Atom-Endlager erst 2045 möglich

Frühestens in 150 Jahren endgültig gefüllt

Die Kosten der Atommüll-Endlagerung drohen deutlich höher auszufallen als bisher veranschlagt. Die Arbeitsgruppe 3 der Endlager-Such-Kommission des Bundestages befürchtet, dass sich die Suche nach einem Endlager für radioaktiven Atommüll sowie dessen Verschluss und Inbetriebnahme um Jahrzehnte verzögern wird. Laut einem Bericht, den der Co-Vorsitzende der Arbeitsgruppe, Michael Sailer, dem Gremium am 20.04.2015 vorstellte, könnte die Endlagerung sogar erst in 150 Jahren oder später abgeschlossen sein. Nach Einschätzung des Kommissionsvorsitzenden Michael Müller (SPD), könnten die Kosten dafür in den nächsten Jahrzehnten auf 50 bis 70 Milliarden Euro ansteigen. weiterlesen…

CCU kommt voran

Vom Klimakiller zum Innovationstreiber – CO2-Nutzung kommt in praktische Anwendung

„Bei der Pressepremiere am 21.04.2015 klemmte es zwar zunächst, schrieb die Berliner taz, „aber dann floss der ‚grüne Diesel‘ doch in den Tank von Forschungsministerin Wankas Audi. Der von der Dresdner Firma Sunfire aus Wasser und CO2 hergestellte synthetische Kraftstoff war eines des Highlights der Berliner Konferenz Chemische Prozesse und die stoffliche Nutzung von CO2„. Vom Klimakiller zum Innovationstreiber: Das Klimagas CO2 steht mit Forschungshilfe vor einer neuen Karriere als Industrierohstoff. weiterlesen…

Innovative Ideen statt Dumpingpreise

Volle Sonnenkraft voraus! In Berlin-Adlershof behaupten sich Unternehmen und Forscher mit ausgezeichneter Expertise auf dem schwierigen Geschäftsfeld der Solarenergie

Bernd Rech vor EMIL 4- Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft„Innovative Ideen und nicht Dumpingpreise bringen Technologien weiter“, beginnt Chris Löwer seinen Artikel in Adlershof Special. Das zeige sich mit Blick auf unverändert wachstumsstarke Adlershofer Solarunternehmen und die produktive Forschungsarbeit auf dem Campus. So würden am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) komplexe Materialsysteme erforscht, die zum Gelingen der Energiewende beitragen können. „Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Entwicklung effizienter und kostengünstiger Dünnschichtsolarzellen“, sagt Bernd Rech, Sprecher des HZB-Bereichs Erneuerbare Energie. weiterlesen…

Für die Solarenergie ins Weltall

Erfolgreicher Start von TEXUS 51

TEXUS 51 ist am 23. 04. 2015 um 9.35 Uhr Mitteleuropäischer Zeit vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden in den Weltraum gestartet. Die Forschungsrakete des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) trug vier deutsche Experimente aus Biologie und Materialforschung in in eine Höhe von 259 Kilometern. Während des rund zwanzigminütigen Forschungsfluges befanden sich die Experimente rund sechs Minuten lang in Schwerelosigkeit. Ein Fallschirm brachte die Nutzlasten danach wieder zurück zum Boden.
weiterlesen…

Gesamtkonzept zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Karrierewege für wissenschaftlichen Nachwuchs zuverlässiger gestalten: Tenure-Track-Programm soll neue Perspektiven für beste Köpfe eröffnen

Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein umfassendes Gesamtkonzept namens Tenure Track geplant. Der forschungspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Albert Rupprecht, erklärt dazu, man müsse jungen Menschen „verlässliche Karriereperspektiven bieten“. Die zuständige Berichterstatterin Alexandra Dinges-Dierig sieht zwar die Länder in der Pflicht, der Bund wolle aber helfen. weiterlesen…

„Ein grundlegendes Problem“

Hinweis auf einen Artikel in den Potsdamer Neuesten Nachrichten von Jan Kixmüller: Das Potsdamer IASS richtet mit einer Welt-Boden-Woche den Fokus auf den Verlust fruchtbarer Böden

Klaus Töpfer will auf ein immenses Problem aufmerksam machen. Von dem kaum jemand etwas weiß. Es geht ihm um die Zukunft der Böden der Erde. Denn was manche als Dreck unter ihren Füßen empfinden, ist eine der wichtigsten Lebensadern der Menschheit. Und sie ist am Verschwinden.
weiterlesen…

„Giftgas: Der unsichtbare Feind”

100 Jahre Giftgaskrieg: Forschung, Einsatz, Folgen chemischer Massenvernichtungswaffen – Internationale Konferenz und Gedenkveranstaltung des Fritz-Haber-Instituts der MPG und des MPI für Wissenschaftsgeschichte

Am 22.04.1915 setzte das deutsche Militär an der Front bei Ypern (Belgien) im Rahmen eines so genannten Blasangriffs 167 Tonnen Chlorgas gegen die britischen und französischen Truppen ein. Dieser erste Großeinsatz chemischer Massenvernichtungswaffen, der schätzungsweise 4.000 Gasverletzte und 1.000 Tote zur Folge hatte, markiert eine welthistorische Zäsur. Vorbereitung und Durchführung des Angriffs wurden auf wissenschaftlicher Seite maßgeblich durch Fritz Haber, den Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts für physikalische Chemie und Elektrochemie in Berlin-Dahlem betrieben, der sein Institut während des Ersten Weltkriegs  zu einem Zentrum der Entwicklung chemischer Kampfstoffe machte. weiterlesen…

CO2: Abtrennung, Speicherung und Nutzung

Buch zur ganzheitlichen Bewertung im Bereich Wirtschaft und Industrie

Der neue Sammelband „CO2: Abtrennung, Speicherung, Nutzung“, herausgegeben von Manfred Fischedick, Wuppertal Institut, Klaus Görner, Universität Duisburg-Essen, und Margit Thomeczek, EnergieAgentur.NRW, unternimmt eine ganzheitliche Bewertung verschiedener CO2-Verfahren. Dabei werden der Stand der Technik bei den CCS- und CCR(CCU)-Technologien dargelegt und Energiebilanzen verglichen. Darüber hinaus werden verschiedene rechtliche, wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Aspekte von CCS und CCR diskutiert. weiterlesen…

SDGs auf Wirksamkeit und Nachhaltigkeit abgeklopft

Wie können wir dafür sorgen, dass nachhaltige Entwicklungsziele tatsächlich nachhaltig sind?

Zwei zum Auftakt der 3. Global Soil Week am 20.04.2015 in Berlin vorgestellte Studien haben Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der vorgeschlagenen 17 nachhaltigen Entwicklungsziele (engl. Sustainable Development Goals – SDGs) und den ihnen innewohnenden 169 Maßnahmen in Bezug auf den immensen und immer noch steigenden Bedarf an Ressourcen wie Land und Biomasse untersucht.
weiterlesen…

Bis zu 7 % Sprit mit ‚grünen Reifen‘ sparen

Praxistest von Lanxess und RheinEnergie

„Grüne Reifen“ senken den Treibstoffverbrauch im Stadtverkehr bis sieben Prozent (im Durchschnitt 4,1 Prozent) und können damit Flottenbetreibern jährlich Tausende Euro an Kosten sparen. Zudem verringern diese Hochleistungsreifen – die gemäß EU-Reifenlabel bezüglich ihrer Kraftstoffeffizienz mit der Note „C“ oder besser bewertet sind – die CO2-Emission von Fahrzeugen deutlich im Vergleich zu Standardreifen. Das sind die Ergebnisse eines gemeinsamen Reifen-Praxistests, den die Lanxess AG, weltweit führender Hersteller von synthetischen Hochleistungskautschuken für die Reifenindustrie, zusammen mit dem Energieversorger RheinEnergie durchgeführt hat. weiterlesen…