Enzyme helfen Plastikproblem lösen

Abbau von PET-Flaschen möglich

Forscher des Manchester Institute of Biotechnology (MIB) haben eine  Enzym-Engineering-Plattform entwickelt und am 11.08.2022 in Nature Catalysis publiziert, um kunststoffabbauende Enzyme durch gezielte Evolution zu verbessern. Zur Veranschaulichung der Nützlichkeit ihrer Plattform haben sie ein Enzym entwickelt, das erfolgreich Poly(ethylen)terephthalat (PET) abbauen kann, aus dem üblicherweise Plastikflaschen bestehen. weiterlesen…

Bitte Hermann Scheer lesen…

…fordert Christfried Lenz, Bürgerenergie Altmar am 12.08.2022 (auf pv magazine)

Hermann Scheer wird gern als „Vater der Energiewende“ bezeichnet, und – in der Tat ist er der entscheidende Vordenker. Doch sind seine Gedanken überhaupt noch bekannt? Lassen sich die heutigen Akteure der Energiewende von ihnen inspirieren? Ich habe mir einmal sein letztes Buch „Der energethische Imperativ: 100 Prozent jetzt: Wie der vollständige Wechsel zu erneuerbaren Energien zu realisieren ist“ – erschienen in seinem Todesjahr 2010 – vorgenommen und rege an, sich damit intensiv zu befassen. (Titel: Scheer – Der energethische Imperativ – © kunstmann.de) weiterlesen…

Ab Oktober 2,419 Cent pro Kilowattstunde Gasumlage

Habeck: „Umlage muss und wird mit gezielten Entlastungen einhergehen“

Um Gasimporteure zu stützen, müssen Kunden in Deutschland ab Herbst deutlich mehr für Gas bezahlen. Die Höhe der staatlichen Gasumlage wird bei 2,419 Cent pro Kilowattstunde (€ 24,19 pro MWh) liegen. Das teilte Trading Hub Europe, sogenannter Marktgebietsverantwortlicher der Gas-Fernleitungsnetzbetreiber in Deutschland, am 15.08.2022 mit. Mit der Umlage werden erhöhte Beschaffungskosten von Importeuren an die Kunden weitergegeben. Sie gilt ab Anfang Oktober, werde aber nicht unmittelbar auf den Rechnungen sichtbar werden, sondern mit etwas Zeitverzug, so das BMWK, das weiter mitteilte: „Die Umlage ist bis zum 01.04.2024 befristet. Sie kann alle drei Monate anhand der tatsächlichen Kostenhöhe aktualisiert werden.“ weiterlesen…

Grüner Wasserstoff

Nanostrukturiertes Nickelsilizid als Super-Katalysator

Nanostrukturiertes Nickelsilizid kann die Effizienz der Sauerstoffentwicklungsreaktion der Wasserelektrolyse an der Anode deutlich steigern. Dies zeigte am 11.08.2022 ein Team aus dem Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB), der Technischen Universität und der Freien Universität Berlin im Rahmen der Forschungsplattform CatLab unter anderem auch mit Messungen an BESSY IIin Berlin-Adlershof. (Grafik: Aus kristallinem Nickelsilizid (links) wird durch eine chemische Umwandlung nanostrukturiertes Material mit exzellenten katalytischen Eigenschaften, sowohl für die elektrolytische Aufspaltung von Wasser als auch für die Produktion wertvoller Nitril-Verbindungen – © P. Menezes, HZB, TU Berlin, onlinelibrary.wiley.com, open access) weiterlesen…

Fahrzeug-Kauf inklusive Tank-Infrastruktur

GP Joule will 5.000 Wasserstoff-Lkw von Clean Logistics an Kunden vermitteln

„Das Gesamtvolumen des Rahmenvertrags liegt im niedrigen einstelligen Milliarden-Bereich“, schreibt Ralph Diermann am 09.08.222 im Portal pv magazine. Das EE-Unternehmen GP Joule („der ganzheitliche Anbieter für regenerative Energieerzeugung aus Sonne, Wind und Biomasse“) will in den kommenden 5 Jahren 5.000 40t-H2-LKW von Clean Logistics an Kunden vermitteln. weiterlesen…

BEE und andere: „Keine echte Transparenz“

Etikettenschwindel droht bei Herkunftsnachweisen für gasförmige Energieträger

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat den neuen Referentenentwurf eines Gesetzes zu Herkunftsnachweisen für Gas, Wasserstoff, Wärme und Kälte aus Erneuerbaren Energiequellen erarbeitet. Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) sieht noch Nachbesserungsbedarf an dem Entwurf. Auch Jörg Staude sieht auf klimareporter noch „viele Unklarheiten und Widersprüche“. Auch der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) bewertet den Entwurf kritisch. weiterlesen…

Waldbrände in Frankreich: soviel CO2 wie 790.000 Autos im Jahr

Fast eine Millione Tonnen emittiert

Die anhaltenden Waldbrände in Frankreich und Spanien geben nach neuesten Daten des Copernicus Atmosphere Monitoring Service (CAMS) Rekordmengen an Kohlenstoff in die Atmosphäre ab. So zeigen die neuesten CAMS-Daten, dass Frankreich von Juni bis August die höchsten Kohlenstoffemissionen seit 2003 im Datensatz des Global Fire Assimilation System (GFAS) verzeichnete. Die Feuersbrünste in der Gironde hätten von Juni bis August fast 1 Mio. t CO2 freigesetzt, teilte CAMS mit. Das entspreche in etwa dem jährlichen Ausstoß von 790.000 Autos. weiterlesen…

Rohstoff-Raubbau muss aufhören

Nachhaltige Förderung und Recycling

Der Raubbau an den Rohstoffen muss aufhören – da sind sich viele, nicht nur Ökologen, einig. Kritische Ressourcen müssen stattdessen nachhaltig gefördert und wiederverwertet werden. „Der Raubbau an Rohstoffen weltweit zerstört Umwelt und Lebensräume. Für eine grüne Zukunft müssen deutlich mehr Rohstoffe recycelt, nachhaltig genutzt und gefördert werden. Statt Rohstoffhunger braucht es eine Rohstoffwende“, fordert Julia Broich am 10.08.2022 im Portal energiezukunft – und sie ist nicht die einzige. (Foto: Kupfermine Chuquicamata in Chile – © Berg2 – Eig. Werk, commons.wikimedia.org, CC BY-SA 4.0) weiterlesen…

Klimafreundlicher Güterverkehr

Standort für Pilottank- und Ladeinfrastruktur für E- und Wasserstoff-Lkw gesucht

Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO startet mit Partnern eine gemeinsame Untersuchung der zukünftigen Wasserstofftankstellen- und Schnellladeinfrastruktur für Langstrecken-Lkw in Baden-Württemberg. Bei der Reduktion von CO2-Emissionen birgt der Bereich Langstreckentransport mit schweren Lkw besondere Herausforderungen hinsichtlich der Energieversorgung und der Standortwahl. Mit dem Projekt „VorPiLaTes“ sollen wichtige Erkenntnisse gewonnen werden, wie eine Pilotinfrastruktur umgesetzt sowie der weitere Ausbau von Lade- und Wasserstofftankstellen unterstützt und beschleunigt werden kann. weiterlesen…

Leseempfehlung: Beeinflussen Windparks das Wetter?

Anti-Windkraft-Märchen widerlegt

Windkraftanlagen sollen dafür sorgen, dass es in bestimmten Regionen nicht mehr regnet, weil die Wolken durch die Windräder davon abgehalten werden weiterzuziehen, schreibt Jennifer Schollbach auf der Internetseite des mdr. Welchen Einfluss haben Windgeneratoren auf Klima und Wetter? Obwohl es in der Umgebung von Windkraftanlagen zu einer minimalen Erhöhung der Bodentemperatur kommen kann, sei das keine Ursache für die globale Erwärmung – so die Autorin – auch wenn es hin und wieder gern als Argument gegen Windkraftanlagen ins Feld geführt werde. weiterlesen…