Niedrige Energiesteuern schwächen Kampf gegen Ausstoß von Treibhausgasen

OECD-Bericht „Taxing Energy Use 2015“

Regierungen sollten stärker auf Steuern setzen, um die umweltschädlichen Folgen des Energieverbrauchs zu mindern. Niedrige Energiesteuern schwächen die Regierungen im Kampf gegen die Hauptursache von Klimawandel und Luftverschmutzung: den Ausstoß von Treibhausgasen. Zudem entgehen dem Fiskus dadurch wichtige Einnahmen. Eine Schlussfolgerung des OECD-Berichts „Taxing Energy Use 2015“. weiterlesen…

EE kompensieren Abschaltung von AKW Grafenrheinfeld

Erneuerbare Energien ersetzen Atomstrom

Am 27.06.2015 ging nach dem Atomausstiegsbeschluss von 2011 das unterfränkische Atomkraftwerk Grafenrheinfeld vom Netz. „Der deutsche Atomausstieg bis 2022 wird durch das verlässliche Wachstum Erneuerbarer Energien und eine verbesserte Energieeffizienz ermöglicht. Wind, Sonne und Bioenergie setzen sich im deutschen Energiemix zunehmend durch und vermindern so unkalkulierbare Risiken der atomaren Energieerzeugung und versteckte Folgekosten “, betont Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). weiterlesen…

Agora: 50 % EE bis 2030 gut möglich

Europa: 50 Prozent Erneuerbare Energien bis 2030 sind bei stärkerer Integration gut darstellbar

Im Jahr 2030 muss rund die Hälfte des Stroms in Europa aus Erneuerbaren Energien stammen, um die EU-Klimaziele zu erreichen. Dies gilt auch für Deutschland, Frankreich, Benelux, Österreich und die Schweiz. Die Schwankungen bei der Erzeugung von Wind- und Sonnenstrom in den einzelnen Ländern lassen sich durch grenzüberschreitende Stromtransporte großenteils ausgleichen. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) im Auftrag von Agora Energiewende. weiterlesen…

Gabriel zu Klimaabgabe

CO2-Abgabe oder Teil-Stilllegung von Kohlekraftwerken
Distanz zu BDEW

Beim BDEW-Kongress ist Wirtschaftsminister klar auf Distanz zum Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft gegangen: Die Forderung nach Einführung von Kapazitätsmärkten stieß erneut auf eine klare Absage des Ministers. Zugleich stellte er eine Alternative zur Klimaabgabe vor: Schrittweise Kohlekraftwerke stilllegen – wie Sandra Enkhardt in pv magazine berichtet. weiterlesen…

„Danke für den herzhaften Streit“

Bundesminister Gabriel beim BDEW-Kongress: Gute Grundlage für zukünftiges Strommarktdesign gelegt

In seiner Rede vor dem BDEW-Kongress in Berlin ist Wirtschaftsminister am 24.06.2015 klar auf Distanz zum Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft gegangen: Dessen Forderung,  Kapazitätsmärkte einzuführen, erteilte er erneut eine klare Absage. Gabriel nannte eine Alternative zur Klimaabgabe: Schrittweise Kohlekraftwerke stillzulegen. Am Schluss dankte Gabriel “ für den herzhaften Streit“. Solarify dokumentiert die Rede. weiterlesen…

DIW beurteilt CO2-Abgabe positiv

Klimabeitrag kann CO2-Emissionen im Stromsektor effektiv und kostengünstig senken – Alternative Vorschläge ineffektiv und teuer

Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), der Heinrich-Böll-Stiftung und der European Climate Foundation: Neue Studie vergleicht Klima-, Preis- und Beschäftigungseffekte von Vorschlägen für CO2-Minderung im Stromsektor. Mit dem von der Bundesregierung vorgeschlagenen Klimabeitrag lassen sich die CO2-Emissionen im Stromsektor bis zum Jahr 2020 soweit senken, dass das von der Bundesregierung gesetzte 40-Prozent-Klimaschutzziel erreicht werden kann. Im Vergleich zu anderen derzeit diskutierten Optionen ist er die kostengünstigere und effektivere Variante. weiterlesen…

Klimawandel vernichtet 50 Jahre Fortschritt

Lancet-Studie:  Gesundheit und Entwicklung bedroht

Eine internationale Forschergruppe schlägt in der Fachzeitschrift „The Lancet“ Alarm: Der Klimawandel könnte jahrzehntelange Bemühungen in den Bereichen Gesundheit und Entwicklungszusammenarbeit zerstören. Ein ambitionierter Kampf gegen die Erderwärmung böte hingegen die größte Chance dieses Jahrhunderts für das Wohlergehen der Menschheit, berichtet James Crisp auf EurActiv. weiterlesen…

Gabriel gibt (nicht?) auf: Keine CO2-Abgabe?

ARD: Statt dessen mehr KWK? Müssen Steuerzahler ran? Verwirrung in Berlin

Der Druck aus Gewerkschaften, Industrie, Koalition und der eigenen Partei war anscheinend zu stark: Nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios hat Bundeswirtschaftsministebriel die sogenannte Klimaabgabe endgültig vom Tisch genommen. Doch das BMWi widersprach – noch sei keine Entscheidung gefallen.Vom BMWi zur Verringerung der CO2-Emissionen entwickelt, sollte die Abgabe 22 Mio. t CO2 einsparen und so dazu beitragen, das deutsche Klimaziel (40 Prozent Verringerung bis 2020) doch noch zu erreichen. 59 Prozent in Deutschland wollen den Kohleausstieg (s.u.). weiterlesen…

Große Mehrheit für Kohleausstieg

Greenpeace-Umfrage: 59 Prozent verlangen Einlösung von Merkels G7-Klimaversprechen

Einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverstromung erwartet eine Bevölkerungsmehrheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) jetzt nach ihrem Klimaversprechen in Elmau. In einer repräsentativen Umfrage von TNS-Emnid im Auftrag von Greenpeace sprachen sich 59 Prozent dafür aus, dass Deutschland bis zum Jahr 2040 die Energiegewinnung aus Kohle aufgibt.
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In den USA 69.000 Tote im Jahr befürchtet

Folgen des Klimawandels, wenn nichts geschieht

Rund 69.000 Tote pro Jahr als Folge des Klimawandels befürchtet die amerikanische Umweltbehörde EPA bis 2100 allein in den USA, wenn nichts geschieht. Am 22.06.2015 wurde ein entsprechender Bericht veröffentlicht. In 49 Städten könnten 57.000 Menschen durch Luftverschmutzung und 12.000 an extremen Temperaturen sterben. weiterlesen…