Vertretern der Erdöl exportierenden Staaten und Lobbyisten von US-amerikanischen Energie- und Automobil-Konzernen. Diese Koalition versuchte schon früh, mit eigenen Expertisen nachzuweisen, dass das Problem des vom Menschen gemachten Klimawandels eigentlich gar nicht existiert, sondern eine Erfindung von ökologisch oder sozialistisch motivierten Wissenschaftlern ist (Klimaschwindelthese). weiterlesen…

Anstieg des Kohlendioxids vor der Industrialisierung

Mehr Treibhausgas mal ohne Mensch

Klimaforscher erklären den Anstieg des Kohlendioxids vor der Industrialisierung, doch viele Fragen zu Warmzeiten bleiben offen. Warmes Klima und eine hohe Kohlendioxid-Konzentration in der Luft gibt es immer wieder in der Erdgeschichte, nämlich immer zwischen zwei Eiszeiten, und zwar etwa alle 100 000 Jahre. Einen für diese Zyklen untypischen Anstieg der Kohlendioxidkonzentration vor der Industrialisierung erklären jetzt Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Meteorologie. Thomas Kleinen und Victor Brovkin haben die Effekte von Korallenriffen, die während einer Warmzeit wachsen, und von Mooren, die sich gleichzeitig ausbreiten, in ein Modell des Kohlenstoff-Kreislaufs integriert. Beide Prozesse wirken gegenläufig. Unterm Strich wird dabei aber Kohlendioxid frei. Bislang betrachteten manche den Kohlendioxid-Anstieg, den Eisbohrkerne von den Polkappen dokumentieren, als Folge menschlichen Handelns. Gegen diese These liefern die Max-Planck-Forscher nun einen weiteren Beleg (Geophysical Research Letters, 21. 01. 2010). weiterlesen…

Die Neuerfindung der Physik

Abschied von der Weltformel

Robert B. Laughlin, der „brillanteste Physiker seit Richard Feynman“ (so der ursprüngliche Verlagstext), erklärt die neue Theorie der Emergenz: warum alles, was wir über die Physik wissen, neu gedacht werden muss und warum die größten physikalischen Geheimnisse nicht am Ende des Universums liegen, sondern in einem Eiswürfel oder einem Salzkorn. Der Nobelpreisträger zeichnet ein klares Bild dessen, was die Physik der Zukunft sein wird. weiterlesen…