Klimapaket „Fit for 55“ – was ist vereinbart, was steht 2023 noch an?

EU-Klimagesetze für Verkehrssektor gehen auf Zielgerade

„Das Klimapaket „Fit for 55“, mit dem die EU ihre CO2-Emissionen bis 2030 um 55 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 senken will, hat die verkehrspolitische Agenda der EU 2022 beherrscht. Auch im nächsten Jahr dürfte das Paket Brüssel weiter beschäftigen, wie Sean Goulding Carroll für die europäische Politikplattform EURACTIV.com am 27.12.2022 schreibt. In diesem Ausblick wirft EURACTIV einen Blick darauf, worauf man sich bereits geeinigt hat und was noch zu verhandeln ist. weiterlesen…

Dicke Luft zum Jahreswechsel

An einem typischen Jahreswechsel steigt die Belastung mit gesundheitsschädlichem Feinstaub explosionsartig an

Die UBA-Broschüre „Zum Jahreswechsel: Wenn die Luft ‚zum Schneiden‘ ist“ zeigt anhand von Auswertungen von Luftdaten, dass die Belastung mit gesundheitsgefährdendem Feinstaub an typischen Jahreswechseln vielerorts so hoch ist, wie sonst im ganzen Jahr nicht. Zudem fasst sie alle relevanten Wirkungen des Feuerwerks auf Mensch und Umwelt zusammen. weiterlesen…

Stahlindustrie macht Front gegen EU-CO2-Grenzsteuer

Stahlkocher jammern: Überleben in Gefahr

Europas Stahlhersteller und -händler warnen vor der kürzlich vereinbarten CO2-Grenzsteuer der EU, sie schütze sie nicht vor ausländischer Konkurrenz, bedrohe vielmehr ihr Überleben, schreibt Paul Messad auf EURACTIV France. Ab 2026 unterliegen Importeure von Rohstoffen wie Eisen, Stahl, Aluminium und Strom der CO2-Abgabe der EU – dem Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM), eines der wichtigsten Verhandlungsergebnisse zur Reform des EU-Kohlenstoffmarktes, des Emissionshandelssystems (EU-ETS). (Foto: Aufgerollter Stahl in brasilianischem ArcelorMittal-Werk – © Arcelormittalbrasil, Public Domain, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Lösungsbeitrag von Energiekrise und Dekarbonisierung des Wärmesektors

DLR-Chef: CSP auch in Deutsch­land ef­fi­zi­ent ein­setz­bar

Mit konzentrierende solarthermischen Systemen (CSP) lassen sich auch in Deutschland Wärme effizient und kostengünstig produzieren. Ein (fiktives) Gespräch mit DLR-Institutsdirektor Prof. Robert Pitz-Paal gibt Einblick in Möglichkeiten und Voraussetzungen dieser Technologie zur Dekarbonisierung der industriellen Prozesswärme. Bisher sind konzentrierende solarthermische Systeme sind in Deutschland noch wenig bekannt,  leitet das DLR den Text ein. Dabei sind sie ein sehr effizienter Ansatz, um Wärme aus Sonnenenergie zu gewinnen. Dafür kommen spezielle Hightech-Spiegel in unterschiedlichen Geometrien zum Einsatz. weiterlesen…

EU startet in Kampf um Erneuerbaren-Ziel

Europa (wieder mal) uneins bei Erneuerbaren

Die Mehrheit der EU-Länder favorisiert das 40-Prozent-Ziel für erneuerbare Energien bis 2030 – weit entfernt von den 45-Prozent, welche die Europäische Kommission vorgeschlagen hatte und die vom EU-Parlament Anfang 2022 mit großer Mehrheit als Reaktion auf Russlands Überfall auf die Ukraine beschlossen worden sind, so Frédéric Simon am 28.12.2022 auf euractiv.com. weiterlesen…

Von Erholung keine Spur

Nach Oder-Katastrophe: Kaum Fische und nach wie vor zu hoher Salzgehalt

Seit 23 Jahren und mindestens dreimal im Jahr führt das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) eine wissenschaftliche Befischung auf der Oder durch. Ziel ist es, den aktuellen Zustand der Fischbestände sowie kurz- und langfristige Veränderungen zu erfassen. Die Routinebefischung am 29.11.2022 war die erste große Bestandsaufnahme in der Strommitte der Oder nach der menschengemachten Umweltkatastrophe im Sommer. Das Ergebnis: Insgesamt wurde deutlich weniger Fisch gefangen, für dieses Ökosystem wichtige Arten wie Zope und Rapfen fehlten ganz. Wasseranalysen der Forschenden zeigen zudem, dass die Salzkonzentration nach wie vor deutlich zu hoch ist. Die Katastrophe könnte sich bei steigenden Temperaturen wiederholen und die Restbestände gefährden. (Foto: Fischsterben in der Oder 2022 – © Hanno Böck, CC0 1.0, wikimedia) weiterlesen…

„Klimaziele werden erreichbar“

EnBW will Salzgitter mit Strom aus einem riesigen Offshore-Windpark beliefern

„Das Instrument, das die Energiewende rettet?“ fragt Daniel Wetzel in der Welt, als er am 28.12.2022 den dritten langfristigen Abnahmevertrag für den EnBW-Offshore Windpark „He Dreiht“ beschreibt. „Die Energiewende stockt, doch EnBW kündigt unverdrossen den Bau eines riesigen Offshore-Windparks an“ Als „Trick“ hat Welt-Mann Wetzel die so genannten Power Purchase Agreement (PPA) ausgemacht, mit denen EnBW-Manager Stamatelopoulos seinen Strom exklusiv mit grünem Herkunftsnachweis vermarkte. „Damit hat er in der Industrie offenbar einen Nerv getroffen.“ weiterlesen…

Digitalisierung erhöht Stromverbrauch

Stromverbrauch steigt mit fortschreitender digitaler Transformation

Die digitale Transformation weckt Hoffnung auf IKT-gestützten Klimaschutz und eine verbesserte Energieeffizienz in der Produktion. Allerdings verbrauchen Informations- und Kommunikationstechnologien Energie, und daher rücken mögliche nachteilige Auswirkungen auf die Umwelt zunehmend in den Vordergrund. Eine Analyse des ZEW Mannheim und der Universität Göttingen von mehr als 28.700 deutschen Unternehmen liefert neuste Erkenntnisse zur Beziehung zwischen dem Einsatz von digitalen Technologien und Energieverbrauch im verarbeitenden Gewerbe. weiterlesen…

Weltweit stärkerer Schutz von Menschenrechten und Umwelt

 Ab 2023 gilt das Lieferketten-Sorgfaltspflichtengesetz

Am 01.01.2023 tritt das Lieferketten-Sorgfaltspflichtengesetz (LkSG) in Kraft. Einer Medienmitteilung aus dem BMWK zufolge werden damit weltweit zum ersten Mal unternehmerische Sorgfaltspflichten für die Achtung von Menschenrechten und den Schutz von Umweltbelangen umfassend gesetzlich geregelt. Unternehmen müssen ein wirksames Risikomanagement einrichten, um Gefahren für Menschenrechtsverletzungen und bestimmte Schädigungen der Umwelt zu identifizieren, zu vermeiden oder zu minimieren. weiterlesen…

Skifahren selbst mit Schneekanonen nicht mehr garantiert

Regen statt Schnee

Die Klimaerwärmung macht weiße Pisten zunehmend zur Seltenheit. Wie gut sich eines der größten Skigebiete der Schweiz bis 2100 noch mit technischer Beschneiung behelfen kann und wie viel Wasser dafür benötigt wird, haben Forschende der Universität Basel berechnet. Die Zukunft für den Schneesport in der Schweiz sieht nämlich alles andere als rosig beziehungsweise weiß aus. Aktuelle Klimamodelle sagen voraus, dass es in kommenden Jahrzehnten im Winter zwar mehr Niederschlag geben wird. Dieser fällt aber immer häufiger nicht als Schnee, sondern als Regen, schreibt Angelika Jacobs am 28.12.2022 auf der Webseite der Unniversität Basel, Dennoch investierte ein Investor unlängst mehrere Millionen Schweizer Franken, um das Skigebiet Andermatt-Sedrun-Disentis auszubauen. Eine kurzsichtige Entscheidung? weiterlesen…