„Entkorken“ der Ost-Antarktis würde Meeresspiegel um sieben Meter steigen lassen

Eine realistische Bedrohung – wenn auch nicht schon morgen

Wenn nur eine kleine Menge Eis an der ostantarktischen Küste abschmelzen würde, könnte das überwältigende Wirkungen entfalten: Große Eismassen würden unaufhaltsam jahrtausendelang in den Ozean fließen und damit den Meeresspiegel gewaltig ansteigen lassen. Dies zeigt eine jetzt von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) veröffentlichte Studie in Nature Climate Change. Die Ergebnisse beruhen auf Computersimulationen des antarktischen Eisflusses mit verbesserten Daten zum Untergrund der Antarktis. weiterlesen…

Jahrbuch Windenergie 2014

Aktuelles Jahrbuch Windenergie veröffentlicht

Für alle, die sich intensiv mit der Windenergie beschäftigen, ist das Jahrbuch Windenergie ein kompaktes Nachschlagewerk und ein wertvoller Begleiter für die tägliche Praxis. Das Werk hat sich in den vergangenen Jahren zum Standardwerk der Windbranche entwickelt. Unter dem prägnanten Titel Jahrbuch Windenergie 2014 hat sich die bisherige BWE-Marktübersicht in ihrer 24. Auflage einen neuen Namen, ein frisches Layout, einen Hardcovereinband und ein leserfreundliches Farbleitsystem verdient. weiterlesen…

Künstliches Blatt kommt doch?

US-Forscher Nocera beharrt auf  Idee – Bestandsaufnahme

Das künstliche Blatt, mit dessen Hilfe Sonnenlicht direkt in Energie umgewandelt werden kann, ist ein alter – immer wieder verworfener Traum der Wissenschaft. Forscher verkünden immer wieder, sie hätten Verfahrten und Geräte entwickelt, bzw. Materialien entdeckt, mit denen sich Sonnenlicht wie bei der Photosynthese direkt in speicherbare Energie verwandelt lässt. Auf der Internetseite alternative-stromerzeuger.de veröffentlichte Thomas Lierz eine aufschlussreiche Zusammenfassung über den aktuellen Stand der Entwicklung der künstlichen Photosynthese. weiterlesen…

Dialog der Atome und Moleküle

Atom- und die Molekülphysik zusammengebracht – Aromatische Verbindungen als Quellen einzelner Photonen  – Quanteninformationsverarbeitung mit Alkalimetallen

Es mag verwundern, aber in der Physik liegen Welten zwischen dem Gebiet der Atome und dem Terrain der organischen Moleküle. Um ein Molekül mit Atomen optisch sprechen zu lassen, müssen sich Physiker daher ähnlich anstrengen wie die meisten Europäer, wenn sie chinesisch lernen wollen. Ein Team des Max-Planck-Instituts  für Festkörperforschung und der Universität Stuttgart hat nun erstmals eine Kommunikation zwischen Molekülen und Atomen angestoßen. Die Forscher haben Moleküle dazu gebracht, einen Strom schnell aufeinander folgender, aber dennoch einzelner Photonen abzugeben. weiterlesen…

SOLAR-JET: Kerosin aus Sonnenenergie

Forschergruppe stellt erstmals alternatives Kerosin aus Sonnenlicht, Wasser und CO2 her

Eine internationale Forschergruppe hat im Projekt SOLAR-JET zum weltweit ersten Mal Flugzeugtreibstoff aus Sonnenlicht, Wasser und Kohlenstoffdioxid hergestellt. Im Gegensatz zu herkömmlichem Kerosin aus Erdöl basiert der alternative Treibstoff auf fast unbegrenzt zur Verfügung stehenden Ressourcen und kann so in Zukunft einen entscheidenden Beitrag zur Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit des Luftverkehrs leisten. weiterlesen…

IPCC beklagt politischen Druck

Schwellenländer setzen Abschwächung durch

In der Kurzfassung des 3. IPCC-Teil-Berichts zum 5. Sachstandsbericht über den Klimawandel wurden auf Druck von Schwellenländern wichtige Passagen gestrichen. Der Unmut unter den Wissenschaftlern über den politischen Druck wächst, wie Züricher Tagesanzeiger, Berner Bund und Basler Zeitung berichten. Doch er hat auch sein Gutes, so Ottmar Edenhofer aus Berlin. weiterlesen…

Mais-Sprit kann Klimawandel anheizen

US-Studie: Biokraftstoffe aus Maisrückständen können organischen Bodenkohlenstoff verringern und CO2-Emissionen steigern

Biosprit aus Maisrückständen könnte auf kurze Sicht dem Klimawandel mehr schaden als herkömmliches Benzin. Denn der in Biokraftstoffen enthaltene Restkohlenstoff wird schneller zu CO2 oxidiert, als wenn die Pflanzenreste untergepflügt werden. Die Netto-CO2-Emissionen aus den Mais-Rückständen sind nicht ausreichend in der Ökobilanz der Biokraftstoffe ausgewiesen, sagt eine jüngst in Nature Climate Change veröffentlichte, umgerechnet 360.000 Euro teure Studie amerikanischer Wissenschaftler im Auftrag der US-Regierung. weiterlesen…

Investitionen in Erneuerbare Energien 2013 weltweit um 14 Prozent zurückgegangen

Global Trends in Renewable Energy Investment 2014 Report

2013 gingen die Investitionen in Erneuerbare Energien weltweit um 14 Prozent auf 214 Milliarden US-Dollar zurück. Neben politischen Unsicherheiten waren sinkende Preise für Solaranlagen ein wichtiger Grund: Der Anteil der Erneuerbaren an der global in 2013 neu installierten Kraftwerksleistung stieg auf einen Rekordwert von 43,6 Prozent. Das geht aus dem Global Trends in Renewable Energy Investment 2014 Report hervor. weiterlesen…

Neuer Quantenspeicher in Sicht

Mit empfindlichen Messungen lassen sich Signale eines einzelnen Ions in einem Kristall registrieren

Als Kandidat für einen Quantenspeicher positioniert sich ein vielversprechendes Material. Einem Team des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts in Erlangen ist es erstmals gelungen, einzelne Ionen seltener Erden in einem Kristall präzise zu lokalisieren und ihre quantenmechanischen Energiezustände genau zu vermessen. weiterlesen…

Breites Feld von Supraleitern kann erforscht werden

Unkonventioneller Supraleiter leitet Strom bei höheren Temperaturen verlustfrei, wenn er gestaucht, bzw. gedehnt wird

Manche Supraleiter bleiben Physikern ein hartnäckiges Rätsel. Warum sie elektrischen Strom bei sehr tiefen Temperaturen ohne Widerstand leiten, lässt sich nämlich mit der gängigen Theorie der Supraleitung nicht erklären. Wenn Physiker solche unkonventionellen, also „exotischen“, Supraleiter enträtseln könnten, kämen sie der Herstellung von künstlichen Materialien näher, die Strom bei Raumtemperatur verlustfrei leiten und so beim Energiesparen helfen könnten. Forscher des Max-Planck-Institutes für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden haben nun im Rahmen einer internationalen Kooperation eine Messtechnik entwickelt, mit der sich unkonventionelle Supraleiter effizient und präzise untersuchen lassen. Bei der ersten Anwendung ihrer Druckkammer demonstrierten sie, dass der Supraleiter Strontium-Ruthenat bei deutlich höheren Temperaturen als normal supraleitend wird, wenn er gedehnt oder gestaucht wird. Dies erlaubt neue Einblicke in die Natur der Supraleitung bei diesem Material. Darüber hinaus wird die Dresdener Methode die Erforschung eines breiten Feldes von supraleitenden Materialien erleichtern, sind die Wissenschaftler überzeugt. weiterlesen…