BEE: Erneuerbare Energien dürfen nicht Opfer des eigenen Erfolges werden

EEG-Umlage: BEE fordert Überarbeitung der mangelhaften Berechnungsmethode

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) fordert eine Überarbeitung der mangelhaften Methode zur Berechnung der EEG-Umlage, über die Stromkunden hierzulande den Ausbau Erneuerbarer Energien finanzieren. Tatsache ist: Wind- und Solarenergie sorgen seit Jahren für sinkende Preise an der Strombörse – allein im letzten Jahr um rund 17 Prozent. Durch die preissenkende Wirkung aber steigt die EEG-Umlage, denn sie ergibt sich aus der Differenz von Börsenstrompreis und den Vergütungen, die regenerative Kraftwerke erhalten. „Erneuerbare Energien werden Opfer ihres eigenen Erfolges. Sie senken die Preise und werden dafür bestraft, indem sie teurer erscheinen als sie sind“, erklärt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk die paradoxe Umlageberechnung. Hier müsse die Politik dringend handeln, so Falk. weiterlesen…

Spanien: Erneuerbare vor dem Kadi

Spaniens Verbände klagen gegen Kürzungen

Die spanischen Solar- und Erneuerbare-Energien-Verbände Anpier (Rafael Barrera), Appa (Javier Muñoz), Protermosolar (Luis Crespo) und Unef (Tomás Díaz) haben in einer gemeinsamen Pressekonferenz Klagen auf nationaler und internationaler Ebene gegen neuerliche rückwirkende Kürzungen der Solarstromförderung angekündigt. Hintergrund ist eine am 02.02.2013 von der Regierung erlassene Verordnung, durch welche die Einspeisetarife für Ökostrom unabhängig vom Zeitpunkt der Errichtung einer Anlage in Anlehnung an den jährlichen Verbraucherpreisindex und die Inflationsrate gekürzt werden können. Zuvor waren die Vergütungen nur entsprechend des Preisindexes reduziert worden. weiterlesen…

Kurskorrektur der Energieforschung nötig

Die Energiewende wird nur mit einer Kurskorrektur der Energieforschung erfolgreich sein

von Matthias Ruchser, DIE

Was vor dem 11.03.2011 noch undenkbar erschien, ist nach dem Super-GAU von Fukushima möglich geworden: die kurzfristige Abschaltung der acht ältesten deutschen Kernkraftwerke. Die Bundesregierung hatte zwar erst im September 2010 die Laufzeitverlängerung der deutschen Kernkraftwerke als Teil eines Energiekonzeptes, das bis 2050 Bestand haben sollte, durch den Bundestag und – trotz verfassungsrechtlicher Bedenken – durch den Bundesrat gebracht. Doch angesichts der Ereignisse in Fukushima beschloss das Bundeskabinett am 06.06.2011 die Energie(kehrt)wende. Mit dem Beschluss des Deutschen Bundestages vom 30.06.2011 ist der deutsche Atomausstieg endgültig besiegelt; die letzten Kernkraftwerke werden 2022 vom Netz gehen. weiterlesen…

SPD: Bundesregierung wurstelt ahnungslos weiter

„Chance verpasst – Bundesregierung hat keine Ahnung von den Energiekosten und wurstelt weiter“ – Solarify dokumentiert

Enttäuscht haben sich die Experten der SPD-Fraktion über die Antwort der Bundesregierung auf ihre Energieanfrage vom August 2012 geäußert: Solarify dokumentiert Anfrage, Antwort und Reaktion:  Zur Antwort der Bundesregierung  auf die Große Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion „Die Energiewende – Kosten für Verbraucherinnen, Verbraucher und Unternehmen“ (DS 17/12246) erklären die Mittelstandsbeauftragte für das Handwerk, Rita Schwarzelühr-Sutter, und der ernergiepolitische Sprecher der Fraktion, Rolf Hempelmann: weiterlesen…

100 Prozent Erneuerbare bis 2017

Novellierung des schweizerischen Energie-Gesetzes

Der schweizerische Solarverband SolarSuperState Association hat das Schweizerische Bundesamt für Energie aufgefordert, bis 2017 die Stromversorgung auf 100 Prozent erneuerbare Energien umzustellen. Anlass ist ein Novellierungsentwurf des schweizerischen Energie-Gesetzes vom 28. 09. 2012, der vorsieht, Kohle- und Kernkraftwerke in der Schweiz länger zu nutzen. Der Verband hofft aber, wenn eine jährliche Zubaurate von 150 Prozent für Solar- und Windenergie erreicht werde, bis 2017 zu 100 Prozent auf regenerative Stromerzeugung umsteigen zu können. weiterlesen…

Deutschland braucht keinen ausländischen Atomstrom

Greenpeace stellt Studie zu Atomstromimporten vor

Nach der Abschaltung von acht Atomkraftwerken im März 2011 sind die Importe von Atomstrom in Deutschland nicht angestiegen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Öko-Instituts im Auftrag von Greenpeace. Die Studie widerlege damit die oft vorgebrachte Behauptung, der Atomausstieg in Deutschland würde durch mehr Atomkraftimporte konterkariert. „Keiner kann mehr mit der falschen Behauptung Stimmung machen, ausländische Atomenergie habe die deutsche ersetzt“, sagte Niklas Schinerl, Energieexperte von Greenpeace. weiterlesen…

Neue Webseite macht die Energiewende sichtbar

Neuer Internetauftritt zeigt tagesaktuelle Werte an

Wie viel Strom produzieren Windkraft-, Photovoltaik und Biogasanlagen sowie Wasserkraftwerke aktuell? Wie viel Elektrizität verbrauchen Haushalte, Industrie und Gewerbe? Und wie viel Energie exportiert Deutschland in seine Nachbarländer? Diese Fragen werden ab sofort tagesaktuell auf einer neuen Internetseite beantwortet. Auf einen Blick kann man auf www.agora-energiewende.de erfassen, welchen Beitrag die Erneuerbaren Energien aktuell zur deutschen Stromversorgung liefern. weiterlesen…

Golf-Staaten vor großem EE-Zuwachs

Erneuerbare Energien werden bedeutenden Beitrag zum Energiemix der Golfstaaten leisten prophezeit Frost & Sullivan

Da weltweit erneuerbare Energien auf dem Vormarsch sind, unterliegt auch der Golf-Kooperationsrat  infolge wirtschaftlicher Diversifizierungs-Programme, der globalen Rezession und des arabischen Frühlings einem Umbruch. Die US-Consultingfirma Frost & Sullivan prognostiziert, dass sich der Strombedarf bis 2020 auf 215 GW verdoppeln wird. Obwohl die Golfstaaten 22,5 Prozent der weltweit nachgewiesenen Erdgas- und 35 Prozent der Ölreserven besitzen, wird nicht erwartet, dass diese konventionellen Energieträger mit dem Wachstumstempo des Energiebedarfs in den kommenden Jahren mithalten können. Um die wachsende Nachfrage zufrieden zu stellen, überdenkt der Golf-Kooperationsrat seinen Energiemix und will  erneuerbare Energien als bedeutenden Beitrag integrieren. Gemäß aktueller Pläne für die Einführung erneuerbare Energien, gibt es bis 2020 ein Potenzial von 25 GW für sie in der Golfregion. weiterlesen…