Klimafreundliche Solarzeppeline

Forschungsteam ermittelt optimale Flugrouten für solarbetriebene Luftschiffe

Fliegen ist die klimaschädlichste Art sich fortzubewegen. Bisher jedenfalls. Doch vielleicht gibt es schon bald technische Alternativen zu herkömmlichen Flugzeugen. Zum Beispiel Luftschiffe mit hocheffizienten Solarzellen und extrem leichten Batterien an Bord. Welche Route so ein Solarzeppelin nehmen müsste, um möglichst schnell und klimafreundlich von London nach New York zu fliegen, hat Prof. Dr. Christoph Pflaum von der Friedrich-Aalexander-Universität Erlangen-Nürnberg zusammen mit Prof. Dr. Agnes Jocher von der Technischen Universität München (TUM) und dem FAU-Studenten Tim Riffelmacher am untersucht. Die Ergebnisse wurden open access im „International Journal of Sustainable Energy“ veröffentlicht. weiterlesen…

Klima und Biodiversitätskrise gehen Hand in Hand

FAU-Paläontologe an Review Study zur Bekämpfung von Klimawandel und Artensterben beteiligt

Der anthropogene Klimawandel in Kombination mit der Nutzung und Zerstörung natürlicher Ökosysteme zieht einen beispiellosen, fortschreitenden Verlust der Artenvielfalt mit sich. Da Klima- und Biodiversitätskrise in der Öffentlichkeit jedoch oft als zwei getrennte Katastrophen gehandelt würden, ruft nun ein internationales Team aus Forschenden – unter ihnen Prof. Dr. Wolfgang Kießling, Paläontologe an der Friedrich-Aalexander-Universität Erlangen-Nürnberg – dazu auf, eine neue Sichtweise einzunehmen: In ihrer gerade im Journal „Science“ veröffentlichten Studie empfehlen sie, mindestens 30 Prozent aller Landflächen, Binnengewässer und der Meere zu schützen beziehungsweise wiederherzustellen. weiterlesen…

Wissenschaftler isolieren Kohlendioxid fressende Mikroben

Cyanobakterium verwandelt CO2 schneller in Biomasse als alle anderen Verwandten

Forscher testen neue Möglichkeiten, Cyanobakterien zur Entfernung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre einzusetzen, schreibt Steve Hanley auf CleanTechnica. Im September 2022 reisten Wissenschaftler im Rahmen des Projekts 2 Frontiers auf die italienische Insel Vulcano, wo ein Teil des unter dem ruhenden Vulkan entweichenden Wassers viel Kohlendioxid enthältt. Ein Team von Tauchern sammelte zahlreiche Proben von Meerwasser. Anschließend bereiteten sie die Proben in einem Feldlabor auf, wo paarweise DNA-Sequenzierungs- und Kultivierungsexperimente durchgeführt wurden. (Foto: Krater La Fossa auf Vulcano – © Carsten Steger – Eig. Werk, CC BY-SA 4.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Fundamentales Problem der organischen Chemie gelöst

Chemnitzer Chemiker weisen lange gesuchte chemische Verbindung nach

Prof. Dr. Johannes Teichertt, Inhaber der Professur für organische Chemie an der Technischen Universität Chemnitz, sein Wissenschaftlicher Mitarbeiter Trung Tran Ngoc und sein Team  berichten in „Nature Chemistry“ (open access)über die seit mehr als 70 Jahren nur vermutete und nun nachgewiesene „neutrale homoaromatische Verbindung“. Die Erkenntnis ist ein Meilenstein für die organische Chemie, denn seit mehr als 70 Jahren konnten Chemikerinnen und Chemiker die Existenz dieser Molekülklasse lediglich vermuten. Der praktische Nachweis fehlte bislang. weiterlesen…

Klima schützen, Wohlstand schaffen

acatech HORIZONTE diskutiert Chancen und Herausforderungen von Wasserstoff: „Größte Business-Opportunity des Jahrhunderts“

„Habt ihr eine Vorstellung, woher der ganze Hype um das Thema Wasserstoff kommt?“ So eröffnet die neue Ausgabe der acatech HORIZONTE ihren Rundgang durch die Welt des kleinsten und ältesten Elements des Universums. Warum Wasserstoff der Energiespeicher und Grundstoff der klimafreundlichen Wirtschaft von morgen werden soll – und wie das gelingen kann: Das sind Fragen, die die am 18.04.2023 erschienene Ausgabe auf den Punkt bringt: Anschaulich, verständlich, unterhaltsam und wissenschaftsbasiert. (Titel: acatech HORIZONTE Wasserstoff – © acatech) weiterlesen…

Super-Dämmmaterial aus Pflanzenrohstoffen

Start-up mit TU Hamburg-Beteiligung stellt nachhaltige Aerogele her

Kleine Poren, große Wirkung – Aerogele sind Materialien, die aus mikroskopisch kleinen Poren bestehen. Das verleiht ihnen eine außergewöhnlich große Oberfläche und macht sie zu einem extrem leichten Material, das besonders gut als Wärmedämmung, Träger- oder Filtermaterial eingesetzt werden kann. Dem Start-up aerogel-it ist es laut einer Medienmitteilung der TU Hamburg vom 14.03.2023 gelungen, Aerogele auf biologischer Basis mit für den industriellen Einsatz relevanten Eigenschaften herzustellen. Mit dabei sind auch drei Forschende der TU Hamburg. (Foto: Aerogele sind millimeterkleine Kügelchen, die zu 90 Prozent aus feinsten, luftgefüllten Poren bestehen – © TU Hamburg) weiterlesen…

Globale Verschmutzerelite ruiniert Klima

Artikel in den Blättern: „Zerstörerischer Reichtum“

Die durch den Klimawandel herbeigeführten Verluste sind keine Resultate von reinen Naturkatastrophen, sondern ebenso sozial organisiert wie die Wirtschafts- und Lebensweisen, die sie herbeiführen. In der April-Ausgabe der Blätter für deutsche und internationale Politik legt Sighard Neckel offen, wie eine globale Verschmutzerelite die Klimakrise befeuert. Am stärksten seien davon weltweit die Ärmsten betroffen. Doch würden inzwischen die Reichen und Superreichen von den Verlusten eingeholt. weiterlesen…

Kraft der Kreislaufwirtschaft für Energiewende in Afrika nutzen

System aus Nehmen, Herstellen und Wegwerfen durchbrechen

(mit freundlicher Genehmigung von Roberto Vigotti)

Mit zunehmender Diskussion über den Klimawandel gewinnt die Kreislaufwirtschaft immer mehr an Bedeutung. Unser derzeitiges Produktions- und Konsummodell ist linear, d. h. wir entnehmen der Erde Ressourcen, verwenden sie zur Herstellung von Produkten oder Dienstleistungen und werfen sie dann weg, schreibt Roberto Vigotti auf Illuminem. Die Kreislaufwirtschaft versucht, das System aus Nehmen, Herstellen und Wegwerfen zu durchbrechen, indem sie die Entstehung von Abfall von vornherein verhindert und sicherstellt, dass Elemente, die sonst entsorgt würden, bei der Produktion, Nutzung und Entsorgung recycelt oder wiederverwendet werden. weiterlesen…

Erster Master (M.Sc.) in Artificial Intelligence and Robotics

Technische Universität Nürnberg startet ersten Studiengang

Seit 11.04.2023 können sich Bachelor-Absolvent-Innen auf das erste Masterprogramm der Technischen Universität Nürnberg (UTN) im Fach Artificial Intelligence and Robotics bewerben – Beginn: Wintersemester 2023/2024 in Vollzeit und Präsenz am Interimsstandort der UTN. Bis zum 31. Mai können sich Interessierte bewerben. Voraussetzung sind unter anderem ein Bachelor-Abschluss in Informatik oder einem verwandten Bereich sowie ein englischer Sprachnachweis. Die Kurse (utn.de/studium) finden vorerst im Interimsgebäude in der Ulmenstraße statt. (Foto: Studienstart-Buzzer-Prömel-Jahnke-Burgard – Copryright Technische Universität Nürnberg) weiterlesen…

Vom Treibhausgas zum Mehrwertprodukt

Vom Treibhausgas zum Mehrwertprodukt

Wandelt man CO2 in Synthesegas um, erhält man einen wertvollen Ausgangsstoff für die chemische Industrie. Wie dies sogar bei Raumtemperatur und Umgebungsdruck funktioniert, zeigen jetzt Forschende der TU Wien. Wer an CO2 denkt, dem kommen vermutlich schnell Begriffe wie klimaschädlich oder Abfallprodukt in den Sinn. Während CO2 das lange war – ein reines Abfallprodukt – werden immer mehr Verfahren entwickelt, mit denen sich das Treibhausgas in wertvolle Rohstoffe umwandeln lässt. Die Chemie spricht dann von „value-added chemicals“. Ein neues Material, mit dem dies möglich ist, wurde an der TU Wien entwickelt und am 01.03.2023 in Communications Chemistry vorgestellt. (Foto: Elektrochemische Zelle – © Dogukan Apaydin, TU Wien) weiterlesen…