CCS umstritten – warum?
Für Brüssel die Lösung
Vor etlichen Jahren, wahrscheinlich irgendwann im Sommer 2009, debattierte der Bundestag über Carbon Capture and Storage (CCS): Der damalige SPD-Energieexperte Hermann Scheer ergriff schließlich das Wort und nannte vier Wahlkreise als wahrscheinliche Örtlichkeiten für die CO2-Speicherung – alle in Wahlkreisen von Parlamentariern der Union. Damit war die Auseinandersetzung beendet: Gegen die Stimmen von CDU/CSU ging nichts, CCS war gestrorben, noch ehe es in eigendeine Pilotphase gehen konnte. Heute noch sind sich Deutschlands Umweltverbände ungewohnt uneins. weiterlesen…
Laut
Am 06.02.2024 hat die EU-Kommission die EU-Klimaziele 2040 vorgestellt. Nach deren Vorschlag sollen die CO2-Emissionen in der EU bis 2040 um mindestens 90 Prozent gegenüber 1990 sinken. Der
In Dunkelflauten, wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint, müssen Gaskraftwerke helfen. Deutschland soll
Ein großer Teil des europäischen Plastiks wird – entgegen weit verbreiteter Vorstellungen – einer
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat am 05.02.2024 laut einer
Auf jährlich 11,3 Milliarden Tonnen CO2-Entnahme hat der Weltklimarat IPCC das maximale „technische Potenzial“ der sogenannten Klimaplantagen beziffert: besonders schnell wachsende Pflanzen anbauen, dadurch CO2 aus der Luft binden und es dann beim Verfeuern der Pflanzen in Biomasse-Kraftwerken abscheiden und speichern. Und das technische Potenzial für Auf- und Wiederaufforstung liegt bei weiteren 10,1 Milliarden Tonnen jährlich. Eine in Science am 01.02.202 publizierte Untersuchung ergänzt diese formale Betrachtung durch wesentlich niedrigere „Nachhaltigkeitsgrenzen“ als Orientierungsgröße für die Politik. Die Studie wurde mitverfasst vom Berliner
Tata Steel, der größte private Arbeitgeber in der benachteiligten südwalisischen Stadt Port Talbot, wird durch die Schließung seiner letzten beiden mit Kohle betriebenen Hochöfen 2.800 Arbeitsplätze abbauen. Stattdessen wird das Stahlwerk in einen elektrischen Lichtbogenofen investieren, der mit Erneuerbarer Energie betrieben werden kann, allerdings auf Kosten von weniger Arbeitskräften, so das Unternehmen. Die Stahlindustrie ist eine von sechs „Basisindustrien“, die für eine aufstrebende grüne Wirtschaft, die Windturbinen, Elektrofahrzeuge und energieeffiziente Häuser hervorbringen kann, von entscheidender Bedeutung sind. Es ist viel Arbeit nötig, um die Gesellschaft zu dekarbonisieren – warum also profitieren die Arbeitnehmer nicht selbst davon? fragt Chris McLachlan am
Nur in seltenen Fällen schaffen es klimawissenschaftliche Untersuchungen auf die Titelseite – so auch im vergangenen Jahr. Doch es gab Ausnahmen: Die Klimaforschung eines Ölkonzerns, die „menschlichen Kosten“ des Klimawandels und das angeblich zunehmende Schelfeis in der Antarktis waren einige der Themen in den meistbesprochenen wissenschaftlichen Untersuchungen des vergangenen Jahres (so David Zauner auf
Das Europäische Parlament hat im November 2023 gegen einen Vorschlag zur Einschränkung des Einsatzes von Pestiziden in der Landwirtschaft gestimmt. Diese Chemikalien, welche die Ernteerträge vor Schadinsekten und anderen Organismen schützen sollen, können das Wasser und die Luft verunreinigen und die Menschen und die Tierwelt bedrohen, welche die Vitalität unserer Landschaften erhalten, schreiben Charlie C. Nicholson und Maj Rundlöf von der Universität Lund, sowie Jessica Knapp vom