Masdar verklagt spanische Regierung

…beim internationalen Zentrum zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten (ICSID) der Weltbankwegen rückwirkender Kürzung der Solarstrom-Förderung

Ein Tochterunternehmen von Masdar (Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate) hat eine internationale Klage gegen die spanische Regierung eingereicht, weil deren neue Gesetzgebung für erneuerbare Energien eine rückwirkende Kürzung der Förderung solarthermischer Kraftwerke (CSP) vorsieht. Das meldet der Branchendienst solarserver.de. weiterlesen…

Dii setzt auf Wüstenwind

Onshore Wind: Großes Marktpotenzial – MENA-Länder planen 20 Gigawatt bis 2020

Die Desertec Industrial Initiative (Dii), internationale Allianz für Wüstenstrom (Eigenwerbung), sieht enormes Potenzial für Onshore-Windenergie im südlichen Mittelmeerraum, während  sich der europäische Markt zunehmend konsolidiert. An sehr guten Standorten in Marokko, Algerien und Ägypten würden durchschnittliche Windgeschwindigkeiten von 8-10 m/s erreicht. Zudem gibt es viele geeignete Standorte in Marokko, Algerien, Libyen, Ägypten und Saudi-Arabien, die gut an die Netzinfrastruktur  angeschlossen werden können – so eine Mitteilung der Dii GmbH. weiterlesen…

Erneuerbare verteuern Netze kaum

Endbericht des Agora Stakeholder-Dialogs: Verteilnetze lassen sich mit einfachen Maßnahmen für die Energiewende fit machen

Verteilnetze stehen im Mittelpunkt der Energiewende. Rund 95 Prozent der Erneuerbaren Energien speisen in die Verteilnetze ein. Mit steigendem Anteil von Strom aus Wind und Sonne nehmen jedoch auch die Herausforderungen für die dezentralen Netze zu. Mit geringen Kosten können Verteilnetze steigende Anteile von Erneuerbaren gut aufnehmen. Der Endbericht des Agora Stakeholder-Dialogs zu Verteilnetzen (von Ruggero Tappeser-Schleicher und Lars Waldmann) identifiziert vier zentrale Themenbereiche, die von der Bundesregierung zügig angepackt werden sollten. weiterlesen…

Bürger subventionieren Atom und Kohle

Versteckte Kosten konventioneller Energien höher als Förderung Erneuerbarer

Atom und Kohle verursachen Kosten über die Stromrechnung hinaus, die sich für einen durchschnittlichen Haushalt umgerechnet auf rund 360 Euro pro Jahr belaufen. Das geht aus einer Kurzanalyse des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Ökostromanbieters Greenpeace Energy eG hervor. Rund ein Drittel weniger zahlt ein durchschnittlicher Haushalt 2014 über die EEG-Umlage für den Ausbau der Erneuerbaren: bei einem Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden etwa 220 Euro. weiterlesen…

Australien macht Klilma-U-Turn

Deutsche Energiewende abschreckendes Beispiel

Bis vor kurzem galt Australien als einer der Vorreiter in Sachen Energiewende. Aber der neue erzkonservative Premierminister Tony Abbott reißt jetzt das Steuer in der Klimapolitik des fünften Kontinents herum. Statt auf erneuerbare Energien setzt er wieder auf Kohle. Er rechtfertigt sein Manöver mit dem, wie er meint, abschreckenden Beispiel der deutschen Energiewende. Abbott hält trotz bester geografischer und meteorologischer Voraussetzungen nichts von Wind, Sonne und Geothermie, er will die klimaschädlichen australischen Kohleminenweiterhin als Rückgrat der Energiegewinnung nutzen. weiterlesen…

„Energieeffizienz Schlüssel für mehr Klimaschutz“

Schwarzelühr-Sutter bei Abschlusskonferenz des Projektes „30-Pilot-Netzwerke“:
Unternehmensnetzwerke bei Energieeffizienz besonders erfolgreich – Grüne drängen

Das Bundesumweltministerium unterstützt die Netzwerkbildung von Unternehmen, die ihre Potenziale zur effizienteren Energienutzung ausschöpfen möchten. „Energieeffizienz ist der Schlüssel für mehr Klimaschutz. Sie senkt die Energiekosten und steigert die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Das geht besonders schnell im Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter im Rahmen der Abschlusskonferenz des Projektes „30-Pilot-Netzwerke„. Die an den „Lernenden Energieeffizienz-Netzwerken“ beteiligten Unternehmen reduzierten ihre Energiekosten doppelt so schnell im Vergleich zu anderen Industriebetrieben. „Wir wollen an diesem Erfolg anknüpfen und die Netzwerkbildung weiter vorantreiben“, so Schwarzelühr-Sutter. Derweil drängen die Grünen für eine klimaneutrale Wärmeversorgung auf höhere Förderung bei der Gebäudesanierung. weiterlesen…

CDU-Wirtschaftsrat will „Energiewende retten“

„Die deutsche Energiewende hat Eon und RWE zu regionalen Zwergen gemacht“

Mit einem Zehn-Punkte-Plan will der Wirtschaftsrat der CDU die Energiewende in Deutschland retten, die bislang aus seiner Sicht „ein Fehlschlag auf der ganzen Linie“ (Präsident Lauk) ist. EU-Energiekommissar Oettinger warb für die Harmonisierung der Förderung von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse. Zudem versprach er dem deutschen Wirtschaftsminister Unterstützung bei der Neuregelung der Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage, schreibt Sandra Enkhardt im pv magazine. weiterlesen…

Grüne: Schnelle Verständigung über EEG-Reform erforderlich

Gemeinsame Erklärung von Ministern, Parteivorstand und Fraktionschefs

„Eine Einigung zwischen der EU-Kommission und der Bundesrepublik Deutschland über den zukünftigen Umfang der Industrieprivilegien im EEG sowie über den Rahmen der Förderung erneuerbarer Energien in den Energie- und Umweltbeihilfeleitlinien ist zwingend erforderlich“, erklärten die grünen Klima- und Energieministerinnen und Minister aus Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bremen, Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein anlässlich des Treffens von Bundeswirtschafts- und Energieminister Gabriel mit EU-Wettbewerbskommissar Almunia. weiterlesen…

Bundesregierung will Überarbeitung der EU-Richtlinien

Mitteilung der Bundesregierung an die EU-Kommission im Rahmen der Konsultation zum Entwurf neuer Umwelt- und Energiebeihilfeleitlinien

Die Bundesregierung hat am 07.02.2014, rechtzeitig im Vorfeld der ersten Verhandlungsrunde in Brüssel am 10.02.2014, ihre zwischen Bund und Ländern abgestimmte Stellungnahme im Rahmen der Konsultation zum Entwurf neuer Umwelt- und Energiebeihilfeleitlinien an die Kommission übermittelt. Sie hat darin gebeten, dass die GD Wettbewerb ihren Entwurf der Umwelt-und Energiebeihilfeleitlinien umfassend überarbeitet. weiterlesen…

Tschechiens Energiekonzept liegt aus

Deutsche Öffentlichkeit kann zum Entwurf des tschechischen Energiekonzepts Stellung nehmen

Die deutsche Öffentlichkeit und deutsche Behörden können vom 17.02.2014 an zum Entwurf des aktualisierten staatlichen Energiekonzepts der Republik Tschechien Stellung nehmen. Die Beteiligung der deutschen Öffentlichkeit erfolgt im Rahmen des grenzüberschreitenden Strategischen Umweltprüfungsverfahrens (SUP-Verfahren). Die Beteiligung hatte die Bundesregierung der zuständigen tschechischen Behörde mitgeteilt. Aus Oberösterreich kommen Proteste gegen die Atomlastigkeit des Konzepts. weiterlesen…