„energieblogger.net“ hat fünf beste EEG gekürt

Energieblogger stellen Hitliste der besten EEG-Reformkonzepte auf

Das größte deutschsprachige Energieblogger-netzwerk energieblogger.net hat die fünf besten Konzepte für ein zukunftiges EEG mit Fokus auf 100 % Erneuerbare Energien sowie auf eine größtmögliche Bürgerbeteiligung gekürt.  Im Zuge der Aktion GNTEEG (Germanys Next Top EEG) wurden aus 12 Reformvorschlägen der Wirtschaft und Politik sowie Wissenschaft, Verbänden und Organisationen die geeignetsten Konzepte ausgewählt. weiterlesen…

Verlässliche Rahmenbedingungen für Offshore-Wind gefordert

Verlängerung des aktuellen Stauchungsmodells nötig

Verlässliche Rahmenbedingungen für den weiteren erfolgreichen Ausbau der Offshore-Windenergie forderte am 19.03.2014 die Offshore-Windenergie-Branche. „Offshore-Windenergie ist ein wichtiger Baustein der Energiewende. Daher muss das EEG optimale Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau der Offshore-Windenergie bieten“, sagte Jörg Kuhbier, Vorstandsvorsitzender der Stiftung OFFSHORE WINDENERGIE im Rahmen eines Parlamentarischen Abends in Berlin. weiterlesen…

VBI warnt vor Verunsicherung durch EEG-Novelle – positive Konjunkturumfrage

EEG-Reform: VBI fordert stabile Rahmenbedingungen
80 % Erneuerbare bis 2050 möglich
Konjunkturumfrage 2014 verweist auf stabile Lage

Der VBI fordert stabile Rahmenbedingungen für die EEG-Reform – sonst verunsichere die Novelle Investoren und Planer. Der Verband Beratender Ingenieure hält „die Absicht der Bundesregierung für realisierbar, bis 2050 den Stromverbrauch in Deutschland zu 80 % mit Erneuerbaren Energien zu decken, wenn die zeitliche Umsetzung beschleunigt wird“. Die Technologien dafür seien vorhanden, ihr Einsatz müsse aber forciert werden. Denn es sei ein Ziel des EEG, „Innovationen zu fördern, die im nationalen und internationalen Geschäft gefragt sind“. weiterlesen…

Die Energiewende – kein europäisches Projekt?

Antrag von Fraktion B90/Grüne warnt vor „Renationalisierung“

Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat vor einer „Renationalisierung“ der europäischen Energiepolitik gewarnt. Ein Sprecher der Fraktion führte am Mittwoch in der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie als Beleg die britischen Pläne für neue Atomkraftwerke und die polnische Kohlepolitik an. Die Fraktion hatte daher einen Antrag (18/777) eingebracht, in dem die Bundesregierung aufgefordert wird, die Energiewende europäisch zu verankern. Die Bundesregierung stehe in der Pflicht, „jetzt die Chance auf europäischer Ebene zu nutzen, um die von allen Fraktionen unterstützte nationale Energiewende auch in Europa zu verankern und ihren Fortgang damit effizienter und schneller zu gestalten“, heißt es in dem Antrag, der von den Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD abgelehnt wurde, die Linksfraktion stimmte zu. weiterlesen…

Effizienz hilft der Wende auf

Ohne Effizienz jährlich 21 Mrd. Euro Mehrkosten für Stromerzeugung und Netzinfrastruktur

Im Jahr 2035 wären Einsparungen zwischen 10 und 20 Milliarden Euro möglich, und zwar durch geringere Investitionen in fossile, bzw. erneuerbare Kraftwerke sowie durch geringere Ausgaben für Brennstoffe und Netzausbau. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie der Prognos AG  und des Instituts für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft (IAEW) der RWTH Aachen für Agora Energiewende. weiterlesen…

Wanka skizziert BMBF-Agenda vor Ausschuss

Zehn-Prozent-Ziel und Drei-Prozent-Ziel

„Wichtig ist die Prioritätensetzung zugunsten von Bildung, Wissenschaft und Forschung, die im Zehn-Prozent-Ziel und im Drei-Prozent-Ziel zum Ausdruck kommen“, sagt Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU), die dem Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung am 19.03.2014 im Berliner Paul-Löbe-Haus ihre Agenda für die nächsten Jahre vorstellte. Beim Drei-Prozent-Ziel strebt die Bundesregierung an, die Forschungsinvestitionen bei drei Prozent des Bruttoinlandsprodukt (BIP) konstant zu halten. Das Zehn-Prozent-Ziel bedeutet, dass ab 2015 jährlich zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Bildung und Forschung fließen sollen. weiterlesen…

Russische Atomkraftwerke nicht sicher

Anhörung im Bundestags-Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Die russischen und ukrainischen AKW weisen massive Sicherheitslücken auf und entsprechen nicht den modernen Anforderungen. Die Qualifikation des Personals sei mangelhaft, die Normen für die radioaktive Sicherheit würden immer weiter aufgeweicht und das Problem der Lagerung der abgebrannten Brennstäbe sei bislang ungelöst. Diese Einschätzungen von Vladimir Kuznetsov, Professor der Arkhangelsk Arctic State University, lösten am 19.03.2014 in einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit große Besorgnis unter den Abgeordneten aus. weiterlesen…

Hendricks: Nationaler Klimaschutzplan und Atom-Endlager

Rede zur Verleihung der Max-Planck-Medaille der DPG an David Ruelle in Humboldt-Universität

Umweltministerin Hendricks will noch in diesem Jahr einen Nationalen Klimaschutzplan zu verabschieden. Diese Absicht, sowie den Plan für ein Sofortprogramm bekräftigte sie in einer Rede in der Humboldt-Universität Berlin. Hendricks hofft bis Juni auf ein gemeinsames Ziel der EU, bis 2030 den CO2-Ausstoß um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Die Kommission für die Suche nach einem nationalen Atommüll-Endlager soll bis Ostern stehen. weiterlesen…

Hüttl: „Energiewende hat weltweite Signalwirkung“

Reinhard F. Hüttl, acatech Präsident, im Solarify-Selbst-Gespräch

Also, wenn Sie mich fragen: Schafft es Deutschland bis 2022 aus der Kernenergienutzung auszusteigen?

Dann sage ich: Ja, das ist absolut realistisch. Zu diesem Ergebnis sind wir bereits 2011 im Rahmen der Ethikkommission „Sichere Energieversorgung“ gekommen. Jetzt gilt es, diesen Ausstieg so zu gestalten, dass die Energieversorgung in Deutschland sicher und bezahlbar bleibt. Dabei müssen wir auch unbequeme Folgen offen ansprechen. Dass wir etwa unsere Energienetze ausbauen müssen, weil mehr Strom von Nord nach Süd transportiert und immer mehr dezentrale Energieerzeuger integriert werden müssen. Und dass wir auch mittelfristig effiziente Gas- und Kohlekraftwerke brauchen. weiterlesen…

Wie kommt der Strom aus Afrika nach Europa?

Fraunhofer ISE entwickelt Lösungen für Supergrid – effizientes Energienetzwerk für die Zukunft

In Ouarzazate (Marokko) entsteht das größte Solarkraftwerk Nordafrikas. Bereits 2016 soll dort günstiger und emissionsfreier Strom für eine halbe Million Menschen produziert werden. Zukünftig könnten Kraftwerke wie das in Ouarzazate auch Strom für Europa liefern. Um Strom von Kontinent zu Kontinent zu transportieren, ist ein zuverlässiger Netzverbund auch vor Ort Voraussetzung. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE forscht gemeinsam mit weiteren Fraunhofer-Instituten an verschiedenen Aspekten eines solchen Supergrid: an der Modellierung eines geeigneten Energiesystems und an technologischen Lösungen für die Speichertechnik sowie für Gleichstrom-Erzeugungs- und Verteilnetze. weiterlesen…