Scharfe Kritik am BMWi-Weißbuch

EUROSOLAR legt Memorandum vor – „Bundesregierung erfindet Strommarkt ohne Energiewende“

Die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e.V. – EUROSOLAR – übt scharfe Kritik am Weißbuch des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zum Strommarkt. „Dieses Weißbuch schafft keinen Strommarkt für die Energiewende, sondern erfindet einen Strommarkt ohne Energiewende“, unterstreicht Dr. Axel Berg, Vorsitzender der deutschen Sektion von EUROSOLAR, laut einer Pressemitteilung. weiterlesen…

Power-to-Gas sinnvoll oder nicht?

Konflikt-Thema unter Umwelt-Organisationen

Überschüssiger Ökostrom lässt sich durch Elektrolyse in Wasserstoff umwandeln und dann als synthetisches Methan speichern. Eine neue Studie (solarify.eu/windgas-senkt-energiewendekosten-um-milliarden) setzt sich stark dafür ein. Doch Umweltgruppen stehen im Konflikt über Sinn und Kosten von Power-to-Gas für die Energiewende. hat sich auf ZEIT-ONLINE mit dem Thema beschäftigt. weiterlesen…

Sommerhitze kostet 1,40 Euro

StZ, FAZ u.a.: Zwei- bis dreistelliger Millionenbetrag zusätzlich

„Die Rekordhitze war ein Stresstest für die Stromnetze“, schreibt die Stuttgarter Zeitung: Sie treibe „mal eben die Kosten der Energiewende um zweistellige Millionenbeträge in die Höhe“. Das müssten „am Ende alle Stromkunden bezahlen“. Ein Netzbetreiber rechnet laut FAZ gar „mit einer halben Milliarde Euro Kosten für Stromverbraucher“. Der „entscheidende Grund“ sei jedoch in den fehlenden Stromtrassen von Norden nach Süden zu suchen. (Siehe auch die Rand-Kolumne) weiterlesen…

Nachhaltige Energieversorgung – was ist das?

Ein Ausblick auf die Post-2015-Agenda

Gastbeitrag von Matthias Ruchser

Im September 2015 wird die Generalversammlung der Vereinten Nationen voraussichtlich die Post-2015- Agenda mit neuen, universellen Zielen nachhaltiger Entwicklung, den Sustainable Development Goals (SDGs), beschließen. Den Vorschlag für die Erarbeitung neuer Nachhaltigkeitsziele unterbreiteten Kolumbien und Guatemala im Vorfeld der United Nations Conference on Sustainable Development, auch Rio+20 genannt, die im Juni 2012 in Rio de Janeiro stattgefunden hatte. Daraufhin setzten die Vereinten Nationen eine Open Working Group (OWG) ein. Sie stellte Ende Juli 2014 ihren Vorschlag für 17 Ziele und 169 Unterziele nachhaltiger Entwicklung im Rahmen der Post-2015-Agenda vor. Die Ziele fordern unter anderem die Beendigung von Armut und Hunger, Geschlechtergerechtigkeit, nachhaltige Energieversorgung, Klima- und Umweltschutz sowie, die Ungleichheit innerhalb und zwischen Staaten zu verringern. Das neue an den SDGs ist: Sie haben universellen Charakter und sie gelten für alle – Industrie-, Entwicklungs- und Schwellenländer. weiterlesen…

Energieeffizienz in Etappen

Top Fünf der energetischen Förderungen – BMWi veröffentlicht zwei Monate alte dena-Analyse

Hausbesitzer setzen bei der energetischen Sanierung mehrheitlich auf Einzelmaßnahmen. Der Austausch alter Heizkessel lag 2014 nach der aktuellen Förderstatistik an der Spitze. Fast ebenso häufig wurde in neue Fenster investiert. Die Deutsche Energie-Agentur hat die Förderstatistik der KfW für 2014 ausgewertet und die Top Fünf der energetischen Modernisierungsmaßnahmen ermittelt – das allerdings schon am 09.06.2015 mitgeteilt (Solarify berichtete) – das BMWi verschickte die Mitteilung fast zwei Monate später. weiterlesen…

SEKEM: Bio-Pionier auf Sonnenkurs

Größte solarbetriebene Wasserpumpe Ägyptens

Seit fast 40 Jahren lebt die SEKEM-Initiative 47 km nordöstlich von Kairo ganzheitliche, nachhaltige Entwicklung, betreibt u.a. biologisch-dynamische Landwirtschaft und Bildungseinrichtungen. Mittlerweile zählt sie auch zu den Vorreitern bei der Solarenergie. Die GLS Bank begleitete SEKEM seit ihrer Gründung 1977. Christine Arlt, bei SEKEM verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit, berichtet auf blog.gls.de über den „Sonnenkurs“ der Initiatve. weiterlesen…

Who is who der Energiewende in Deutschland

AA und BMWi präsentieren Handbuch der RENAC zur Energiewende

Für alle, die sich auf dem weiten Feld der „Energiewende“ tummeln, gibt es (seit März) eine hilfreiche Publikation mit Adressen, Funktionen und Ansprechpartnern aus  Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das „Who is Who der Energiewende in Deutschland“ der Renewable Academy (RENAC), Berlin, am 15.07.2015 von AA und BMWi vorgestellt, präsentiert Profile und Ansprechpartner aus staatlichen Institutionen, der Energiewirtschaft, der Wissenschaft und zivilgesellschaftlichen Organisationen, die an der Gestaltung der Energiewende mitwirken. weiterlesen…

Energiewende auf französisch

dena begrüßt neues Gesetz – CO2-Ausstoß soll sinken

Frankreichs Regierung erfüllte ein Wahlversprechen und erbrachte eine Vorleistung für den Pariser Klimagipfel im Dezember: In den kommenden Jahren will Präsident Hollande kraft Gesetzes weniger Atom- und mehr Ökostrom produzieren lassen. Der Treibhausgas-Ausstoß soll deutlich sinken. Die Franzosen werden zum Stromsparen angehalten. Die Deutsche Energieagentur dena begrüßte das neue Gesetz. weiterlesen…

Vattenfall mit Megaverlust

Fast drei Milliarden Euro Miese – Energiewende verschlafen

„Die Folgen der Energiewende drücken Vattenfall tief in die roten Zahlen: Mehr als drei Milliarden Euro Verlust weist das Unternehmen für das zweite Quartal aus“, schrieb der Berliner Tagesspiegel und vergaß, das Wort „verschlafenen“ vor „Energiewende“ einzufügen. Das Unternehmen wolle mit weiterem Personalabbau darauf reagieren.
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Baake: Strommarkt 2.0 gewährleistet Versorgungssicherheit – kein Kapazitätsmarkt

BMWi veröffentlichte Weißbuch „Ein Strommarkt für die Energiewende

Das BMWi hat am 03.07.2015 das Weißbuch „Ein Strommarkt für die Energiewende“ veröffentlicht. Hierin spricht sich das Ministerium laut einer Pressemitteilung klar für eine Weiterentwicklung des Strommarktes hin zu einem sogenannten Strommarkt 2.0 und gegen einen Kapazitätsmarkt aus. Im Strommarkt 2.0 refinanzieren sich die benötigten Kapazitäten über bestehende Marktmechanismen. Die Kapazitätsreserve soll den Strommarkt 2.0 absichern, „wie der Hosenträger einen Gürtel; darf aber nicht am Markt teilnehmen“. weiterlesen…