Doch ein Energie(-wende-)Ministerium

Gabriel wird Wirtschafts- und Energieminister – von der Leyen Verteidigungsministerin – Namen schon vorher durchgesickert

Noch während die SPD ihre Mitgliederbefragung im alten Berliner Postbahnhof auszählte, und anders als geplant, sind bereits am 14.12.2013 Personalia über das neue Bundeskabinett an die Öffentlichkeit gedrungen – zuerst die Namen aus der SPD, dann auch die Unions-Mitglieder. Hier die neue Kabinettsliste. weiterlesen…

Die Bürger-Energiewende

Der Begriff Energiewende wurde erstmalig in den 80er Jahren formuliert mit dem Buch des Öko-Instituts „Energiewende – Wachstum und Wohlstand ohne Erdöl und Uran“. 1980 war dort die erste Energiewendestudie von Florentin Krause mit Unterstützung der Friends of the Earth-Stiftung, USA, der Max-Himmelheber-Stiftung und der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft erschienen. Die wissenschaftliche Prognose zeigte Szenarien auf, in der wirtschaftliche Entwicklung auch ohne stetig steigenden Verbrauch von Kohle, Erdöl, Erdgas und Uran möglich ist. Energieeffizienz in Kombination mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien, wie Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Geothermie wurde Lösungsmodell für die langfristige Senkung des Energiebedarfs und Ressourcenimports. Seit den 80er Jahren wurden diese Szenarien in viele konkrete Konzepte, Planungen und Projekte umgewandelt, um zu zeigen, dass die Ursprungsidee in die Realität überführt werden kann. weiterlesen…

Bischöfe: „Energiepolitischer Kurswechsel notwendig“

Deutsche Bischofskonferenz veröffentlicht Empfehlungen zur Energiewende

Einen „Diskussionsbeitrag“ nennen die deutschen Bischöfe ihre „Empfehlungen zur Energiewende“ – veröffentlicht am 02.12.2013 von der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz. Der Vorsitzende der Kommission, Kardinal Reinhard Marx, betont, dass sich das Dokument vor allem auf die deutsche Energiewende beziehe. „Mit der Veröffentlichung der Empfehlungen zur Energiewende bekräftigen die deutschen Bischöfe die Notwendigkeit eines energiepolitischen Kurswechsels und hoffen, dass der Diskussionsbeitrag für diese bedeutende Debatte Orientierung geben kann“, so Kardinal Marx. weiterlesen…

Journalisten und Energiewende: Verbraucher werden als Verlierer gesehen

Bürgerinitiativen sympathisch gesehen

Deutsche Journalisten stehen der Energiewende, vor allem der für die Umsetzung benötigten Technik, ausgesprochen skeptisch gegenüber und sehen vor allem die Verbraucher und das Handwerk als Verlierer. Das ist ein Ergebnis der Studie einer Duisburger Soziologiestudentin, die eine Online-Befragung unter rund 6.000 Journalisten durchführte. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen eine ähnliche Tendenz wie der gerade veröffentliche GPRA-Vertrauensindex (Gesellschaft führender PR-Agenturen Deutschlands). Diese für die Gesamtbevölkerung repräsentative Umfrage hat ergeben, dass immer weniger Verbraucher an die Energiewende glauben. weiterlesen…

Aktuell: Das Kapitel Energie im Koalitionsvertrag

Aus der Präambel: „Energiewende voranbringen – Wirtschaftsstandort sichern“

Für die Lebensqualität heutiger und zukünftiger Generationen sowie für den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes ist die Energiewende eine der größten Herausforderungen. Sie schützt Umwelt und Klima, macht uns unabhängiger von Importen und sichert Arbeitsplätze und Wertschöpfung in Deutschland. Wir wollen sie zu einer Erfolgsgeschichte machen und Deutschland zu einem der modernsten Energiestandorte der Welt entwickeln. Wir wollen bei ihrer Umsetzung Bezahlbarkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit miteinander in Einklang bringen und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit sichern. Dazu werden wir zügig das Erneuerbare-Energien-Gesetz mit dem Ziel reformieren, den Kostenanstieg wirksam zu begrenzen, den Leitungsausbau der Trassen zu beschleunigen und Ausbaukorridore für die Erneuerbaren Energien festzulegen. Höhere Effizienz ist ein wesentlicher Faktor eines modernen Industrielandes, das international Vorbildcharakter hat. weiterlesen…

Quaschning: Energierevolution statt Energiewende!

Im Solarify-Selbst-Gespräch fragt sich der Berliner Professor für Regenerative Energiesysteme Volker Quaschning,

  • ob Deutschland beim Klimaschutz und der Energiewende Vorbild ist, und
  • warum die Energiewende ins Stocken geraten sei,
  • welche Maßnahmen für die Energiewende erforderlich seien,
  • ob Deutschland von einer Energierevolution profitieren werde und
  • bis wann diese abgeschlossen sein könnte –

schließlich könne allerdings „kein Land, Volk oder Regierung so unvermögend sein, das alles aufs Spiel zu setzen“. weiterlesen…

BDI: „Generalrevision für Erneuerbare Energien!“

BDI-Präsident Grillo präsentiert Energiewende-Navigator: „Wirtschaftlichkeit und Akzeptanz sind akut gefährdet – Zukunft des Industriestandorts Deutschlands steht auf dem Spiel“

  • Kritik an mutlosen Koalitionsverhandlungen
  • Erneuerbaren-Ausbau gehört in Generalrevision
  • Kurzfristige Kostenbremse dringend notwendig
  • Beibehaltung der EEG-Entlastungen gefordert

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Kritik an energiearmer CDUCSUSPD

EEG-Reformpläne ernten wenig Lob

Energie-Effizienz, also die angestrebte Senkung des Stromverbrauchs, sei die „zweite Säule“ der Energiewende, heißt es im Abschlusspapier der Arbeitsgruppe Energie im Rahmen der Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD. Für den Erfolg von Energiewende und Klimaschutz müsse dem Bereich Effizienz „mehr Gewicht“ beigemessen werden. Mehr als ein Lippenbekenntnis ist das nicht – eher Augenwischerei – denn in Wirklichkeit hat die eben in Statu Nascendi befindliche Koailtion  das Gegenteil vor: Sie streicht genau die konkrete Zielvorgabe, wieviel Strom bis 2020 eingespart werden soll. Da war das schwarzgelbe Energiekonzept von 2010 fortschrittlicher. Dessen Vorgaben für eine Steigerung der Energieeffizienz wurden in der Arbeitsgruppe nicht einmal diskutiert und fehlen in den Entwurfsvorlagen zum Koalitionsvertrag. weiterlesen…

BEE warnt – BWE: „Mehr Mut!“

BEE: „Energiewende auf der Kriechspur

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) warnte die Union davor, eine Obergrenze für die Erneuerbaren von 35 bis 40 Prozent der Stromerzeugung im Jahr 2020 durchzusetzen. Durch die Beschlüsse der Arbeitsgruppe Energie von CDU/CSU und SPD würden die Klimaschutzziele der Bundesregierung klar verfehlt. Der Bundesverband WindEnergie (BWE) forderte die künftige Koalition auf, mutiger an die Gestaltung der Energiewende zu gehen. Dem Druck aus der Wirtschaft müsse jetzt standgehalten werden. weiterlesen…

Schlögl: Tempo rettet Klima nicht

Vortrag im renommierten Mülheimer „Haus Urge“

Rhetorisch versierte Persönlichkeiten seien schon viele zu Gast im Mülheimer Haus Urge gewesen, in das der Hausherr Zenit AG regelmäßig einlade, schreibt Andreas Heinrich in der WAZ. Prof. Robert Schlögl, Direktor des Max-Planck-Institutes für Chemische Energiekonversion sprach jetzt an der Stelle, wo einst der Industrielle Hugo Stinnes residierte (heute noch eher bekannt durch die nach ihm und seiner Frau Cläre benannte Stiftung). Heinrich: „Schlögl redet etwa eine Stunde, ohne Punkt und Komma. Es ist  s e i n  Thema: Energiewende, Gewinnung von Energie, Speicherung, Nachhaltigkeit, Machbares.“ weiterlesen…