Mensch als Energiequelle für intelligente Geräte der Zukunft

Tritt auf Spezialmatte erzeugt Energie

Wissenschaftler haben möglicherweise endlich eine Lösung gefunden, um die Energie von Menschen effektiv in elektrische Energie umzuwandeln: Forscher des Institute of Thin Films, Sensors and Imaging (ITFSI) der University of the West of Scotland (UWS) untersuchten die Verwendung eines 3D-Graphenschaumstoffs namens Gii von Integrated Graphene als aktive Schicht in einem Energiegenerator (bekannt als TENG). weiterlesen…

TU Wien: Neue Katalysatoren für solare Wasserstoffproduktion

Mit geschichtetem Fotokatalysator sehr effizient Wasserstoff aus Wasser herstellen

Die Suche nach nachhaltigen und sauberen Brennstoffen ist angesichts der globalen Energie- und Klimakrise von zentraler Bedeutung. Ein vielversprechender und zunehmend an Relevanz gewinnender Kandidat ist Wasserstoff. Die heutige industrielle Wasserstoffproduktion hat jedoch immer noch einen beträchtlichen CO2-Fußabdruck, insbesondere bei Verfahren wie der Dampfreformierung oder der nicht nachhaltigen Elektrolyse. Ein Team um Prof. Dominik Eder vom Institut für Materialchemie (TU Wien) konzentriert sich daher auf die Entwicklung umweltfreundlicher Verfahren zur Gewinnung von Wasserstoff, etwa durch Fotokatalyse. Die Ergebnisse wurden am open access in Advanced Energy Materials veröffentlicht. weiterlesen…

Grüner Asphalt Meilenstein zu klimaverträglichem Straßenbau

Kanton Basel-Stadt als Vorreiter

Bis 2037 muss Basel-Stadt seine Treibhausgas-Emissionen im Kantonsgebiet auf Netto-null senken. Der im Straßenbau eingesetzte, herkömmliche Asphalt verursacht jedoch Treibhausgas-Emissionen. Nun hat das Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons zusammen mit dem Institut für Baustofftechnologie ViaTec Basel einen CO2-negativen Asphalt entwickelt. Der hochwertige Straßenbelag soll den CO2-Fußabdruck des Basler Straßenbaus dank Pflanzenkohle erheblich reduzieren. Jährlich könnte Basel-Stadt damit rund 450 Tonnen mehr CO2-Äquivalent dauerhaft in den Basler Straßen einlagern, als die Asphalt-Produktion verursacht. (Foto: Asphaltfertiger Einbau heiß an heiß – © Sonaz – Eig. Werk, CC BY 3.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Hintergrundpapier skizziert strategischen Rahmen für deutsche Klimaaußenpolitik

Mit Blick auf Überlegungen der Bundesregierung: Diskussionsbeitrag des Energiewendeprojekts Ariadne unter Leitung von MCC und Hertie School

Von der Klima- und Energiepolitik über die Industriepolitik, von Handelspolitik zur Sicherheitspolitik: Die Klimaaußenpolitik betrifft viele Ressorts. Noch in diesem Jahr soll in Deutschland eine erste Strategie verabschiedet werden, mit dem Ziel, Klimapolitik international abzusichern, Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und mit anderen Ländern bei der globalen Energiewende koordiniert voranzugehen. An welchen Eckpunkten sich diese Strategie orientieren könnte, skizzieren Fachleute des Energiewendeprojekts Ariadne jetzt in einem neuen Hintergrundpapier. Der Diskussionsbeitrag entstand unter der Leitung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) und des Hertie School Centre for Sustainability. weiterlesen…

Hitzewelle im südamerikanischen Winter

Eine der extremsten Hitzewellen des Jahres 2023 findet mitten in der eigentlich kalten Jahreszeit statt

Die Temperaturen in Teilen Chiles und Nordargentiniens sind in den vergangenen Tagen um 10 bis 20 ° C über den Durchschnitt gestiegen. Städte in den Anden erreichten 38° C oder mehr, während in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires Temperaturen von mehr als 30° C gemessen wurden, was den bisherigen Augustrekord um mehr als 5° C übertraf. In der Stadt Rivadavia erreichten die Temperaturen 39° C, stellte Postdoktorand Matthew Patterson von der Universität Oxford (Abteilung für Atmosphärenphysik) am 04.08.2023 in The Conversation. weiterlesen…

Lesehinweis: Wir haben an der Uhr gedreht“ (taz)

+1,5-Grad-Grenze Utopie, zu der wir zurückzukehren versuchen sollten

„In den kommenden Jahren wird die +1,5-Grad-Grenze sehr wahrscheinlich überschritten. Gerade dann wird die Grenze noch gebraucht,“ schreibt Lalon Sander, taz.deChef vom Dienst , am 04.08.2023 auf taz.de. Obwohl der Autor ständig zwischen 1,5-Grad-Grenze und 1,5-Grad-Ziel hin und her pendelt, hält Solarify den Artikel dennoch für empfehlenswert. weiterlesen…

Ungeregelter Betrieb alter Windenergieanlagen tötet viele Fledermäuse

Wirksamer Schutz wäre einfach umzusetzen

Fledermäuse lassen sich vor der Bedrohung durch Windenergieanlagen (WEA) wirksam schützen, wenn die Anlagen bei hoher Fledermausaktivität zeitweise abgestellt werden. Über eine derartige Betriebssteuerung lässt sich ein Fledermaus-freundlicher Betrieb der Anlagen erreichen. Dennoch laufen rund zwei Drittel der WEA in Deutschland ohne diese Regulierung, da darauf abgestimmte Leitlinien erst nach deren Inbetriebnahme verabschiedet wurden. Ein Wissenschaftsteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) ermittelte exemplarisch, dass an derartigen alten WEA in zwei Monaten mehrere Hundert Tiere zu Tode kommen können – an Anlagen mit Betriebssteuerung, die vergleichend untersucht wurden, starb im selben Zeitraum keine einzige Fledermaus. In einem Aufsatz in Naturschutz und Landschaftsplanung schließt das Autorenteam am , dass der Betrieb alter WEA dringend dem aktuellen Regelwerk angepasst werden muss, um bedrohte Fledermäuse wirksam zu schützen und drohenden Bestandsrückgängen entgegen zu wirken. (Foto: Fledermaus – © Eduardo Ruiz auf Pixabay) weiterlesen…

Trockenheit und Landwirtschaft: Trotz Regen negative Wasserbilanz

BUND: Umgang mit Böden entscheidend für Ernteerfolge in der Klimakrise | #Trockenheit

Trotz guter Ernteaussichten 2023 haben die Dürremonate Anfang des Jahres und die Trockenheit in den Jahren zuvor insgesamt den Böden zugesetzt. Dass es nun die vergangenen Wochen vermehrt geregnet hat, ist zwar wichtig – gleichzeitig erschweren die Niederschläge die Ernte und insbesondere Starkregenereignisse mindern zum Teil auch den Ertrag. Im fünften Teil seiner Serie zur #Trockenheit blickt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf die Folgen der Dürre in Deutschland für die Landwirtschaft. Verantwortlich für schwierige Ernten ist aus Sicht des BUND aber nicht nur der langfristig zu geringe Niederschlag, sondern auch der schädliche Umgang mit dem Boden selbst. weiterlesen…

Mit Algorithmen Weltraumschrott ausweichen

Forschende der TU Darmstadt und der ESA stellen neue Methode vor

Immer mehr künstliche Objekte umkreisen die Erde. Neben Satelliten, die für Kommunikation, Forschung oder Navigation unerlässlich sind, sind die meisten anderen unerwünscht und stellen ein Betriebsrisiko dar, denn sie erhöhen die Gefahr von Zusammenstößen. Um diese zu verhindern, werden effiziente Algorithmen benötigt, um die Objekte zu identifizieren, die sich einander gefährlich nähern. Forschende der TU Darmstadt und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) haben dafür zwei neue Ansätze entwickelt und am 31.07.2023 auf der TU-Webseite veröffentlicht. weiterlesen…

Atlantik droht Kreislaufkollaps

Klimakatastrophe noch größeren Ausmaßes?

Dem Atlantik droht ein Kreislaufkollaps – das würde ein noch größeres Klima-Chaos in Europa bedeuten, schreibt Robert Marsh, Professor für Ozeanographie und Klima, University of Southampton, am 28.07. 2023 in The Conversation. „Neue in Nature Communications veröffentlichte Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die atlantische meridionale Umwälzzirkulation (Atlantic meridional overturning circulation, Amoc) innerhalb der nächsten Jahrzehnte – vielleicht sogar innerhalb der nächsten Jahre – zusammenbrechen und das Wetter in Europa zu noch größeren Extremen führen könnte“. weiterlesen…