Copernicus beobachtet Erde millimetergenau

Neue Satelliten-Generation misst Hochwasserereignisse, Ölfilme auf Ozeanen und Eisausbreitung

Das neue Flagschiff der europäischen Erdbeobachtung, der vier Meter hohe, zweieinhalb Meter breite und rund 2,3 Tonnen schwere Copernicus-Sentinel-1A-Satellit, ist in der Nacht vom 03. auf 04.04.2014 mit einer Sojus-Trägerrakete vom europäischen Raumfahrtzentrum in Kourou (Französisch-Guyana) ins All gestartet – teilt das Bundeswirtschaftsministerium mit. Aufgaben des Satelliten sind u. a. Hochwasserereignisse zu kartieren, Ölfilme auf den Ozeanen zu beobachten, die Eisausbreitung auf dem Meer zu erkennen und Bodenbewegungen millimetergenau zu vermessen. weiterlesen…

Effizientere Kraftwerke durch industrienahe Forschung

ISE entwickelt Technologien für solarthermische Turmkraftwerke

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE entwickelt neue Technologien für effizientere und kostengünstigere solarthermische Turmkraftwerke. Gemeinsam mit dem Industriepartner Solar Tower Technologies AG (STT) aus Starnberg werden im Projekt HelioPack kostensenkende Lösungen für die solarthermische Stromerzeugung entwickelt. Ziel der Projektpartner ist es, durch optimierte Konstruktion sowie verbesserte Nachführung und Regelung von Heliostaten die Solarstrahlung präziser auf einen neu entwickelten Receiver zu konzentrieren und so die Stromerzeugung effizienter zu machen. weiterlesen…

IPCC-Bericht: Hohe Risiken

Weltklimarat legt Teil zwei des 5. Sachstandsberichts zu Folgen des Klimawandels vor

In Yokohama wurden am 31.03.2014 Teil 2 des 5. Sachstandsberichts des Weltklimarats IPCC  über die Risiken und Folgen des Klimawandels sowie über Möglichkeiten zur Anpassung an den Klimawandel und die Empfehlungen für politische Entscheidungsträger veröffentlicht. An ihm wirkten hunderte von Wissenschaftlern mit, darunter 41 Forscher aus Deutschland. Der Bericht stellt die gegenwärtigen Auswirkungen des Klimawandels auf die Menschen und die Ökosysteme weltweit dar und bietet darüber hinaus einen wissenschaftlich fundierten Ausblick auf die möglichen künftigen Folgen eines ungebremsten Temperaturanstiegs. weiterlesen…

FVEE-Tagungsband: Wege zu effizientem und nachhaltigem Strom-Wärme-System

Strom und Wärme zu effizientem Gesamtenergiesystem verknüpfen

Für eine erfolgreiche Energiewende müssen die Sektoren Strom und Wärme zu einem effizienten Gesamtenergiesystem verknüpft werden. Der Tagungsband des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien zeigt aktuelle Forschungsergebnisse für ein nachhaltiges Strom-Wärme-System auf der Basis erneuerbarer Energien. weiterlesen…

DIW Roundup: Kontroverse um Kapazitätsmechanismen

Die Kontroverse um Kapazitätsmechanismen für den deutschen Strommarkt

Die Frage der Versorgungssicherheit in liberalisierten Strommärkten wird bereits seit vielen Jahren diskutiert. In Deutschland gibt es – abgesehen von netzbedingten Knappheiten in Süddeutschland – derzeit ausreichende Erzeugungskapazitäten; die mittelfristige Entwicklung des Kraftwerksparks im Kontext der Energiewende ist jedoch unsicher. Vor diesem Hintergrund hat sich eine kontroverse Debatte über die Notwendigkeit und die Ausgestaltung von Mechanismen zur Sicherstellung eines adäquaten Kapazitätsniveaus entwickelt. In der Studie des DIW Berlin diskutieren Wolf-Peter Schill und Jochen Diekmann umfassende sowie selektive zentrale Kapazitätsmärkte, dezentrale Leistungsmärkte und eine Strategische Reserve. Diese Vorschläge werden kurz vorgestellt und anhand wichtiger Unterscheidungskriterien voneinander abgegrenzt. Eine Bewertung der vorliegenden Konzepte hängt von vielfältigen Kriterien und den zugrunde liegenden Prämissen ab. weiterlesen…

Nano-Tuning für Solarzellen

Winzige Veränderung mit Riesenpotenzial: Projektergebnisse zur PV-Nanotechnik

Das Projekt NADNuM der Innovationsallianz Photovoltaik wurde am 31.03.2015 erfolgreich abgeschlossen. Das Forscherteam hat die Grundlagen gelegt, um künftig mit nanotechnologisch weiterentwickelten Solarzellen das Sonnenlicht besser zur Stromerzeugung verwerten zu können. Die effiziente Umwandlung des gesamten Sonnenspektrums in elektrische Energie ist ein anhaltendes Forschungsthema der Photovoltaik. Bislang benötigt man dafür sehr aufwendig hergestellte Stapelsolarzellen mit unterschiedlichen Bandlücken aus seltenen und teuren Materialien. Im verfolgten Ansatz wurden definierte, nanoskalige Lichteinfangmaterialien hergestellt, um die Nutzung des Sonnenlichtes in Dünnschicht-Solarzellen zu verbessern. Die für das Nano-Tuning benötigten Rohstoffe sind nahezu unbegrenzt verfügbar und nach heutigem Wissenstand ökologisch unbedenklich – so eine Erklärung der Innovationsallianz Photovoltaik im Bundesverband Solarwirtschaft. weiterlesen…

Wiwo Green: Gigantische Ölschiefer-Vorkommen in den USA

Viermal so viel wie in Saudi-Arabien – Umweltrisiko

Das größte bekannte Ölfeld der Welt liegt in einer als Green River bekannten Formation an den Ausläufern der Rocky Mountains nahe der 10.000-Einwohner-Kleinstadt Rifle am Rand des Highway 70, fünf Autostunden westlich von Denver, Colorado. Das Energieunternehmen American Shale Oil (Amso) will hier gigantische Ölschiefer-Vorkommen erschließen. Laut Schätzungen der staatlichen Geologiebehörde USGS lagern auf einer Fläche so groß wie Bayern etwa 4,3 Billionen Fass Erdöl, ein Viertel davon förderbar – viermal so viel, wie zur Zeit noch in  Saudi Arabiens vermutet wird. weiterlesen…

BUND zum neuen IPCC-Bericht

„Neuer IPCC-Bericht prognostiziert Auswirkungen des Klimawandels auf Mensch und Natur – auch in Deutschland“

Der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger, mahnte anlässlich des in den nächsten Tagen zur Veröffentlichung anstehenden neuen IPCC-Berichts des Weltklimarates verstärkte Anstrengungen beim Klimaschutz an. Die in dem Bericht prognostizierten Folgen der globalen Klimaerwärmung wie häufigere Hochwasser, Trockenperioden, Hurrikans und extreme Wetterereignisse würden zu unkalkulierbaren sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Problemen führen. Der vorhergesagte weltweite Anstieg des Meeresspiegels mache weite Küstenregionen unbewohnbar, zunehmende Dürren würden zu Wasser- und Lebensmittelknappheit führen. weiterlesen…

„Kein Allheilmittel für den Klimaschutz“

Öko-Institut zweifelt an Power-to-Gas

Die vieldiskutierte Power-to-Gas-Technologie ist aus Sicht des Öko-Instituts nicht dazu geeignet, größere Mengen CO2 dauerhaft aus der Atmosphäre zu entziehen. Zudem ist die Technik mit großen energetischen Umwandlungsverlusten verbunden, die eine großangelegte Nutzung ineffizient und teuer machen. Ergebnisse einer aktuellen Studie des Öko-Instituts. weiterlesen…

Wiwo Green: Algensprit aus Italien

Doppelt so viel Output wie bisher

Obwohl kaum irgendwo Algenforschung so intensiv betrieben werde wie in Deutschland, stelle man Biodiesel hier zu Lande noch immer aus heimischem Raps- und importiertem Palmöl her, „also aus Rohstoffen, die auch als Nahrungs- und Futtermittel dienen. Andere Länder sind schon fortschrittlicher“, schreibt Wolfgang Kempkens in seinem Artikel „Erster europaeischer Algensprit kommt aus Italien“auf Wiwo Green. Die Ergiebigkeit der Wasserpflanzen pro Flächeneinheit sei, verglichen „mit herkömmlichem Grünzeug bis zu 16 Mal höher“. Außerdem brauchten Algen keinen Ackerboden. Sie ließen sich auf jedem Untergrund züchten – Öl mache rund 50 Prozent ihres Gewichts aus. weiterlesen…