PIK-Potsdam: IPCC-Bericht online

IPCC Bericht: „Zwei-Grad-Ziel machbar“

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK-Potsdam) wies darauf hin, dass der Report Climate Change 2014: Mitigation of Climate Change, der dritte Teil des fünften IPCC-Berichts, ab 15.04.2014 auf der Website des Intergovernmental Panel on Climate Change steht. Viele Pfade zur Verringerung des Austoßes von Treibhausgasen seien gangbar, und dies zu vergleichsweise geringen Kosten, so das PIK – das zeige dieser neue Bericht des Weltklimarats IPCC. Unter den Optionen sei etwa die verstärkte Nutzung von Energie aus Biomasse in Verbindung mit der Abtrennung und Speicherung von Kohlendioxid (CCS), aber auch eine umfassende Bepreisung von CO2-Emissionen. weiterlesen…

Reaktionen auf IPCC-Bericht

BEE: Deutschland muss wieder Vorreiter im Klimaschutz werden

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) forderte die Bundesregierung anlässlich der heutigen Vorlage des dritten Teils des Weltklimaberichts auf, wieder zu einem Vorreiter in der nationalen und internationalen Klimaschutzpolitik zu werden. „Der Weltklimarat weist eindringlich darauf hin, dass eine Anpassung an den Klimawandel nicht reicht. Wir müssen aktiv gegen die Erwärmung vorgehen, wenn wir noch mehr Unwetter, Dürren und einen weiteren Anstieg der Meeresspiegel und damit viel menschliches Leid verhindern wollen“, sagte der stellvertretende BEE-Geschäftsführer Harald Uphoff. weiterlesen…

Wanka: Mehr Geld für Bildung und Forschung

Haushaltsentwurf: Etat des Bundesforschungsministeriums

Noch nie hat eine Bundesregierung so viel in Bildung und Forschung investiert. Im Haushaltsentwurf für 2014 steigt der Etat auf 14 Milliarden Euro. Das sind 228 Millionen Euro mehr als 2013.“Wir haben das Drei-Prozent-Ziel erreicht und sind damit in der Spitzenliga der Länder bei den Ausgaben für Bildung und Forschung“, sagte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, vor dem Deutschen Bundestag. weiterlesen…

Communitas-Preis für Prof. Robert Schlögl

Für außerordentliches Engagement in Open-Access Bewegung

Am 20.02.2014 würdigte die Max-Planck-Gesellschaft Prof. Robert Schlögl, Direktor des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion, gemeinsam mit anderen mit dem Communitas-Preis für ihr außerordentliches Engagement insbesondere in der Open-Access Bewegung für wissenschaftliche Publikationen. weiterlesen…

Dunkle Energie – Rätsel der Grundlagenforschung

„95 Prozent des Universums unverstanden“ – DPG will in öffentliche Diskussion eingreifen

Mit der Entdeckung des Higgs-Bosons im vergangenen Jahr wurde das Standardmodell der Teilchenphysik vervollständigt. Doch die Physik ist noch lange nicht am Ende der Suche nach dem Verständnis der uns umgebenden Welt angekommen. Nur 5 Prozent der Energie und Masse des Universums lassen sich mit dem Standardmodell beschreiben. „So bedeutend die Entdeckung des Higgs-Bosons für das grundsätzliche Verständnis der sichtbaren Masse war, bleiben 95 Prozent des Universums unverstanden“, so Johanna Stachel, Präsidentin der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Der größte Teil scheint aus wenig erforschter „Dunkler Energie“ zu bestehen. Deren Rätsel zu lösen ist nun eine der großen Herausforderungen der Grundlagenforschung. weiterlesen…

Forschungsetat seit 2005 fast verdoppelt

14 Milliarden Euro für Bildung und Forschung – BMBF-Anteil offen

Haushaltsrede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka

Die Bundesregierung bleibe bei ihrem Schwerpunkt Bildung und Forschung, sagte Bildungsministerin Wankaam 10.04.2014 vor dem Bundestag – zusätzlich neun Milliarden seien im Koalitionsvertrag dafür eingeplant. Unter Angela Merkel als Bundeskanzlerin habe der Bund den Bildungs und Forschungsetat ständig erhöht – fast 14 Milliarden Euro sind es im neuen Haushaltsjahr. Das sind 84 Prozent mehr gegenüber 2005. Allerdings ist noch ungeklärt, welcher Anteil davon in Wankas Etat fließt. Wie gewohnt streiten Bund und Länder über die Bildung und deren Ausgaben. Solarify dokumentiert die Haushaltsrede der Ministerin. weiterlesen…

Fraunhofer IWES: Windenergie Report Deutschland 2013

3-MW-Windenergieanlagen erobern Onshore-Mark

Mit  Rotordurchmessern von 82 m bis 120 m lassen sich geeignete Standorte noch  besser nutzen. Die Windenergie in Deutschland verzeichnete im vergangenen  Jahr mit einer Gesamtleistung von rund 2900 MW einen neuen Zubaurekord  seit den letzten zehn Jahren. Nur 2002 lag er geringfügig höher«, hebt Dr.  Kurt Rohrig, Herausgeber des neu erschienenen Windenergie Report  Deutschland 2013 des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und  Energiesystemtechnik, die wichtigsten Ergebnisse hervor. weiterlesen…

CO2 aus Kraftwerken mit Kalk abtrennen

BINE-Projekt: Abscheiden kostet nur 15 Euro pro Tonne

Die Rauchgase von Kohlekraftwerken enthalten große Mengen CO2. Dieses Treibhausgas lässt sich abscheiden. Forscher und Industrie erproben hierfür verschiedene Verfahren. Das BINE-Projektinfo „CO2-Abscheidung mit Kalk“ (01/2014) stellt das „Carbonate-Looping“ vor. Hierbei wird in einem Kohlekraftwerk CO2 mittels Kalk gebunden und anschließend mit Wärme wieder abgeschieden. Eine Tonne CO2 abzutrennen kostet dabei 15 Euro. Dieser Wert liegt deutlich unter den Kosten anderer nachrüstbarer Trennverfahren. weiterlesen…

„Starkes Signal zur Verbesserung der AKW-Sicherheit“

Wiener Konferenz verankert technische Sicherheitsziele in Übereinkommen

Die internationale Staatengemeinschaft hat „ein starkes Signal zur weiteren Verbesserung der Sicherheit aller Atomkraftwerke in Folge der Reaktorunfälle in Fukushima“ gegeben, sagt das Bundesumweltministerium in einer Aussendung: Im Rahmen der Wiener Tagung zum Übereinkommen über nukleare Sicherheit hätten die Vertragsstaaten zur Vermeidung von Freisetzungen von Radioaktivität als Folge von Unfällen beschlossen, technische Sicherheitsziele in dem Übereinkommen zu verankern. Diese könnten bei den laufenden Atomkraftwerken Nachrüstungen erforderlich machen. weiterlesen…