EU-Grünbuch „Rahmen für Klima- und Energiepolitik“ umstritten

Öffentliche Konsultation eingeleitet

Am 27.03.2013 verabschiedete die Europäische Kommission das lange erwartete Grünbuch mit dem Titel „Ein Rahmen für die Klima- und die Energiepolitik bis 2030“. Mit diesem Grünbuch wird eine öffentliche Konsultation eingeleitet, die am 2. Juli enden soll und den Mitgliedstaaten, anderen EU-Institutionen und Stakeholdern Gelegenheit zur Stellungnahme über z. B. die Art und die Höhe potenzieller Klima- und Energieziele für 2030, aber auch zu anderen wichtigen Aspekten der europäischen Energiepolitik mit Blick auf 2030 gibt. Diese Stellungnahmen sollen dann bei der Ausarbereitung konkreter Vorschläge für den Rahmen bis 2030 einfließen, der voraussichtlich Ende 2013 vorgelegt wird. weiterlesen…

EE steigern Primärenergie-Anteil – Kohle auch

AG Energiebilanzen legt Bilanz 2012 vor

Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen, ein Zusammenschluss verschiedener Verbände der Energiewirtschaft, darunter der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), sowie mehrerer Forschungsinstitute, hat ihre Bilanz zum Primärenergieverbrauch 2012 in Deutschland vorgelegt. Entwicklung und Struktur des Energieverbrauchs wurden 2012 in Deutschland vor allem durch die energiepolitischen Beschlüsse sowie niedrige Temperaturen geprägt. weiterlesen…

Nachhaltigkeitsgedenken im Kanzleramt

Festveranstaltung zu 300 Jahre Nachhaltigkeit

Eine „Ampel der Fairness“ soll ein größeres Konsumbewusstsein fördern. Mit dieser und anderen Ideen gehen Jugendliche an die Herausforderung der Nachhaltigkeit heran. Bei der Festveranstaltung „300 Jahre Nachhaltigkeit – made in Germany“ stellten sie im Kanzleramt ihre Ideen vor. Aus einer Pressemitteilung des Kanzleramtes. weiterlesen…

Fossile gehen schneller aus als gedacht

Globale Versorgungslage angespannter als erwartet – neue Studie der Energy Watch Group mit alarmierenden Ergebnissen

Die globale Versorgungslage mit fossilen und atomaren Rohstoffen ist entgegen der in letzter Zeit in der Öffentlichkeit kommunizierten Prognosen sehr angespannt. So steuern die USA aktuell auf den Höhepunkt der Schiefergasgewinnung zu, dem ein tiefer Rückgang der Förderung noch in diesem Jahrzehnt folgen werde, prophezeit die Energy Watch Group um MdB Hans-Josef Fell (B90/Grüne). Die Erdölindustrie will den Förderrückgang der produzierenden Felder mit steigendem Aufwand durch neue Fördersonden oder unkonventionelle Erdölförderung ausgleichen. Doch neue Fördertechnologien wie Fracking sind umstritten und in den meisten Fällen von schlechterer Qualität bzw. teurer in der Erschließung – oder sie haben einen höheren Schadstoffanteil. weiterlesen…

Bosch steigt aus Photovoltaik aus

Nicht gelungen, Wettbewerbsfähigkeit herzustellen

„Bosch steigt aus dem Geschäftsfeld kristalline Photovoltaik aus“ teilte lapidar eine Presseerklärung des Konzerns mit. Die Produktion von Ingots, Wafern, Zellen und Modulen werde Anfang 2014 eingestellt; soweit möglich sollten einzelne Bereiche verkauft werden. Sämtliche Entwicklungs- und Vertriebsaktivitäten würden ebenfalls beendet. Das Modulwerk in Venissieux, Frankreich, solle veräußert werden. Die ursprünglich in Malaysia geplante Fertigung werde nicht aufgebaut. Bosch plane die Anteile an der aleo solar AG zu verkaufen. Allerdings: „Die Bosch Solar CISTech GmbH in Brandenburg/Havel wird unverändert als Entwicklungsaktivität für die Dünnschichttechnologie weitergeführt; die weitere Ausrichtung wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden“, so die Erklärung weiter. weiterlesen…

Eklatante und skandalöse Unterschiede in der Atomhaftung

B90/Die Grünen: Deutliche Missstände

Den Preis für einen atomaren GAU zahlen immer die Opfer. Niemals können Opfer für ihre physischen und psychischen Schäden umfassend entschädigt werden – so eine Pressemitteilung der Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen. Das rechtfertige aber keinesfalls die skandalös niedrigen Deckungsvorsorgen in der EU. Angesichts der Atomkatastrophe von Fukushima hat die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen untersuchen lassen, welche Missstände bei der Atomhaftung vorliegen und welcher Handlungsbedarf sich aus überkommenen Annahmen und Ausnahmeregelungen ergibt. Dabei sei auch geprüft worden, welche Diskrepanzen zwischen den einzelnen Ländern mit Atomkraftwerken bestünden – und wie Deutschland tätig werden könne. weiterlesen…

Versicherer wollen verstärkt in Energiewende investieren

Positionspapier fordert bessere Investitions-Bedingungen

Die deutsche Versicherungswirtschaft will unter geeigneten Rahmenbedingungen ihr finanzielles Engagement in Erneuerbare Energien und Infrastrukturprojekte deutlich ausweiten: „Langfristiges Versicherungsgeschäft und Investitionen in ökologisch und ökonomisch nachhaltige Energie- und Infrastrukturprojekte passen gut zusammen. Damit wir verstärkt in diesem Bereich investieren können, brauchen wir ein langfristig stabiles und rechtssicheres Investitionsumfeld“, so Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). „Dafür sind regulatorische Anpassungen notwendig. Diese können realisiert werden, ohne die öffentlichen Haushalte zu belasten.“ weiterlesen…

Los Angeles will auf Kohlestrom verzichten

Bis spätestens 2025 kohlefrei

Noch stammen knapp 40 Prozent der Energie, die Los Angeles am Laufen hält, von Kohlekraftwerken. Doch nun steigt das stadteigene Versorgungsunternehmen Los Angeles Department of Water and Power (LADWP) schrittweise aus seinen Beteiligungen an der kohlebefeuerten Navajo Generating Station und den Lieferverträgen mit dem Intermountain Power Project in Utah aus – bis spätestens 2025 soll die Stadt der Engel dann kohlefrei sein, meldet das US-Portal BusinessGreen. weiterlesen…

Stabiler Strom aus Erneuerbaren Energien

Bedarfsgerechte Stromerzeugung bereits nachgewiesen

Eine sichere und zuverlässige Stromversorgung allein aus Erneuerbaren Energien ist in Deutschland machbar – auch ohne sogenannte Schattenkraftwerke. Das soll das neue Forschungsprojekt „Kombikraftwerk 2“ des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) gemeinsam mit neun Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft nachweisen. Wind- und Biogaskraftwerke sowie Solarstromanlagen werden in Modellen und Feldversuchen verknüpft und zentral gesteuert. Die Forscher erhoffen sich damit Erkenntnisse darüber, wie sich der steigende Anteil von Wind- und Sonnenenergie in die Stromversorgung integrieren lässt. Ziel der Bundesregierung ist es, bis 2020 den Beitrag Erneuerbarer Energien im Strombereich auf mindestens 35 Prozent zu erhöhen. Bis spätestens zum Jahr 2050 rechnen Experten mit einer vollständigen Stromversorgung aus erneuerbaren Quellen. weiterlesen…