Klimabilanz von Erdgas oft noch schlechter als angenommen
Berechnungsmodell vergleicht Klimafreundlichkeit von Gas und Elektrizität
Das Heizen und Kochen mit Erdgas ist oft klimaschädlicher als bisher gedacht. Dies ergibt ein neues Berechnungsmodell, das Forschende der Technischen Universität München (TUM) entwickelt haben. Das Besondere: Es bezieht auch die gewaltigen Gasmengen mit ein, die ungenutzt in die Atmosphäre entweichen. Dr. Florian Dietrich, Wissenschaftler im Bereich für Umweltsensorik und Modellierung an der TUM.:„Wir wollten wissen, ob es – auch unter Berücksichtigung der Gasleckagen – klimafreundlicher ist, Gas für das Heizen und Kochen zu nutzen oder Elektrizität“. weiterlesen…
Der gesamte Lebenszyklus großer Batterien, wie sie beispielsweise in Elektroautos verbaut werden, soll künftig digital gespeichert werden. Für die Industrie ist der neue EU-Batteriepass aber nicht nur gesetzliche Vorgabe, sondern auch eine Chance: Denn mit einem modernen Datenmanagement lassen sich die kontinuierlich einfließenden Informationen von der Rohstoffgewinnung über die Nutzung bis zum Recycling umfassend analysieren und auswerten – und damit innovativere Produkte sowie effizientere Wertschöpfungsketten schaffen, so eine
Abfallvermeidung steht an der Spitze der Abfallhierarchie und sollte daher mit höchster Priorität behandelt werden – auch in den Kreislaufwirtschaftspolitiken auf kommunaler Ebene. Ein Leitfaden mit 19 praxisorientierten Handlungsempfehlungen soll Kommunen nun unterstützen, Abfallvermeidung systematisch und erfolgreich umzusetzen. Der Handlungsleitfaden ist ein Ergebnis des
Europas Küsten sind dicht besiedelt und bereits heute von den Auswirkungen des Meeresspiegelanstiegs betroffen. Neben traditionellen, kostenintensiven Maßnahmen zum Küstenschutz werden zunehmend auch Strategien der Raumplanung wichtiger, um Küstengemeinden vor Schäden bei Hochwasser oder Sturmfluten zu bewahren. Derartige Planungsinstrumente sind beispielsweise ein kontrollierter Rückzug oder auch die Einrichtung von „Setback-Zonen“, also Küstengebieten, in denen bestimmte bauliche Aktivitäten eingeschränkt sind. Ein Forschungsteam der
Wie können Menschen kollektiv handeln, um in einem komplexen System mit der Umwelt nachhaltige Entwicklungspfade einzuschlagen? Dieser Frage geht
Synthetische Kraftstoffe aus erneuerbaren Energien sind notwendig, um die Klimaziele im Verkehr zu erreichen. Die sogenannten reFuels versprechen eine bis zu 90-prozentige CO2-Reduktion gegenüber herkömmlichen Treibstoffen. Um den auch zukünftig bestehenden Bedarf im Schwerlast-, Flug- und Schiffsverkehr, sowie für die Grundstoffversorgung der chemischen Industrie zu decken, brauchen wir entsprechende industrielle Anlagen. Wie viel reFuels tatsächlich benötigt werden und wie die Grünen Raffinerien der Zukunft beschaffen sein müssen, um sie zuverlässig bereitzustellen, wollen laut einer Medienmitteilung vom 22.05.2023
Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben am 16.06.2023 im Ausschuss der ständigen Vertreter einer umfassenden Neugestaltung der EU-Erneuerbaren-Richtlinie (RED) zugestimmt. Das europäische Ziel für erneuerbare Energien für 2030 wird damit
Ein neues Werkzeug von Klimaforschern zeigt ab sofort an, wo es bei der Energiewende hakt. Der
Wasser wird zunehmend zum raren Gut: Schon heute entnehmen Industrie, Landwirtschaft und Haushalte mehr (auch mehr Grundwasser), als natürlich nachkommt. Dennoch wird zu wenig über die Folgen dieser drohenden Notlage oder über die bereits jetzt hinter den Kulissen zwischen Unternehmen wie Mineralwasserherstellern, Kommunen und BürgerInnen stattfindenden Verteilungskämpfe. In seinem Buch