15 Verbände präsentieren Statusbericht 2024 der deutschen Kreislaufwirtschaft

Sehr viel mehr als Sammeln, Transportie­ren, Recyceln oder Beseitigen von Abfällen

Der VKU und 14 weitere Verbände der Kreislaufwirtschaft haben am 25.01.2024 zusammen mit der IFAT (Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft) den Statusbericht der Kreislaufwirtschaft 2024 in einer Online-Pressekonferenz vorgestellt. Auf 240 Seiten wird darin gezeigt, dass Kreislaufwirtschaft sehr viel mehr ist als das Sammeln, Transportie­ren, Recyceln oder Beseitigen von Abfällen. Kreislaufwirtschaft, oder auch „Circular Economy“, hilft als neues Wirtschaftsmodell bereits jetzt, den Ressourcenverbrauch zu reduzieren und Rohstoffe für den Wirtschaftskreislauf zur Verfügung zu stellen, Tendenz steigend. (Titel: Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft 2024 – © TafelmitKollegen KG) weiterlesen…

Kreislaufwirtschaftsquote sinkt – Studie zeigt Schlüsselreformen zur Trendumkehr

In fünf Jahren so viel Materialien verbraucht wie im  gesamten 20. Jahrhundert

In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Zahl der Diskussionen, Debatten und Artikel über die Kreislaufwirtschaft fast verdreifacht, obwohl die weltweite Kreislaufwirtschaftsquote von 9,1 % auf 7,2 % gesunken ist. Dies geht aus dem am 24.01.2024 von der Circle Economy Foundation veröffentlichten Circularity Gap Report 2024 hervor. Der Bericht schlägt den Bogen von der Theorie zum Handeln, indem er aufzeigt, wie die drei Hauptfaktoren Politik, Finanzen und Arbeit den nachhaltigen Fortschritt weltweit vorantreiben können. Inzwischen hat die Menschheit satte 500 Milliarden Tonnen an Materialien verbraucht – fast so viel wie im gesamten 20. Jahrhundert. weiterlesen…

4. Treffen der Allianz für Transformation im Kanzleramt

Kreislaufwirtschaft eröffnet Chancen für Wachstum und gute Beschäftigung

Als Leitdialog der Bundesregierung zielt die Allianz für Transformation darauf ab, die notwendigen Transformationsprozesse gemeinsam zu gestalten, die Deutschland digitaler, klimaneutraler, und resilienter machen sollen. Zentrales Element der Allianz sind dabei die Spitzentreffen unter Leitung des Bundeskanzlers. Bei diesen beraten sich Regierung, Sozialpartner, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft zu zentralen Herausforderungen und Lösungen der Transformation. Bei dem vierten Spitzentreffen am 11.10.2023 geht es um die Chancen und Potenziale der Kreislaufwirtschaft für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Zu dem Treffen haben Bertelsmann Stiftung, Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI und das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie ein Papier unter dem Titel „Deutschlands zirkuläre Zukunft: Wie Missionen die Transformation zur Circular Economy beschleunigen“ erarbeitet. Die darin enthaltenen Ansätze und Handlungsempfehlungen u.a. nachfolgend in Auszügen. weiterlesen…

Recycling alter Matratzen optimieren

Wuppertaler Studienarbeit über erweiterte Herstellerverantwortung als Instrument zur Kreislaufführung

Wie das Wuppertal Institut mitteilt, werden in Deutschland jährlich über sieben Millionen gebrauchte Matratzen entsorgt, die überwiegend verbrannt und nur zu einem Bruchteil recycelt werden. Das belastet die Ressourcen, erhöht die Emissionen und birgt auch Umweltrisiken. Weil Matratzen heutzutage immer komplizierter designt werden und teilweise über sieben verschiedene Schaumstoffe enthalten, müssen diese alle voneinander getrennt werden. Das macht das Recycling von Matratzen sehr aufwändig und teuer. weiterlesen…

Mehrdimensionale Kreislaufwirtschaft in chemischer Industrie möglich

Werner Siemens-Stiftung fördert Forschungszentrum mit 100 Mio. Schweizer Franken

Mit effizientem Recycling von Kunststoffgemischen als erklärtem Ziel will ein Team um Regina Palkovits und Jürgen Klankermayer von der RWTH Aachen in einem WSS-Forschungszentrum katalytisch getriebene Produktionsverfahren entwickeln, die eine mehrdimensionale Kreislaufwirtschaft in der chemischen Industrie ermöglichen. Das „Jahrhundertprojekt“ der Werner Siemens-Stiftung (WSS) wird mit 100 Millionen Schweizer Franken, verteilt auf zehn Jahre, ausgestattet. weiterlesen…

Eiskalte Trennung: Erfolgreiche Kreislaufwirtschaft bei Stahlverbindungen

Das neue „Heiß“ ist „eiskalt“ und dabei „extrem wirtschaftlich und nachhaltig“

Ein modernes Auto enthält 15 bis 18 Kilogramm Klebstoff, der wertvolle Stahlbauteile zusammenfügt. Hochfeste Stahlklebverbindungen materialerhaltend zu trennen, ist aufgrund der hohen Festig- und Zähigkeiten sowohl der Stahlwerkstoffe und auch der Klebstoffe eine große Herausforderung. Das Forschungsteam Prof. Dr.-Ing. Tim Michael Wibbeke und Dr. Aurélie Bartley vom Lehrgebiet Fertigungstechnologie Mechatronik der Hochschule Hamm-Lippstadt sowie Prof. Dr.-Ing. Gerson Meschut und Nick Chudalla vom Laboratorium für Werkstoff- und Fügetechnik der Universität Paderborn hat eine „eiskalte“ Lösung entwickelt. weiterlesen…

Buch: Abfallwirtschaft und Kreislaufwirtschaft

Hrsg.: Suhaib A. Bandh, Fayaz A. Malla, Shahid A. Wani, Anh Tuan Hoang

Abfallwirtschaft und Kreislaufwirtschaft sind zwei miteinander verknüpfte Konzepte, die nachhaltige Ansätze für die Umweltverträglichkeit fördern. Erstere zielt darauf ab, Umweltrisiken, Abfallproduktion und Abfallentsorgung durch Recycling, Wiederverwendung und ordnungsgemäße Entsorgung zu reduzieren. Das zweite Konzept zielt zusätzlich darauf ab, nachhaltige Produkte zu schaffen, Abfälle zu reduzieren und die Effizienz zu steigern, um ökologische, wirtschaftliche und soziale Herausforderungen zu bewältigen. (Bild: Waste Management in the Circular Economy – Buchtitel © Springer) weiterlesen…

Von Schokohasen und -nikoläusen bis hin zu Silvesterknallern, Katzenfutter und Konfitüre

Mehr Kreislaufwirtschaft im Einzelhandel

Kleine Revolution in der Logistik des Lebensmitteleinzelhandels – und eine Abkehr von kaum nachhaltigen Gewohnheiten für besseren Klimaschutz: Die Innovation heißt „RUDi“ (reusable display, deutsch „wiederverwendbare Präsentation“), soll in Supermärkten und anderen Geschäften die bisherigen für Sonderware genutzten Warenpräsentationen aus Papier, Pappe und Verbundstoffen ersetzen und folgt der Devise Mehrwert durch Mehrweg. Mit rund 125.000 Euro hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) die Entwicklung der Idee gefördert. Davon überzeugt ist eine große Supermarktkette: Ab 2024 will sie RUDi schrittweise bundesweit an ihren Tausenden Standorten einsetzen. (Foto: RUDi reusable Display für Supermärkte – Beispiel – © EcoRetail) weiterlesen…

Nachhaltige Produkte werden EU-weit neuer Standard

Bedingungen: Ressourcen sparend, langlebig und reparierbar – kurz: kreislaufwirtschaftfähig

Die EU-Mitgliedstaaten haben am 22.12.2023 die neue Ökodesign-Verordnung beschlossen. Künftig sollen nur noch solche Produkte auf den Binnenmarkt kommen, die ressourcensparend hergestellt wurden, langlebig und reparierbar sowie energieeffizient sind – kurz kreislaufwirtschaftförderlich. Mit der Verordnung will die EU vor allem die Vernichtung von gebrauchsfähigen Konsumartikeln wie Textilien und Schuhen stoppen. weiterlesen…

Investition in Lösungen für eine Kreislaufwirtschaft

KI in der Zukunft der Abfall-zu-Energie-Technologien

Die Abfallwirtschaft ist ein entscheidender Bereich, der sich auf Umwelt und Nachhaltigkeit auswirkt („Mein Gartenblog“, Österreich). In den vergangenen Jahren hat die Technologie ständig neue Lösungen und Vorschläge für Abfallentsorgung und Energiegewinnung aus Abfällen hervorgebracht. Eine vielversprechende Entwicklung in diesem Bereich ist der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI), um Abfall-zu-Energie-Verfahren und deren Effizienz zu steigern. weiterlesen…