Grüne Konjunkturhilfen können mehr als 360.000 Arbeitsplätze schaffen

Greenpeace-Studie analysiert Job-Effekte eines klimaorientierten Konjunkturprogramms

Konjunkturhilfen für grüne Zukunftsbranchen können innerhalb der kommenden fünf Jahre rund 365.000 neue Arbeitsplätze schaffen und gleichzeitig bis zu 56 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Auftrag von Greenpeace erstellte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), des Beratungsunternehmens DIW Econ und des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS), die am 04.06.2020 in Berlin vorgestellt wurde. weiterlesen…

„Von allen Seiten überraschend positiv aufgenommen“ 

Reaktionen auf Konjunkturpaket der Bundesregierung

Reichstag in Berlin - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDas schrieben Florence Schulz und Philipp Grüll auf EURACTIV.de über das Corona-Konjunkturprogramm: „Es war eine schwere Geburt: Nach 21 Stunden Verhandlung, aufgeteilt auf zwei Tage, stand das deutsche 130-Milliarden-Konjunkturpaket. Das Ergebnis wird von allen Seiten überraschend positiv aufgenommen.“ Nicht von allen: Deutsche NGO kritisieren, dass in dem Paket kein einziges Mal das Wort „Pflege“, ebenso wenig „Methanol“ oder „synthetische Kraftstoffe“ – dafür aber extrem ausführlich „Wasserstoff“ vorkommt. Aber die Hauptkritik besteht darin, dass SUV-CO2-Schleudern nicht nur durch die Mehrwertsteuer-Senkung, sondern auch durch die neue Kaufprämie bevorzugt werden. weiterlesen…

„Niedergang der fossilen Brennstoffe“

Öl, Gas und Kohle könnten weltweit zwei Drittel ihres Wertes verlieren

Uniper-(Braun-)Kohlekraftwerk Schkopau bei Leuna - Foto © SolarifyDas Geschäft mit Öl-, Gas- und Kohle wird zunehmend unrentabel. Die weltweiten fossilen Reserven könnten in den kommenden 50 Jahren rund zwei Drittel ihres Wertes einbüßen und von etwa 39 Billionen auf 14 Billionen US-Dollar einbrechen. Das hat der britische Think Tank Carbon Tracker in einer am 04.06.2020 erschienenen Studie errechnet. Florence Schulz berichtete für Euractiv darüber. weiterlesen…

Proteste gegen Verbrenner-Prämie zeitigten (Teil-)Erfolg

Corona-Paket: „Wirtschaftspolitische Corona-Maßnahmen stabilisieren Finanzmärkte kurzfristig nur wenig“ (DIW)

Bundeskanzleramt und Bewässerung - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyUm Familien, Unternehmen und Kommunen darin zu unterstützen, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie besser zu bewältigen, hat die Bundesregierung ihr umfassendes Konjunkturpaket auf den Weg gebracht. Der Koalitionsausschuss hat sich in den späten Abendstunden auf ein umfangreiches Konjunktur- und Zukunftspaket mit einem Volumen von 130 Milliarden Euro verständigt und sich dafür auf Eckpunkte verständigt. Mit dem größten Paket seiner Art in der Geschichte der Bundesrepublik sollen auch private und öffentliche Investitionen angeschoben, die technologische Modernisierung und der Klimaschutz befördert werden. Kritisch lässt sich das DIW-Berlin auf das Paket ein (s.u. und Titel). Verbrenner werden nicht gefördert – wohl aber Hybride. weiterlesen…

„Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“

Ergebnis des Koalitionsausschusses am 03.06.2020 – Eckpunkte des Konjunkturpakets

Legislative und Exekutive - das Bundeskanzleramt vom Paul-Löbe-Haus aus gesehen - Foto © Gerhard Hofmann für Solarify130 Milliarden Euro in 57 Punkten auf 15 Seiten umfasst das am späten Abend des 03.06.2020 nach 21stündigen Verhandlungen von der rot-schwarzen Koalition im Kanzleramt beschlossene Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket. Solarify dokumentiert die für den Themenkreis Nachhaltigkeit, Klimawandel, Energiewende, Erneuerbare Energien und Energieforschung wichtigsten Inhalte und Ankündigungen – wie die Nationale Wasserstoffstrategie und die Förderung Erneuerbarer Energien. Eine Prämie für Verbrenner wird es nicht geben. weiterlesen…

Klima-Szenarien nutzbar machen

Online-Plattform für Entscheider startet

Trockene Felder westlich von Berlin - Foto © SolarifyDamit Klimaszenarien für Entscheider nutzbar werden, hat ein internationales Forscherteam, u.a. auch Klimaforscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) eine umfassende interaktive Online-Plattform entwickelt. Sie ist die erste ihrer Art, die Werkzeuge zur Nutzung dieser Szenarien – von Klimafolgen bis hin zur Klimastabilisierung – einer breiteren Öffentlichkeit jenseits der Wissenschaft zur Verfügung stellt. Die Szenarien helfen Entscheidern in Politik und Unternehmen, Finanzmärkten und Gesellschaft, die Bedrohung durch die globale Erwärmung und Möglichkeiten zu ihrer Begrenzung besser einzuschätzen. weiterlesen…

DUH fordert Fahrrad-Offensive in deutschen Städten

Mehr Platz für Radfahrer und Investitionen in Bus und Bahn verhindern klima- und gesundheitsschädlichen Verkehrskollaps

Fahrräder - Foto © SolarifyZum Tag des Fahrrads am 3. Juni fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) eine beschleunigte Umwidmung von Verkehrsflächen in Fahrrad-Straßen und Pop Up Radwege. Darüber hinaus solle in allen Stadtgebieten Tempo 30 eingeführt werden. Die DUH zieht zudem Zwischenbilanz zu ihren in zwischenzeitlich 203 Städten gestellten Anträgen zur kurzfristigen und erst einmal temporären Schaffung von breiten und abgesicherten zusätzlichen Fahrrad-Straßen. 108 Städte haben sich mit dem DUH-Antrag beschäftigt und zurückgemeldet. weiterlesen…

Die Mobilität der Zukunft ins Auge fassen

Konjunkturhilfen konsequent auf Klimaschutztechnologien konzentrieren

E-Auto ladend - Foto © SolarifyKaufanreize für Pkw müssen die Mobilität der Zukunft ins Auge fassen, damit Deutschlands Automobilwirtschaft auch weiterhin im internationalen Wettbewerb bestehen kann. Sowohl für den Individualverkehr, als auch für den öffentlichen Nahverkehr braucht es nun die richtigen Impulse, um Innovationen anzuschieben und die Modernisierung der Fahrzeugflotten zu ermöglichen. Im Vorfeld der Verhandlungen zwischen Union und SPD über ein Konjunkturpaket, mahnt der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. konsequente, auf Klimaschutz und Fortschritt ausgerichtete Entscheidungen von der Politik an. weiterlesen…

Wie gut wissen die Deutschen über Wetterrisiken Bescheid?

Repräsentative Umfrage zur Wetter- und Klimakompetenz in Deutschland

Extremwetter über Berlin - Foto © SolarifyViele Deutsche haben Schwierigkeiten, Wetterrisiken – zum Beispiel durch Bodenfrost, Hitze oder UV-Strahlung – richtig einzuschätzen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, die in Weather, Climate, and Society veröffentlicht wurde. Das MPG-Forschungsteam spricht sich deshalb für neue Risikovorhersagen aus, die nicht nur angeben, wie das Wetter wird, sondern auch, was es anrichten kann. weiterlesen…

„Startklar für die Zeitenwende“

Greenpeace-Umfrage zur Verhaltensänderung nach Corona mit interessantem Ergebnis

Kondensstreifen über Berlin - Foto © SolarifyEs scheint ganz so, als hätten die Menschen etwas aus der Corona-Pandemie gelernt: Die meisten Deutschen wären bereit, auch zum Schutz des Klimas ihre Lebensgewohnheiten umzustellen. Das ergab eine aktuelle Greenpeace-Umfrage – schreibt Michael Weiland am 29.05.2020 auf der Webseite der Umweltschutzorganisation. weiterlesen…