Gebäude-Energiewende kritisch beurteilt


Unbefriedigender politischer Rahmen – Handlungsbedarf

Die Wirtschaft bewertet den Stand der Energiewende im Gebäudesektor mehrheitlich kritisch. Das ist das Ergebnis des erstmals von Ista und energate erhobenen “Immo-Energiewende-Index”. Demnach sehen 60 Prozent der befragten Vorstände und Geschäftsführer aus der Energie-, Immobilien- und IT-Wirtschaft den aktuellen Fortschritt der Gebäudewende negativ. Nur 30 Prozent fällen ein positives Urteil. Der Index soll auch Aufschluss darüber geben, welchen Einfluss die Energiewende im Gebäudebereich auf das Geschäft der befragten Unternehmen hat. Aktuell ist dieser offenbar noch überschaubar. weiterlesen…

Wohnungsneubau setzt auf Erneuerbare


Statistisches Bundesamt: Knapp 65 % der im Jahr 2017 fertig gestellten Wohngebäude ganz oder teilweise mit erneuerbaren Energien beheizt

In 64,6 % der im Jahr 2017 fertig gestellten knapp 110 100 neuen Wohngebäuden wurden Heizanlagen installiert, die erneuerbare Energien verwenden. In 43,3 % der neuen Wohngebäude waren erneuerbare Energien die primäre, also die überwiegend eingesetzte Energiequelle. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Wiesbaden lagen die erneuerbaren Energien somit auf Platz 2 der primären Energiequellen hinter Gas (47,4 %). Die übrigen Energiequellen (unter anderem Fernwärme, Öl und Strom) erreichten zusammen 9,3 %. weiterlesen…

Tschimpke: Nationale Klimaschutzziele müssen beibehalten werden


Ranking zeigt: Kein EU-Land treibt Klimaschutz in Verkehr und Landwirtschaft ausreichend voran

Derzeit will kein EU-Land die Klimaschutzvorgaben für Verkehr, Landwirtschaft, Gebäude und Abfall so weit verschärfen, dass die Klimaschutzziele von Paris erreicht werden können. Dies ist – laut Pressemitteilung des NABU – das Ergebnis eines am 28.03.2017 in Brüssel vorgestellten Rankings der Umweltschutzorganisationen Transport and Environment sowie Carbon Market Watch. weiterlesen…

BMWi-Bestandsaufnahme energetischer Gebäudesanierung


Die Klimaschutzziele der Bundesregierung für den Gebäudebereich sind ambitioniert. Wo stehen wir bei der Umsetzung?”

Das BMWi leistet sich eine Bestandsaufnahme am wunden Punkt der Energiewende – der Gebäudesanierung, nicht ohne wenigstens ein bisschen Selbstlob: “Zugegeben, das Ziel ist hochgesteckt: Im Jahr 2050 soll der Gebäudebestand in Deutschland nahezu klimaneutral sein. Derzeit entfallen noch rund 35 Prozent unseres gesamten Endenergieverbrauchs auf den Gebäudebereich; knapp ein Drittel der Treibhausgasemissionen”, beginnt der BMWi-Newsletter. “Vor allem für das Heizen und Erwärmen von Wasser benötigen wir noch zu viel Energie. Wie weit sind wir also auf dem Weg zur weitgehenden Treibhausgasneutralität im Gebäudebereich?” Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Makler: Energieeffizienz Nebensache


Maklermonitor 2016: Hauptsache neues Heim

degewo-Zukunftshaus - Bild © degewoDie Energieeffizienz der Wunschimmobilie spiele bei der Wohnungssuche eine Nebenrolle, berichten für den zweiten Teil des Marktmonitors Immobilien (MMI) 2016 des Immobilienportals Immowelt.de befragte Makler, vor allem, wenn der Immobilienmarkt angespannt sei. Für den Verkauf sei die Effizienz nicht entscheidend. Das Thema Energie & Umwelt gewinne “gerade auch in der Langzeitbeobachtung an Aussagekraft”. “Energieeffizienz als Vermarktungsfaktor” ist das entsprechende Kapitel überschrieben.
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Bauen mit Altpapier


GreenTec Award für innovatives Bausystem

Gunther Adler, StS, BMUB  - Foto @ Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftBaustaatssekretär Gunther Adler und Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, Axel Gedaschko - Foto © web.gdw.de haben am 13.05.2016 dem schweizerischen Unternehmen ECOCELL AG den Vorabpreis des GreenTec Award in der Kategorie „Bauen und Wohnen“ überreicht. ECOCELL hat ein überwiegend aus Altpapier bestehendes Bausystem entwickelt, das fast völlig auf Zement, Kies oder Sand verzichtet. weiterlesen…

Die digitale Heizung


Heizungsanlagen mit App-Steuerung – BDH veröffentlicht Infoblätter

BDH-Logo © BDHLängst hat die Digitalisierung auch in den Wärmemarkt Einzug gehalten. Smartphones oder Tablets erlauben dem Anwender von nahezu jedem Ort die bequeme Überwachung und Steuerung seiner Anlage. Dies stellt nicht nur einen Komfortgewinn dar, die Digitalisierung ermöglicht auch zusätzliche Energieeinsparungen. Rund um dieses Thema hat der BDH zwei Infoblätter veröffentlicht. „Begriffsbestimmung für Heizungsanlagen Mit App-Steuerung“ und „Technisch-kommerzielle Hintergründe und Vorteile der digitalen Heizung“ so die Titel der beiden Blätter. weiterlesen…

Sicher, bezahlbar und sauber


Neue Forschungsinitiative stärkt Energiewende in Gebäuden und Städten

Solarsiedlung - Foto © PhotovoltaikbüroGebäude und Städte sollen energieeffizienter und klimafreundlicher werden. Die Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie Bildung und Forschung (BMBF) starten am 11.04.2016 eine gemeinsame Forschungsinitiative für energieeffiziente und klimafreundliche Gebäude und Quartiere. Im Fokus der Forschungsinitiative “Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt” stehen Technologien für mehr Energieeffizienz und Integration erneuerbarer Energien, um die Energiewende in Gebäuden und Städten voranzubringen. weiterlesen…

Energieeffizientes Bauen stärker gefördert


Neuerungen im KfW-Programm zum 1. April 2016

Energieeffiziente-Gebäudesanierung-©-OWI_PressebildAm 01.04.2016 erneuert die KfW das Programm “Energieeffizient Bauen” und stockt den Förderhöchstbetrag für Bauherren auf, teilt das BMWi mit. Zudem wird ein neuer KfW-Effizienzhausstandard eingeführt. Dieses Programm ist Teil des durch das BMWi geförderten CO2-Gebäudesanierungsprogramms. Mit dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) wurden die Mittel für das Programm bis 2018 auf jährlich 2 Mrd. Euro aufgestockt. weiterlesen…

Durchbruch für die energetische Sanierung im Heizungskeller


Vereinfachtes Verfahren zur Ermittlung von pauschalen Jahresnutzungsgraden von Bestandsanlagen

Ein neu entwickeltes Verfahren zur Effizienzbestimmung von Heizungsanlagen wird die energetische Sanierung im Gebäudebereich deutlich erleichtern (teilt der BDEW mit): Mit fünf zentralen Kennzahlen zur Anlage ist es nunmehr möglich, den Jahresnutzungsgrad (JNG) und damit das Effizienzpotenzial von bestehenden Heizungsanlagen zu ermitteln. Mit den herkömmlichen Verfahren sei das nicht möglich gewesen. weiterlesen…