Kemfert: „Hartz IV für alte Kraftwerke“

Im Interview mit dem ARD-Mittagsmagazin zeigte sich Prof. Dr. Claudia Kemfert, Abteilungsleiterin am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin, am 02.07.2015 enttäuscht von den Energiebeschlüssen der Koalitionsspitzen. Jetzt komme „genau das, was Herr Gabriel eigentlich nicht wollte – Hartz IV für alte Kraftwerke“. weiterlesen…

Seehofer konnte Gleichstromtrassen nicht verhindern

Ein Zwischenruf von Hans-Josef Fell

Kommentare geben Meinung und Informationen der Kommentierenden wieder, nicht in jedem Fall die von Solarify.

Es war von Anfang an klar, dass Ministerpräsident Seehofer und seine CSU wie so oft nur die Backen aufblasen. Ob Maut oder Gleichstromtrassen, überall hat er seine Anhänger aufgepeitscht und muss am Ende klein beigeben. weiterlesen…

EnBW geht leer aus: Prokon wird größte Bürgerenergiegenossenschaft Deutschlands

„Meilenstein der Bürgerenergiewende“ – Bündnis Bürgerenergie begrüßt Beschluss

Die Inhaber der Genussrechte von Prokon haben sich im Rahmen der Gläubigerversammlung am 02.07.2015 für die Überführung des insolventen Unternehmens in eine Genossenschaft entschieden. Sie setzen damit ein klares Zeichen für eine Energiewende in Bürgerhand – freut sich das Bündnis Bürgerenergie. Mehr als 35.000 Genussrechtsinhaber (die 800 Mio. Euro Genussrechtskapital vertreten) hatten sich vor der Gläubigerversammlung für diesen Weg entschieden, damit wurde die Hürde von 640 Mio. Euro klar genommen. Prokon wird nun ab Ende 2015 als größte Bürgerenergiegenossenschaft Deutschlands weitergeführt. weiterlesen…

Regierung: „Wichtige Weichen gestellt“

BPA preist Koalitions-„Kompromiss“ zu Energiewende, Strommarkt und Netzausbau

Die Bundesregierung hat laut Mitteilung des Bundespresseamtes „wichtige Weichen für die Energiewende gestellt“. Braunkohlekraftwerke würden schrittweise stillgelegt, Erdkabel sollen Vorrang vor Freileitungen bekommen, teilte Energieminister Gabriel als „energiepolitische Grundsatzentscheidungen“ aus der fünfstündigen Sitzung des des Koalitionsausschusses am 01.07.2015 mit. weiterlesen…

BMWi: Mehr Geld für F+E und Energiewende

Bundeshaushalt 2016: Wirtschaftsministerium stärkt Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie Energiewende

Das Bundeskabinett hat am 01.07.2015 den Entwurf des Bundesetats 2016 und den des BMWi-Einzelhaushalts beschlossen. Letzterer sieht im kommenden Jahr Ausgaben von mehr als 7,5 Mrd. Euro vor – eine Steigerung um rund 2 % gegenüber 2015 (Stand Nachtragshaushalt). Das geht aus einer Pressemitteilung des BMWi hervor. weiterlesen…

Energiewende kostet 280 Milliarden – und wer zahlt?


Weltenergierat: Neue Finanzierungsmodelle für Energiewende nötig

  • Weltenergierat veröffentlicht „Energie für Deutschland 2015“ mit Schwerpunkt „Energiewende als Kapitalwende“
  • Etablierte Energieversorger werden notwendige Investitionen in Energieinfrastruktur nicht mehr allein finanzieren können
  • Investitionen von mindestens 280 Mrd. Euro müssen in Kooperation mit neuen Kapitalgebern erfolgen
  • Neue Rolle vom Energieversorger hin zur Schnittstelle zwischen Projektierer und Kapitalgeber
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„In puncto Energieeffizienz wird viel zu wenig getan.“

„Generationenprojekt Energiewende hat Konstruktionsfehler“

Ein Interview mit Stefan Röder, Juniorprofessor für Unternehmensplanung und -lenkung an der Steinbeis-Hochschule Berlin und Mitgesellschafter der LEA Lean Energy Holding GmbH, über aktuelle (Fehl-)Entwicklungen im Bereich Energieeffizienz sowie bestehende Finanzierungsprobleme bei Energieeffizienz-Projekten und mögliche Auswege. weiterlesen…

Energiewende braucht Bürgerbeteiligung

Bürgerbeteiligung bei der Energiewende ist wichtig – Ergebnisse einer Umfrage des IASS Potsdam und des VKU unter Stadtwerken

Kommunale und regionale Energieversorger messen der Bürgerbeteiligung für den Erfolg der Energiewende große Bedeutung bei. Das zeigen erste Auswertungen einer Umfrage, die der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) gemeinsam mit dem Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) Potsdam im März 2015 unter den Stadtwerken im VKU durchgeführt hat. 91 Prozent der Befragten schätzen die Bürgerbeteiligung für das Gelingen der Energiewende als „wichtig“ oder „sehr wichtig“ ein. Insgesamt beteiligten sich von 765 angefragten Unternehmen knapp 100 und damit 13 Prozent.
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Die Lausitz: Vom CO2-Schmutzfink zur Zukunftsregion?

Ein CDU-Abgeordneter verabschiedet sich von der Braunkohle
mit freundlicher Erlaubnis von – zuerst veröffentlicht im Tagesspiegel, Berlin –

Hans-Georg von der Marwitz will mit einer Handvoll CDU-Politikern aus der Lausitz eine Zukunftsregion machen. Seit 2009 ist er Bundestagsabgeordneter, einer mit Ecken, Prinzipien und guten Nerven. Der Landwirt betreibt einen 900-Hektar-Hof im Oderbruch. Schon in der Auseinandersetzung um die Klimaabgabe schlug er sich gegen die Mehrheit in seiner Fraktion auf die Seite von Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD). weiterlesen…

Wie die „dunklen Flauten“ überbrücken?

ESYS-Diskussionsforum: Energie.System.Wende. Wie bleibt unsere Versorgung sicher?
Die Verbindung von Zentralität und Dezentralität

Bis zum Jahr 2050 soll die Stromversorgung in Deutschland überwiegend auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Doch wie überbrückt man die „dunklen Flauten“ – jene Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht? Wie sicher wäre ein dezentral organisiertes Energiesystem, das über das Internet gesteuert wird? Und woher kommen die metallischen Rohstoffe für Netzausbau und Stromspeicher? Diese und weitere Fragen waren Thema beim Diskussionsforum Energie.System.Wende. am 11.06.2015 in Berlin. Unter dem Motto „Wie bleibt unsere Versorgung sicher?“ stellten sich Mitglieder des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) der Diskussion mit Fachleuten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. weiterlesen…