Nachhaltige Energieversorgung – was ist das?

Im September 2015 wird die Generalversammlung der Vereinten Nationen voraussichtlich die Post-2015- Agenda mit neuen, universellen Zielen nachhaltiger Entwicklung, den Sustainable Development Goals (SDGs), beschließen: 17 Ziele und 169 Unterziele nachhaltiger Entwicklung im Rahmen der Post-2015-Agenda. Die Ziele fordern unter anderem die Beendigung von Armut und Hunger, Geschlechtergerechtigkeit, nachhaltige Energieversorgung, Klima- und Umweltschutz sowie, die Ungleichheit innerhalb und zwischen Staaten zu verringern. Nachhaltigkeitsziel Nummer sieben fordert, den Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und moderner Energie für alle bis zum Jahr 2030 sicherzustellen. – Ein Gastbeitrag von Matthias Ruchser. weiterlesen…

Antrieb für deutsch-brasilianische Energiepartnerschaft

IASS-Blog: Regierungskonsultationen sollten politischen Dialog über Erneuerbare Energien stärken

Im August werden Bundeskanzlerin Merkel, Energieminister Gabriel und eine Reihe weiterer Minister zu Regierungskonsultationen nach Brasilien reisen. Sie sollten diese Möglichkeit ergreifen, um die Zusammenarbeit zu Erneuerbaren Energien unter der deutsch-brasilianischen Energiepartnerschaft zu beleben. Eine stärkere Kooperation mit Brasilien – ein wichtiger Vorreiter des weltweiten Ausbaus Erneuerbarer Energien – kann schließlich auch die internationale Energiewende-Politik Deutschlands stärken. Ein Beitrag von Sybille Röhrkasten. weiterlesen…

DPG: „Kernfusion – auf dem Weg zum Kraftwerk“

Die aktuelle Ausgabe von Physikkonkret der Deutschen Physikalischen Gesellschaft befasst sich mit dem Thema „Kernfusion – auf dem Weg zum Kraftwerk“. Während Lockheed Martin schon behauptete, eine kompakte Kernfusion erforscht zu haben (und allseits Zweifel weckte – solarify berichtete), sind weltweit die Forscher immer noch auf dem Weg. Dabei könnte die Kernfusion zur kohlenstoffarmen Energieversorgung beitragen. weiterlesen…

Vorschlag eines Strommarktdesigns

Die Herausforderung, der sich dieser Artikel (erschienen in Energiewirtschaftliche Tagesfragen – Heft 3, 2012)
stellt, besteht in einem volkswirtschaftlich optimalen, kombinierten Ausbau sowohl der EE als auch der notwendigen Netze in der EU. Dabei werden entgegen der Praxis bisheriger Diskussionen die EE und die Netze nicht separat, sondern energiewirtschaftlich zusammenhängend bewertet. In der Diskussion um EEG und Kapazitätsmärkte erscheint er immer noch aktuell. weiterlesen…

Energiesubventionen – weniger ist mehr

Mit der Bündelung der Energiekompetenzen in dem neu geschaffenen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie der Übernahme durch den SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel signalisiert die große Koalition, welch hohe Bedeutung sie der Energiewende zumisst. Die notwendige Reform des EEG soll bis Ostern 2014 vorgelegt werden. Dass Handlungsbedarf beim EEG besteht, unterstrich im Oktober 2013 die Bekanntgabe der EEG-Umlage. Der mediale Aufschrei war groß, umgehend forderten verschiedene Akteure eine Reform des EEG. Doch solange traditionelle Energien durch Subventionen künstlich verbilligt werden, haben es erneuerbare Energien schwer, sich am Markt durchzusetzen. Wer also die Kosten für die erneuerbaren Energien senken will, muss die Gesamtheit der Energiesubventionen betrachten. Doch dies ist nicht im Interesse der traditionellen Energiewirtschaft – analysiert Matthias Ruchser in einem Gastbeitrag für Solarify. weiterlesen…

Premiere: Erster Kraftwerksneubau durch den Staat angekündigt

Union und SPD wollen laut Koalitionsvertrag kurzfristigen Risiken bei der Stromversorgungssicherheit mit dem Bau neuer regionaler Kraftwerke begegnen. In ihrem Aufsatz mit dem Titel “Wo bleiben die Optionen Stromeffizienz und Demand Side Management?” im Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung des DIW Berlin fordern Hans-Jochen Luhmann, Manfred Fischedick und Stefan Thomas eine klare Berücksichtigung der im Titel genannten Alternativen gegen die bisherige Asymmetrie bei der Stabilisierung der Versorgungssicherheit. Darauf basierend haben die Autoren auch einen Gastbeitrag für den Online-Blog “Phasenprüfer” verfasst, der sich in kürzerer Form mit der selben Thematik beschäftigt. weiterlesen…

Die Bürger-Energiewende

Tina Ternus vom Photovoltaikbüro untersucht in ihrem neuen Namens-Artikel, warum erneuerbare Energien und Energiewende vornehmlich dezentral stattfinden müssen. Sie schildert rückblickend den Beginn, das Herkommen des Begriffs, nennt die Hindernisse, geht auf die Glaubwürdigkeit der Energiewende-Bekenntnisse ein und gibt einen Ausblick auf den noch langen Weg bis zur “Energie in Bürgerhand”. weiterlesen…

Wälder in der Wüste pflanzen

Zweites Beispiel zur Global Soil Week

Würden in der Sahara und der australischen Wüste wieder Wälder wachsen, könnte jedes Jahr soviel CO2 aus der Atmosphäre entzogen werden, wie die Menschheit derzeit durch ihren Lebensstil verursacht. Neue Klimamodelle zeigen, dass die Pflanzung und nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern in den meeresnahen Wüsten eine der wirkungsvollsten Maßnahmen gegen den Klimawandel sein könnte. Doch sind die ökologischen und sozialen Folgen eines solchen Projektes bisher noch in keiner Weise abzuschätzen. weiterlesen…

Lesehinweis: Seltene Elemente und Energiewende

In den nächsten Jahrzehnten wird eine globale Verschiebung der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen und Kernspaltung hin zu verschiedenen Formen der erneuerbaren Energien erwartet. Dieser Prozess wird jedoch von einer starken Nachfrage nach seltenen Rohstoffen begleitet, die keine Energieträger sind, die aber für die Erzeugung, Speicherung, Übertragung und Nutzung dieser Energieformen gebraucht werden. Eine Untersuchung von Alex M. Bradshaw, Benjamin Reuter und Thomas Hamacher. weiterlesen…

Energiewende als „Generationenvertrag“

Die Energiewende ist eine Generationen übergreifende Jahrhundertaufgabe. Sie ist ein unausgesprochener „Generationenvertrag“, der seinen Namen verdient: Die heutige Generation schafft und finanziert für spätere Generationen mehr Zukunftssicherheit. Die meisten mit fossilen und nuklearen Energien verbundenen ökologischen, ökonomischen und sozialen Risiken werden minimiert. Die gesamtwirtschaftlichen Energiezusatzkosten steigen durch die Energiewende zwar vorübergehend deutlich an, um dann aber mit großer Wahrscheinlichkeit erheblich zu sinken. Dieser durch Szenarien gut belegbare Trend hängt von zwei wesentlichen Voraussetzungen ab: Der Primärenergieverbrauch muss drastisch reduziert werden, um dann den verbleibenden „Restenergiebedarf“ weitgehend durch erneuerbare Energien bereitzustellen. Dabei wird in allen Szenarien ein exponentielles Wirtschaftswachstum unterstellt. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem bisher vernachlässigten Thema, ob eine derartige historisch einmalige Reduktion des Energieverbrauchs erreicht werden kann. weiterlesen…