Dezentrale PV und Energiewende

Quaschning-Vortrag in Kloster Banz

Volker Quaschning hielt beim 30. Symposium Photovoltaische Solarenergie am 05.03.2015 auf Kloster Banz, Bad Staffelstein (gemeinsam mit Johannes Weniger, Joseph Bergner und Tjarko Tjaden von der HTW Berlin) einen Vortrag über das Thema „Die Bedeutung von dezentralen PV-Systemen für die deutsche Energiewende“ – Solarify dokumentiert mit freundlicher Genehmigung des Vortragenden. weiterlesen…

Baake legt Eckpunkte vor

Zur Novellierung der Anreizregulierung für moderne Verteilernetze

Das BMWi hat heute Eckpunkte für einen „Modernen Regulierungsrahmen für moderne Verteilernetze“ vorgelegt. Kernstück dieser Modernisierungsoffensive ist die Novelle der Anreizregulierungsverordnung (ARegV). Wirtschafts-Staatssekretär Baake dazu: „Die Verteilernetze besitzen für das Gelingen der Energiewende eine zentrale Funktion. Bereits heute werden 80 % der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in die Verteilernetze eingespeist. Hieraus ergibt sich ein erheblicher Investitionsbedarf und Voraussetzung dafür, dass Investitionen getätigt werden, ist ein moderner Investitionsrahmen. Daher werden wir die Anreizregulierung novellieren und noch stärker energiewendetauglich machen. Wir brauchen eine schnelle Refinanzierung von Investitionen auch für Verteilernetze. Selbstverständlich dürfen wir hierbei den Effizienzgedanken der Anreizregulierung nicht vernachlässigen.“ weiterlesen…

Energiewende auf breitere Finanzierungsbasis stellen

IASS: EEG-Fonds-Idee weiter ausgearbeitet

Die Technologieentwicklung und der Kapazitätsaufbau erneuerbarer Energien werden von den Stromverbrauchern finanziert, so sieht es das EEG vor. Es gibt jedoch gute Gründe, die Energiewende auf eine breitere Finanzierungsbasis zu stellen. Das Potsdam-Institute for Advanced Sustainable Studies (IASS) stellte jetzt eine Studie vor, die einen EEG-Fonds und seine mögliche Ausgestaltungen beschreibt. weiterlesen…

Wechselwirkungen im Energiesystem

Neue Analyse in der Schriftenreihe „Energiesysteme der Zukunft

Im Zuge der Energiewende soll in Deutschland eine nachhaltige Energieversorgung aufgebaut werden, die sowohl sicher als auch bezahlbar bleibt. Politische Maßnahmen zur Umsetzung dieses Transformationsprozesses haben jedoch häufig nicht beabsichtigte Effekte. Die Analyse Wechselwirkungen im Energiesystem zeigt Wirkmechanismen im Energiesystem anhand ausgewählter Beispiele auf. Die entstehenden Effekte werden erläutert und im Sinne der energiepolitischen Ziele Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit analysiert. (Titel: Wechselwirkungen im Energiesystem – Titel © acatech) weiterlesen…

Politik schwächt Bürgerenergie existenziell

Deutlich weniger Energiegenossenschaften

Nachdem Bürgerenergie sich über Jahre hinweg gut entwickelt hat und zum tragenden Pfeiler der Energiewende wurde, brach die Zahl der Gründungen von Bürgerenergiegenossenschaften 2014 ein.

Das Bündnis Bürgerenergie macht dafür die Energiepolitik der Bundesregierung verantwortlich und befürchtet angesichts der beschlossenen Einführung von Solarenergie-Ausschreibungen, dass Bürgerenergie schweren Zeiten entgegen geht. weiterlesen…

Europas modernstes Gaskraftwerk vor dem Aus

E.ON will Irsching stilllegen – Schlag für Seehofers Stromkonzept

Europas modernstes Gaskraftwerk Irsching bei Ingolstadt erzeugte im vergangenen Jahr nicht einmal eine Kilowattstunde für den Strommarkt – ist also laut Betreiber E.ON -verständlicherweise- nicht rentabel und soll stillgelegt werden. Die bayerische Staats- und die Bundesregierung sind dagegen und wollen das verhindern, werfen aber einander vor, der jeweils andere verschärfe die Probleme der Energiewende. Energieminister Gabriel deutete gar an, dass er den E.ON-Antrag für einen Winkelzug halte. Das meldet die Tagesschau auf ihrer Internetseite weiterlesen…

Buch der guten Vorsätze des BMWi – fortgeschrieben

Das 10-Punkte-Programm für die E-Wende

Das BMWi hat sein 10-Punkte-Programm für die Energiewende vom Juni 2014 fortgeschrieben. „Durch die Energiewende wird unsere Energieversorgung sicherer, umweltfreundlicher und bleibt bezahlbar, da wir uns unabhängiger machen von teuren Importen“, beginnt das Vorwort. Das EEG habe man „mit der EEG-Reform einschließlich der Besonderen Ausgleichsregelung 2014 zukunftsfähig gemacht, einen anspruchsvollen Ausbaupfad für die erneuerbaren Energien festgelegt und dafür gesorgt, dass stromintensive Produktion in Deutschland wettbewerbsfähig bleibt“.
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„Diskussion und Handeln auf systemische Ebene der Energieversorgung erweitern“

Die Chemie und die Energiewende

Faktor Chemie: Derzeit erfüllt die Energiewende nicht die in sie gesetzten Erwartungen. Die mangelnde Integration der Stromerzeugung ist eine wesentliche Ursache dafür. Die Chemie spielt eine zentrale Rolle bei der Lösung dieser systemischen Aufgabe – schreibt Robert Schlögl in der neuen Ausgabe von Angewandte Chemie unter dem Titel Energiewende 2.0. Solarify bringt eine Leseprobe. weiterlesen…

Energiewende derzeit kein Exportschlager

strong>Internationale Umfrage des Weltenergierates:

„Die deutsche Energiewende hat unmittelbare Auswirkungen auf den Energiesektor unserer europäischen Nachbarn und wird daher von Experten genau beobachtet“, so Dr. Uwe Franke, Präsident des Weltenergierats Deutschland anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse einer weltweiten Umfrage zur Wahrnehmung der deutschen Energiewende im Ausland. „Wenn vor allem unsere Nachbarn uns dabei als möglicher Auslöser einer Stromversorgungskrise sehen, so müssen wir dies sehr ernst nehmen und uns enger mit ihnen abstimmen“, so der Präsident. Grundlage der Ergebnisse sind Antworten von Experten aus 35 Länderkomitees des Weltenergierats, darunter 20 aus Europa. weiterlesen…