Weniger Feinstaub beim Heizen mit Holz

Sensor- und Verbrennungsluft-Regelungssystem reduziert Emissionen bei Holz-Verbrennung deutlich

Heizen mit Holz liegt in Deutschland nach wie vor im Trend. Die steigenden Energiepreise und die Abhängigkeiten von internationalen Märkten machen den nachwachsenden Rohstoff noch attraktiver. Zudem stammt das Natur-Heizmittel aus heimischen Wäldern, ist gut verfügbar und verbrennt CO2-neutral. Doch bei der Verbrennung von Holz in Kaminöfen oder Scheitholzheizkesseln entstehen enorm viel Feinstaub und phasenweise hohe Konzentrationen potenziell toxischer Abgaskomponenten. Ein in Karlsruhe entwickeltes neues Sensor- und Verbrennungsluft-Regelungssystem reduziert Emissionen bei der Verbrennung von Holz deutlich. weiterlesen…

Erstmals Mikroplastik im menschlichen Blutkreislauf gefunden

Gesundheitsschädlichkeit noch offen

Ein Forscherteam der freien Universität Amsterdam und vom Amsterdam UMC um die Ökotoxikologin Heather Leslie und die analytische Chemikerin Marja Lamoree hat erstmals nachgewiesen, dass Plastikpartikel aus der Umwelt in die menschliche Blutbahn gelangen – so eine Medienmitteilung vom 24.03.2022. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts mit d, em Namen Immunoplast wurden am 29.03.2022 in Environment International veröffentlicht. Die Forschung zeigt, dass winzige Plastikteile aus der Umwelt in den Blutkreislauf des Menschen aufgenommen werden. weiterlesen…

„Versorgungssicherheit weiterhin gewährleistet“

BMWK ruft Frühwarnstufe des Notfallplans Gas aus

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat am 30.03.2022 einer Medienmitteilung folgend die Frühwarnstufe des Notfallplans Gas ausgerufen. Dies diene der Vorsorge. Die Versorgungssicherheit sei „weiter gewährleistet.“ Der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck hierzu: „Ich habe heute nach Abstimmung innerhalb der Bundesregierung die Europäische Kommission darüber informiert, dass die Bundesregierung die erste Stufe des Notfallplans Gas, die sogenannte Frühwarnstufe, ausgerufen hat.“ Es gebe aktuell keine Versorgungsengpässe. weiterlesen…

„Energiewende –  Schlüssel zur Bewältigung der globalen Energie- und Klimakrise“

World Energy Transitions Outlook skizziert Prioritäten bis 2030, um 1,5°C-Ziel am Leben zu halten

Kurzfristige Maßnahmen zur Bewältigung der aktuellen Energiekrise müssen mit einer konsequenten Ausrichtung auf die mittel- und langfristigen Ziele der Energiewende einhergehen. Hohe Preise für fossile Brennstoffe, Sorgen um Energiesicherheit und der rasant fortschreitende Klimawandel unterstreichen die Dringlichkeit, noch schneller auf ein sauberes Energiesystem umzustellen, so der World Energy Transitions Outlook 2022. (Titel: Globale Energiewende – Outlook 2022 – © IRENA) weiterlesen…

Mehr Strom aus Sonne und Wind zum Jahresbeginn

Erneuerbare Energien deckten im Januar und Februar 54 Prozent des Stromverbrauchs

Rund 74,5 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom wurden im ersten Quartal 2022 aus Erneuerbaren Energien erzeugt und damit fast 25 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das zeigen vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). weiterlesen…

E-Ladung gleich schnell wie Tanken

Quantenladung verkürzt Ladezeit von Elektrofahrzeugen von zehn Stunden auf drei Minuten

Doch trotz der enormen Verbesserungen in der Batterietechnologie sehen sich Halter und Fahrer von Elektrofahrzeugen nach wie vor mit dem Problem der langsamen Ladegeschwindigkeit der Batterien konfrontiert. Gegenwärtig brauchen die Autos etwa 10 Stunden, um vollständig aufgeladen zu werden. Selbst die schnellsten Supercharger an den Ladestationen benötigen bis zu 20-40 Minuten, um die Fahrzeuge vollständig aufzuladen. Dies verursacht zusätzliche Kosten und Unannehmlichkeiten. Eine mögliche Lösung veröffentlichten Wissenschaftler des koreanischen Institute for Basic Science (IBS) nun in den Physical Review Letters: Quantentechnologien eröffnen neue Mechanismen zum schnelleren Aufladen von Batterien. weiterlesen…

Vier-Milliarden-Euro-Programm soll Biodiversität und Klimaschutz stärken

Bundesumweltministerin Steffi Lemke stellt Eckpunkte für Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz vor

Bundesumwelt- und Verbraucherschutzministerin Steffi Lemke hat am 29.03.2022 Eckpunkte für ein Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) vorgestellt, die das Bundesumwelt- und Verbraucherschutzministerium erarbeitet hat. Mit dem Aktionsprogramm wolle die Bundesregierung einen substanziellen Beitrag zum Klimaschutz, zum Schutz der biologischen Vielfalt und zur Vorsorge gegen die Folgen der Klimakrise erreichen, heißt es in der ministerialen Pressemitteilung. (Titel: Aktionsprogramm natürlicher Klimaschutz – Eckpunktepapier – © BMUV) weiterlesen…

Mehr als 40 Pro­zent we­ni­ger Emis­sio­nen durch elek­tri­sche Leicht­fahr­zeu­ge

DLR-Studie untersucht das Potenzial elektrischer Leichtfahrzeuge (LEV) für eine klimafreundlichere Mobilität

Elektrische Leichtfahrzeuge (Light Electric Vehicle, LEV) haben ein großes Potenzial, die Treibhausgas-Emissionen des Verkehrssektors erheblich zu reduzieren und so zum Klimaschutz beizutragen. Die Hälfte der derzeit in Deutschland mit dem Auto gefahrenen Kilometer könnte theoretisch auch mit elektrischen Leichtfahrzeugen zurückgelegt werden. Dies würde die Treibhaugas-Emissionen im Vergleich zu Fahrten mit konventionell angetriebenen Pkw um mehr als 40 Prozent senken. Pro Jahr wären das rund 57 Millionen Tonnen weniger Emissionen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Auftrag des Interessenverbands für elektrische Leichtfahrzeuge LEVA-EU. weiterlesen…

BEE zu Gasspeichergesetz

„Gasspeicher als zentrales Element der Energiewende nicht gefährden“

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat einen Entwurf des Gasspeichergesetzes vorgelegt. In seiner Stellungnahme warnt der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) vor Fehlanreizen im Gesetzesentwurf. weiterlesen…

Der Planet ist geplündert

Die Diagnose: schonungslos. Die Lage: hoffnungsvoll.

„Der Planet ist geplündert“ von Franz Alt und Ernst Ulrich von Weizsäcker ist soeben im Hirzel Verlag erschienen. Als 1972 das Buch »Die Grenzen des Wachstums« des »Club of Rome« erschien, war »Öko« eher Schimpfwort als Trend. Das kümmerte Franz Alt und Ernst Ulrich von Weizsäcker, langjähriger Co-Vorsitzender des besagten Club of Rome, nie. Die beiden engagierten und renommierten Umweltexperten kämpfen seit Jahrzehnten für eine Wende im Umgang mit dem Planeten. weiterlesen…