Weltweite Klimawandel-Demonstrationen

Mit 675.000 größter Klima-Protest aller Zeiten – „Weckruf für Politiker“

Zwei Tage vor dem UN-Klimagipfel in New York haben weltweit 2500 Umwelt-Organisationen Hunderttausende Umweltaktivisten in 2.000 Städten für den Klimaschutz auf die Straße gebracht. Die „größte weltweite Klima-Demo aller Zeiten“ hatte das Kampagnennetzwerk Avaaz angekündigt. Die Forderung: Eine komplett [[CO2]]-freie Energieversorgung bis 2050. In Berlin demonstrierten am 21.09.2014 rund 10.000 Menschen für einen effektiveren Klimaschutz. Mit drei Protestzügen zum Brandenburger Tor forderten sie strengere Klimaziele und den Umstieg auf erneuerbare Energien. Das Motto: „Mal schnell die Welt retten“.
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Bio-Kerosin-Jungfernflug

Lufthansa flies Farnesan

Sechs Monate nach der Nachhaltigkeits-Zertifizierung durch den Roundtable on Sustainable Biomaterials (RSB) und kaum drei, nachdem die Zulassungsbehörde ASTM International in den USA die neue Biokerosin-Sorte Farnesan für den Flugverkehr zugelassen hat, meldet die Deutsche Lufthansa jetzt deren Ersteinsatz. Der Lufthansa-Flug LH 190 von Frankfurt nach Berlin/Tegel am 15.09.2014 wurde mit einer 10-prozentigen Beimischung der neuen Biokerosinkomponente Farnesan durchgeführt. Es ist der erste Linienflug in Europa, der mit diesem Treibstoff abhob. weiterlesen…

Neues von der CSP-Front

Novatec Solar und BASF nehmen in Spanien solarthermische Demo-Anlage mit neuartiger Flüssigsalz-Technologie in Betrieb

Novatec Solar und die BASF haben eine solarthermische Demonstrationsanlage mit neuartiger Flüssigsalz-Technologie (DMS, Direct Molten Salt) in Betrieb genommen. Die Anlage befindet sich auf dem Gelände des solarthermischen Kraftwerks PE1 in Südspanien. Das Besondere an dieser neuen Anlagenkonzeption ist, dass bereits der solare Kollektor anorganisches Flüssigsalz als Wärmeträgermedium nutzt. weiterlesen…

Bundesrat begrüßt Lockerung des Kooperationsverbots in der Wissenschaft

Bund soll sich aber stärker engagieren

Der Bundesrat hat in seiner 925. Plenarsitzung am 19.09.2014 den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Lockerung des sogenannten Kooperationsverbots im Wissenschaftsbereich begrüßt. Über die darin vorgesehenen erweiterten Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Bund und Ländern in der Wissenschaft hinaus stehe aber der gesamte Bildungsbereich vor großen Herausforderungen und bedürfe insgesamt neuer Formen der Zusammenarbeit und eines stärkeren Engagements des Bundes. weiterlesen…

Meereis: Minimum in Arktis, Maximum in Antarktis

Alfred-Wegener-Institut: Aktuelle Meereis-Situation: Anhaltender Rückgang in der Arktis, größte Ausdehnung in der Antarktis

Die Meereisfläche in der Arktis ist in diesem Jahr auf ein Sommerminimum von etwa 5,0 Millionen Quadratkilometern zurückgegangen. Dieser Wert liegt rund 1,6 Millionen Quadratkilometer über dem Negativrekord aus dem Jahr 2012, bestätigt aber nach Einschätzung der Meereisphysiker Marcel Nicolaus vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) und Lars Kaleschke vom Hamburger Exzellenzcluster für Klimaforschung (CliSAP)den langfristigen Abwärtstrend in der Arktis. Die Winter-Eisdecke des Südpolarmeeres dagegen ist auf eine Fläche von 20,0 Millionen Quadratkilometern angewachsen, berichten die Wissenschaftler. Sie übertrifft damit das 30-Jahre-Maximum aus dem vergangenen Jahr. Marcel Nicolaus, Lars Kaleschke und andere führende Meereis-Experten stehen am kommenden Donnerstag, den 18. September 2014, während eines internationalen Meereis-Symposiums in Hamburg für Hintergrundgespräche und Interviews zur Verfügung. weiterlesen…

Geheimcode der Ökosysteme

Blick auf konkrete Pflanzenmerkmale soll Klima-Einfluss auf globale Vegetation verstehen helfen

Der Klimawandel wird die Welt vermutlich sehr verändern – auch die Pflanzenwelt. Nur wie? Das können derzeit weder Klimaforscher noch Biologen einigermaßen gut abschätzen. Mit zwei aktuellen Arbeiten tragen Forscher des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena und der Universität Leipzig dazu bei, das zu ändern. Dabei rücken sie erstmals konkrete Merkmale von Pflanzen in den Blickpunkt: etwa die Masse der einzelnen Samen, die Dichte des Holzes oder die Höhe, die ein Gewächs erreicht. Bisher konzentrierten sich Biologen und Biogeografen auf die klimaabhängige Verbreitung von Arten und Pflanzentypen einerseits und die Funktionen von Ökosystemen andererseits. Wie genau die Vegetation etwa durch Anpassungen auf Klimaveränderungen reagiert, blieb bisher ungeklärt. Der Blick auf die Eigenschaften von Pflanzen soll nun helfen diese Frage zu beantworten. So definierte eines der beiden Autoren-Teams abhängig von konkreten Merkmalen klimatische Grenzen, innerhalb derer sich nordamerikanische Bäume verbreiten können. weiterlesen…

3x Atom im Deutschen Bundestag

Berliner Reaktor bekommt noch 5 Jahre – Abweichungen – AKW in der Ukraine

Dreimal spielte das Thema Atomenergie am 18.09.2014 eine Rolle in der Berichterstattung der Parlamentskorrespondenz „Heute im Bundestag“, dem aktuellen Dienst des deutschen Parlaments. In Berlin wird ein Forschungsreaktor 2019 abgeschaltet, wie die Grünen erfragt haben, die dazu wissen wollen, seit wann die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) eine Datenbank über Abweichung betrieblicher Parameter von den Sollwerten in AKWs führt und welche dieser Abweichungen vorgekommen sind. Die Linke schließlich sorgt sich um die Sicherheit der ukrainischen Atommeiler. weiterlesen…

Öko zahlt sich aus

Nachhaltiges Wachstum als Wirtschaftsmodell

Investitionen in Solarkraftwerke und Geothermie, in Windgeneratoren und Wasserkraftwerke, Wärmedämmung und Wälder können das schwächelnde Wirtschaftswachstum wieder ankurbeln. Vor dem UN-Sondergipfel zum Klimaschutz („Ban Ki-Moon-Gipfel“) präsentierte eine „Weltkommission für Wirtschaft und Klima“ am 16.09.2014 einen entsprechenden Bericht über die positiven wirtschaftlichen Auswirkungen von mehr Klimaschutz. weiterlesen…

Es eilt langsam beim Klimaschutz

WBGU-Sondergutachten „Klimaschutz als Weltbürgerbewegung“

Der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU) hat der Bundesregierung am 17.09.2014 in der Bundespressekonferenz sein neues Sondergutachten „Klimaschutz als Weltbürgerbewegung“ vorgelegt. Darin wird auf den 5. Sachstandsbericht des Weltklimarates (IPCC) verwiesen, der unmissverständlich klarmache: „Inakzeptable Klimafolgen, die sich jenseits der 2°C-Leitplanke häufen dürften, können nur vermieden werden, wenn der weitere Anstieg der Treibhausgaskonzentration so bald wie möglich gestoppt wird.“ weiterlesen…