Altmaier: „E-Wende kostet 1 Billion“

Umweltminister will Strompreisbremse rechtfertigen
Negatives Echo aus Politik und Fachwelt

Umweltminister Peter Altmaier bezifferte die Gesamtkosten der Energiewende auf 1000 Milliarden Euro, eine Billion. Er rechtfertigte mit dieser Rechnung seine „Strompreisbremse“, mit der er die Kosten der Energiewende um 300 Milliarden Euro senken will. In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagte Altmaier, die Energiewende müsse „volkswirtschaftlich vertretbar und bezahlbar bleiben“. weiterlesen…

Stolpersteine und neue Wege zur Transformation des Energiesystems in Deutschland

Ein Vortrag von Felix Christian Matthes, Öko-Institut
anlässlich des 3. Kongresses der Deutschen Umwelthilfe e.V. zum ökologischen und regional akzeptierten Umbau der Stromnetze: „Erneuerbare (neu) vernetzt! intelligent – stabil – bezahlbar – bürgernah“

Die Energiewende sei aus vielen Jahren Vorbereitung entstanden, sagte Felix-Christian Matthes, Forschungs-Koordinator Energie- und Klimapolitik am Öko-Institut zu Beginn des 3. Kongresses der Deutschen Umwelthilfe e.V. zum ökologischen und regional akzeptierten Umbau der Stromnetze: „Erneuerbare (neu) vernetzt! intelligent – stabil – bezahlbar – bürgernah“. 2010 sei die Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke „mit einem vergleichsweise ehrgeizigen Ausbauprogramm für erneuerbare Energien“ verbunden gewesen, und 2011 sei nichts anders gemacht worden, als Situation wieder herzustellen, die seit 2002 im Gesetzblatt gestanden hat. Ohne all das hätten wir heute noch höhere Strompreise. Ein weiterer Grund sei der Klimawandel gewesen. Am 11. März 2011 habe er um 14.40 im 14. Stock eines Hauses in Tokio einen Vortrag beendet, als alles zuschwanken begonne habe – noch unangenehmer sei es dann in den folgenden Tagen geworden, als die Experten die Evakuierung von Tokio geplant hätten. weiterlesen…

51 Prozent wollen schnelleren Atomausstieg

Mehrheit der Deutschen will Atomkraftwerke früher abschalten

Die Mehrheit der Bevölkerung will die neun noch laufenden Atomkraftwerke in Deutschland schneller abschalten, als es der Bundestag im Sommer 2011 beschlossen hat. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt ergeben. 51 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus, die Meiler früher vom Netz zu nehmen, als es das Atomgesetz derzeit vorsieht.
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The German Energy Transition – erste englische Energiewende-Webseite

Böll-Stiftung: “Arguments for a renewable energy future“ –  Erste englischsprachige Webseite zur deutschen Energiewende online – www.energytransition.de

„Energiewende“ hat es neben „Kindergarten“ und „Autobahn“ in den  englischen Wortschatz geschafft. Denn kein anderes Land wird  so stark mit dem Boom der erneuerbaren Energien und dem Ausstieg  aus Kohle- und Atomkraft verbunden, wie Deutschland. Doch die  deutsche Energiewende werde im Ausland nicht nur mit großem Interesse,  sondern auch mit Skepsis verfolgt. „Die fossil-nuklearen Beharrungskräfte  versuchen die deutsche Energiewende als Irr- und Sonderweg darzustellen, der die Versorgungsicherheit in Deutschland gefährdet, Arbeitsplätze vernichtet  und letztlich unbezahlbar ist. Denn wenn es einer Wirtschaftsmacht wie  Deutschland gelingt, seine Industrie ohne Atomkraft auf Basis erneuerbarer  Energien zu betreiben, wäre das eine Blaupause für andere Länder, den alten Energien den Rücken zu kehren.“ So die den Bündnis-Grünen nahestehende Heinrich-Böll-Stiftung in einer Mail-Versendung. weiterlesen…

BMWi und BMBF: Förderinitiative „Zukunftsfähige Stromnetze“

Förderinitiative „Zukunftsfähige Stromnetze“ – Energiewende mit innovativen Technologien umsetzen

Die Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie, für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie für Bildung und Forschung haben eine gemeinsame Initiative zur Förderung von Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet zukunftsfähiger Stromnetze gestartet. Mit der Initiative sollen laut einer gemeinsamen Pressemitteilung auf diesem für die Umsetzung der Energiewende wichtigen Gebiet die notwendigen technologischen Voraussetzungen und Innovationen für eine langfristig gesicherte, bezahlbare und umweltverträgliche Stromversorgung geschaffen werden. weiterlesen…

Yellow Paper von EurActiv: Energiewende

Leseempfehlung: Über den Tellerrand hinaus

Das Internetportal EurActiv.de analysiert in einem eben veröffentlichten Yellow Paper die aktuelle Situation der Energiewende. „Europas Energiewende„, eine umfangreiche Zusammenstellung für alle, die sich für das Thema interessieren, wirft den Blick weit über den deutschen Tellerrand hinaus und bietet eine Fundgrube an Informationen, Fakten und Meinungen. EurActiv.de greift die EU-Debatte auf und lässt Experten und Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie die Länderredaktionen des paneuropäischen Netzwerkes EurActiv zu Wort kommen. Damit bietet es einen informativen, gut verständlichen und topaktuellen Rundum-Blick. weiterlesen…

DKE-Aktion: Energiewende 180 Grad

Kompendium geplant

Energie möglichst nachhaltig zu erzeugen und sie so effizient wie möglich zu nutzen, ist die große gesellschaftliche Herausforderung der Energiewende. Aber darin steckt auch eine Chance: die Vernetzung deutscher Schlüsseltechnologien zu einem neuen großen Markt. Technologische Innovationen und der Wissensvorsprung können zum Wachstumsmotor und neuen Exportschlager „Made in Germany“ werden. weiterlesen…

„Mittelstands-Initiative Energiewende“ gestartet

Servicestelle „Mittelstands-Initiative Energiewende“ eingerichtet

In einer gemeinsamen Pressemitteilung gaben am 02.01.2013 das Bundesumwelt-, und das Bundeswirtschaftsministerium,  der Deutsche Industrie- und Handelskammertag sowie der Zentralverband des Deutschen Handwerks den Start einer „Mittelstands-Initiative Energiewende“ bekannt. Zum Jahresbeginn 2013 startet die neue Initiative, sie will „die Unternehmen des Mittelstands mit fachkundiger Information und Expertise rund um die Energiewende unterstützen.“ weiterlesen…

Harte Kritik am Start der „Mittelstands-Initiative Energiewende“

„Planlos gestartet“

Michael Ziegler hat auf photovoltaik-guide.de einenVersuch aufs Exempel gemacht und geht hart mit dem Start der Intitative ins Gericht: Die „Mittelstands-Initiative Energiewende“ biete eine Möglichkeit an, seinen Namen sowie seine Rufnummer zu hinterlegen. Der Rückrufservice könne kostenfrei angefordert werden. Innerhalb von nur 10 Minuten sei ein Rückrufgekommen. „Vorbildlich! Es meldete sich ein freundlicher Herr. Auf die Frage, welche generellen Möglichkeiten unser Unternehmen denn jetzt hätte, haben wir keine zufriedenstellende Antwort erhalten. Eigentlich konnte auf unser Anforderung, Energie einsparen zu wollen, überhaupt nicht eingegangen werden.“ weiterlesen…

Rösler zufrieden mit sich

„Bundeswirtschaftsministerium hat bei Energiewende Hausaufgaben gemacht“ – „große Schritte nach vorne“

In einer Presseerklärung zum 28.12.2012 spart des Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) nicht mit Selbstlob: Seit den Energiewendebeschlüssen vom Juni 2011 habe das Ministerium „eine Vielzahl von Gesetzen und Verordnungen auf den Weg gebracht, um die gemeinsam beschlossene Energiewende voranzubringen“. 2012 seien „auf dem langen Weg zur Vollendung der Energiewende wieder zahlreiche große Schritte nach vorne gemacht“ worden. Es folgt eine Aufzählung dieser „großen Schritte“. weiterlesen…