Wie die „dunklen Flauten“ überbrücken?

ESYS-Diskussionsforum: Energie.System.Wende. Wie bleibt unsere Versorgung sicher?
Die Verbindung von Zentralität und Dezentralität

Bis zum Jahr 2050 soll die Stromversorgung in Deutschland überwiegend auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Doch wie überbrückt man die „dunklen Flauten“ – jene Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht? Wie sicher wäre ein dezentral organisiertes Energiesystem, das über das Internet gesteuert wird? Und woher kommen die metallischen Rohstoffe für Netzausbau und Stromspeicher? Diese und weitere Fragen waren Thema beim Diskussionsforum Energie.System.Wende. am 11.06.2015 in Berlin. Unter dem Motto „Wie bleibt unsere Versorgung sicher?“ stellten sich Mitglieder des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) der Diskussion mit Fachleuten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. weiterlesen…

Globale Energiewende hat begonnen

Studie von Germanwatch: Anzeichen für Trendwende bei EE, CO2 und Abkehr von der Kohle – Klimagipfel in Paris kann Wendepunkt werden

Vor dem am 07.06.2015 beginnenden G7-Gipfel ringen die Regierungen darum, mit welcher Deutlichkeit das Signal für den Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter als Konsequenz klimapolitischer Ziele gegeben wird. Die am 03.06.2015 veröffentlichte Studie von Germanwatch „Indizien für eine Trendwende in der internationalen Klima- und Energiepolitik“ zeigt: Es gibt vermehrt Anzeichen dafür, dass die globale Energiewende in Gang kommt – Anzeichen in Bezug auf den Trend der weltweiten energiebedingten Emissionen, den massiven Zubau der Erneuerbaren Energien und eine beginnende „Kohledämmerung“. weiterlesen…

BEE: CO2-Abgabe verbindet Klimaschutz mit Energiewende

Kombination aus Markt- und Staatsversagen

„Jedes einzelne Land muss kohlenstofffrei werden. Deutschland muss mit der Dekarbonisierung beginnen und darf diese nicht auf die lange Bank schieben“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) zur Debatte um die CO2-Abgabe. „Jede Tonne CO2, die wir in Deutschland mit dem Klimabeitrag der Bundesregierung einsparen, hilft dem Klimaschutz weltweit. Jede zusätzliche Verzögerung beim Klimaschutz bremst die Energiewende und umgekehrt.“ weiterlesen…

Lesehinweis: Die Blamage des H.W.Sinn

taz: „Energiewende ohne Sinn“

Der neoliberale Präsident des Münchner ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn, Ökonom und Hochschullehrer, „blamierte“ sich am 12.05.2015 auf einem Podium in der Bayerischen Vertretung in Berlin als Energieexperte – und erntete, so die taz, „leider nur wenig Widerspruch“. weiterlesen…

Kann „Nudging“ die Energiewende vorantreiben?

Trialog der HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform

Wie kann Deutschland seine energiepolitischen Ziele effizient und effektiv umsetzen? Mit Gesetzen, Auflagen und Förderprogrammen? Oder sollte der Staat durch sogenanntes „Nudging“ Anreize zur Verhaltensänderung setzen, um Bürger beispielsweise zum Energiesparen zu bewegen? Weiß denn der Staat überhaupt, was gut für die Gesellschaft ist? Welche neuen Möglichkeiten ergeben sich durch Nudges im Energiebereich? Diese und weitere Fragen standen im Fokus des HUMBOLDT-VIADRINA Trialogs „Nudging im Energiebereich – die Energiewende voranstupsen“. An der Veranstaltung im Berliner Allianz Forum am 05.05.2015 nahmen rund 60 Akteure der Energiewende aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft teil. weiterlesen…

„Da fehlt Einsicht“

3. Fraunhofer Energietage
„Energiewende am Industriestandort Deutschland“

Die Energiewende ist für die deutsche Wirtschaft Chance und Herausforderung zugleich. Effizientere Prozesse versprechen sinkende Kosten, steigende Gewinne und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Trotzdem scheuen sich oft vor allem kleine und mittelständische Unternehmen, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, so eine Mitteilung der Fraunhofer-Energie-Allianz. Zu hoch scheinen die Investitionen in Technologie und Personal angesichts zunächst unsicherer, langfristiger Renditen. Die Energiewende gerade für Mittelständler als Weg zum Erfolg  – eines der Themen bei den 3. Fraunhofer-Energietagen in Berlin. weiterlesen…

Junge Tüftler bringen Energiewende voran

Deutschlands Forschernachwuchs engagiert sich stark für die Energiewende. Das zeigen mehrere Gewinnerprojekte der diesjährigen Landeswettbewerbe von „Jugend forscht“, die vom 26.-30.05.2015 in Ludwigshafen beim Bundesentscheid an den Start gehen. Ob Solarenergie, Windkraft oder Energie aus Biomasse: Die Forscher haben bestehende Konzepte weiterentwickelt oder neue Wege zur Nutzung Erneuerbarer Energien beschritten.
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Berliner Energietage haben begonnen

Senator Geisel eröffnet dreitägige Berliner Leitveranstaltung für Energieeffizienz – Energie- und Klimaschutz-Ziele des Senats eines der zentralen Themen

Andreas Geisel, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, eröffnete am 27.04.2015 die 16. Berliner Energietage – mehr als 8.300 Anmeldungen bedeuten neuen Teilnahmerekord. Gemeinsam mit Initiator und Hauptorganisator Jürgen Pöschk (li.) gab Geisel den Startschuss für die dreitägige Leitveranstaltung für Energieeffizienz in Deutschland: „Die Berliner Energietage sind gewissermaßen einer der Katalysatoren unseres Bemühens, ein breites Bündnis für den Klimaschutz in Berlin zu schaffen, das die aktive Beteiligung möglichst vieler Menschen in unserer Stadt braucht. Die Berliner Energietage stehen beispielhaft für ein hervorragendes Dialogangebot.“ Solarify dokumentiert Auszüge aus dem Programm. weiterlesen…

Rolle der KWK in der Energiewende

Status quo, Perspektiven und Weichenstellungen für den sich wandelnden Strom- und Wärmemarkt: Studie zur künftigen Rolle der gemeinsamen Erzeugung von Strom und Wärme schlägt Eckpunkte für Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes vor

Die Rolle von KWK-Anlagen wird sich im Rahmen der Energiewende deutlich ändern müssen. Daher sollten neue KWK-Anlagen künftig jeweils für die spezifischen Funktionen, die sie im Energiesystem und im Wettbewerb mit anderen Optionen ausüben können, Vergütungen erhalten. Dazu zählen Systemdienstleistungen, die Bereitstellung von Strom und Wärme, Flexibilität und der Klimaschutz. Das sind die Kernergebnisse einer Studie, die Agora Energiewende am 23.04.2015 im Rahmen eines Parlamentarischen Abends in Berlin vorgestellt hat. weiterlesen…