Modell „Energiesystem Deutschland 2050“

Fraunhofer ISE stellt erweitertes Modell für Umbau der Energieversorgung vor

Unter dem Titel Energiesystem Deutschland 2050 stellen Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg eine ganzheitliche Untersuchung zur langfristigen Reduktion der energiebedingten CO2-Emissionen vor. Im Mittelpunkt stehen dabei Energieeffizienz und der Einsatz erneuerbarer Energien. Die modellbasierte Studie erstreckt sich über alle Sektoren und Energieträger. Sie ergänzt damit eine bereits Ende 2012 vorgestellte erste Version um die Bereiche Mobilität sowie Industrie und Gewerbe. Auch bei der erweiterten Modellrechnung ist eines der zentralen Ergebnisse, dass nach Vollzug des Umbaus unseres Energiesystems die jährlichen Gesamtkosten für die Volkswirtschaft in der gleichen Größenordnung sind wie für die heutige Energieversorgung. weiterlesen…

Architektenwettbewerb für CEC-Ausbau

Architektenkolloquium im Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion

Anlässlich des geplanten Ausbaus waren am 14.11.2013 acht Architekturbüros zu einer Informationsveranstaltung ins Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion (CEC) eingeladen. Nach der Auswertung der europaweiten Ausschreibung erläuterten die Vertreter des Instituts den Architekten ihre Vorstellungen vom Zubau des CEC. Zunächst wurde ein Modell der Umgebung vorgestellt, in die sich der Zubau einfügen soll. Die Architekten wurden über die Eckdaten und Rahmenbedingungen des geplanten Campus informiert und konnten Fragen zur Naumaßnahme Realisierung des Projekts stellen. weiterlesen…

Innovationen und Pioniere der EE ausgezeichnet

EEHH-Cluster vergibt „German Renewables Award 2013“

Bereits zum zweiten Mal hat das Cluster Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH-Cluster) am 14. November 2013 den „German Renewables Award“ in den Kategorien „Projekt des Jahres“, „Produktinnovation des Jahres“ und „Lebenswerk“ verliehen. Die Entscheidung fällte eine unabhängige Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft.

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MoorFutures = Zukunft für die Moore

Wasser für Moore – lohnendes Investment

Moore speichern Kohlendioxid. Darin sind sie Weltmeister. Sie machen nur drei Prozent der weltweiten Landfläche aus, aber speichern doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder der Erde zusammen – bis sie trocknen. Dann ist ihr Treibhausgasausstoß gewaltig. Hier setzen die „MoorFutures an. weiterlesen…

Was kostet die Umwandlung von erneuerbaren Energien in Strom?

ISE-Fraunhofer-Studie vergleicht die Stromgestehungskosten von erneuerbaren Energien

Eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE liefert einen aktuellen Kostenvergleich für die Umwandlung unterschiedlicher Energieformen in elektrischen Strom sowie eine Prognose für die weitere Kostenentwicklung bis zum Jahr 2030. Die Freiburger Wissenschaftler analysieren sowohl die Stromgestehungskosten für erneuerbare als auch konventionelle Energietechnologien. Sie präsentieren Vergleichszahlen für neue Kraftwerke auf Basis von Sonne, Wind und Biogas, sowie Braun-, Steinkohle und Gas in Deutschland. weiterlesen…

Mehr als 460 Organisationen unterstützen Open Access – Konferenz in Berlin

Rückenwind für freies Forschungswissen im Netz

Zehn Jahre nach Verabschiedung der Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen findet die von der Max-Planck-Gesellschaft angestoßene Open-Access-Initiative international immer breitere Anhängerschaft. Kurz vor Beginn der Jubiläumskonferenz in Berlin steigt die Zahl der Mitzeichner weiter – dazu gehören die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem und die Stiftung Preußischer Kulturbesitz. weiterlesen…

Klimawandel befeuert Tropenstürme

Meteorologen und Klimaforscher einig – Taifun „Haiyan“ hat mit Klimawandel zu tun

Der Taifun „Haiyan“, der die Philippinen teilweise verwüstete, sei allein kein Beleg für die drohende Klimakatastrophe – er passe aber „ins Bild des Klimawandels“, so der Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Gerhard Lux. Die Erderwärmung beschleunige auch die atmosphärischen Prozesse, so Lux – „Haiyan“ habe sich bei 30 Grad Wassertemperatur über dem Pazifischen Ozean aufgeheizt. Susanne Haeseler und Christiana Lefebvre schreiben in einer ersten DWD-Bilanz,  alle Taifune, die seit 1945 gesichtet wurden, hätten sich beim Auftreffen auf den Inselstaat abgeschwächt. Allein „Haiyan“ habe die Energie beibehalten. weiterlesen…

Max-Planck-Forschungspreis verliehen

Chris Field und Markus Reichstein für Forschung zum Einfluss des Klimawandels auf Ökosysteme

Chris Field (li.) und Markus Reichstein wurden für ihre Forschung zum Einfluss des Klimawandels auf Ökosysteme mit dem Max-Planck-Forschungspreis 2013 ausgezeichnet. Chris Field ist Gründungsdirektor der Abteilung für Globale Ökologie der Carnegie Institution und Professor der Stanford University, Markus Reichstein ist Direktor am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena. weiterlesen…

MPG: Open Access ist nicht zu stoppen

Zehn Jahre nach Abschluss der Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen blickt Peter Gruss auf Fortschritte bei Open Access zurück und benennt Herausforderungen

Facebook existierte nicht, an den Kurznachrichtendienst Twitter, der nun ganz selbstverständlich im Fernsehen zitiert wird, dachte niemand. Doch das Internet war im Jahr 2003 bereits ein wichtiger Faktor. Eben weil es erstmals ermöglichte, Informationen allumfassend für jedermann frei verfügbar zu machen, unterzeichnete die Max-Planck-Gesellschaft vor zehn Jahren mit den deutschen Wissenschaftsorganisationen und weiteren nationalen wie internationalen Institutionen die Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen. Seither entfaltet sie große Wirkmacht und ist ein Grundpfeiler der Open-Access-Bewegung. Nicht nur das Ziel des offenen Zugangs wurde formuliert, sondern auch konkrete Maßnahmen.
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Wieder ein Weltrekord – jetzt bei CIGS

ZSW stellt Weltrekord-Solarzelle her – Dünnschicht-Photovoltaik überholt mit 20,8 Prozent Wirkungsgrad multikristalline Siliziumtechnologie – nur noch CPV vorne

Im Wettlauf um eine höhere Stromausbeute von Solarzellen hat das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) einen neuen Weltrekord erzielt. Das Stuttgarter Institut verbesserte den Wirkungsgrad für CIGSDünnschichtsolarzellen auf 20,8 Prozent. Der Rekordwert für die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie übertrifft erstmals auch die Effizienz der im Markt vorherrschenden multikristallinen Siliziumsolarzellen. Die neuen Forschungsergebnisse aus Baden-Württemberg sollen die Kosten für Solarstrom künftig noch weiter senken.
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