Sonnenstrom 2065 Weltmeister

Shell-Studie: Solarstrom größte Energiequelle der Zukunft

Die vom Mineralölkonzern Royal Dutch Shell PLC finanzierte Studie New Lense Scenario prognostiziert, Solarstrom könnte bis etwa 2065 weltweit zur größten Energiequelle werden. Die Studie rechnet zwei Zukunftsszenarien durch. Im ersten geht Shell davon aus, dass höhere Energiepreise, niedrigere Photovoltaikkosten und staatliche Unterstützung dazu führen werden, dass PV bis 2040 von der aktuell 13. Position zur viertwichtigsten Energiequelle weltweit werden wird – hinter Öl, Gas und Kohle. 2060 würde Photovoltaik dann nahezu 40 Prozent der weltweit produzierten Energie liefern und damit die Spitzenposition einnehmen. Die global installierte PV-Leistung könnte Shell zufolge bis 2020 rund 500 Gigawatt erreichen, bis 2050 rechnet die Studie mit bis zu 20.000 Gigawatt. weiterlesen…

Ab 1. März: Heizen mit Erneuerbaren wird gefördert

Förderung der energetischen Sanierung von Heizungsanlagen

Wer seine Heizungsanlage auf die Nutzung von erneuerbaren Energien umstellen will, kann finanzielle Unterstützung erhalten. Ab dem 1. März stellt die staatliche Förderbank KfW einen zinsgünstigen Ergänzungskredit zu den bestehenden Förderprogrammen bereit. Der maximale Förderbetrag für die energetische Sanierung von Heizungsanlagen beträgt 50.000 Euro. weiterlesen…

Baden-Württemberg will bei Erneuerbaren aufholen

Bis 2020 zehn Prozent des Strombedarfs aus heimischer Windkraft decken

„Wir haben im Bereich Windenergie gut nutzbare, aber bisher noch nicht genutzte Potenziale – diese gilt es zu erschließen“, sagte Gisela Splett MdL, Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg und unter anderem zuständig für das Gebiet der Landes-, Regional- und Bauleitplanung, anlässlich des Kongresses „Wind & Energie“ in Ulm. weiterlesen…

Industriestrom ist nicht zu teuer – im Gegenteil

Studie widerlegt Behauptung von zu hohen deutschen Industriestrompreisen

FDP und CDU warnen ständig vor den viel zu hohen Industriestrompreisen in Deutschland. Deshalb müssten die vielen Ausnahmen und Vergünstigungen bei der EEG-Umlage und den Netzentgelten erhalten bleiben, so Bundeswirtschaftsminister Rösler. Eine Studie der KFW widerlegt diese Argumentation nun. weiterlesen…

Bundesregierung begründet deutsch-südafrikanische Energiepartnerschaft

Schwerpunkte: Erneuerbare Energien, Stromnetze, Energieeffizienz und -forschung

Staatssekretär Kapferer vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat am 21.02.2013 in Kapstadt im Namen der Bundesregierung mit der südafrikanischen Energieministerin Dipuo Peters eine gemeinsame Absichtserklärung zur Begründung einer deutsch-südafrikanischen Energiepartnerschaft unterzeichnet. weiterlesen…

Ohne Vertrauen keine Energiewende

Chancen und Risiken des Energiemarkts für Verbraucher
Verbraucherzentrale und Bundesnetzagentur tagten

An der Börse sinken die Strompreise, aber für Haushaltskunden steigen sie. Und obwohl fast alle durch den Wechsel zu einem günstigeren Anbieter sparen könnten, wechseln viele nicht. Der Wettbewerb am Strom- und Gasmarkt und die steigenden Energiepreise waren Thema der Veranstaltung „Energiemarkt im Wandel“ des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) und der Bundesnetzagentur.
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Stolpersteine und neue Wege zur Transformation des Energiesystems in Deutschland

Ein Vortrag von Felix Christian Matthes, Öko-Institut
anlässlich des 3. Kongresses der Deutschen Umwelthilfe e.V. zum ökologischen und regional akzeptierten Umbau der Stromnetze: „Erneuerbare (neu) vernetzt! intelligent – stabil – bezahlbar – bürgernah“

Die Energiewende sei aus vielen Jahren Vorbereitung entstanden, sagte Felix-Christian Matthes, Forschungs-Koordinator Energie- und Klimapolitik am Öko-Institut zu Beginn des 3. Kongresses der Deutschen Umwelthilfe e.V. zum ökologischen und regional akzeptierten Umbau der Stromnetze: „Erneuerbare (neu) vernetzt! intelligent – stabil – bezahlbar – bürgernah“. 2010 sei die Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke „mit einem vergleichsweise ehrgeizigen Ausbauprogramm für erneuerbare Energien“ verbunden gewesen, und 2011 sei nichts anders gemacht worden, als Situation wieder herzustellen, die seit 2002 im Gesetzblatt gestanden hat. Ohne all das hätten wir heute noch höhere Strompreise. Ein weiterer Grund sei der Klimawandel gewesen. Am 11. März 2011 habe er um 14.40 im 14. Stock eines Hauses in Tokio einen Vortrag beendet, als alles zuschwanken begonne habe – noch unangenehmer sei es dann in den folgenden Tagen geworden, als die Experten die Evakuierung von Tokio geplant hätten. weiterlesen…

Stromversorgung „eine der sichersten in Europa“

Bundesregierung legt 1. Monitoring-Bericht „Energie der Zukunft“ vor

Die deutsche Stromversorgung ist „eine der sichersten in Europa“. Und bis zum Jahr 2011 sei bereits eine Gesamtreduktion der Treibhausgasemissionen von 26,4 Prozent gegenüber 1990 erreicht worden, heißt es in dem von der Bundesregierung als Unterrichtung (17/11958) vorgelegten 1. Monitoring-Bericht „Energie der Zukunft“. Allerdings wird in dem Bericht auch eingeräumt, dass die Verbraucherpreise für Energie im Jahr 2011 zum Teil erheblich angestiegen seien. So hätten die Gesamtkosten für die Energiebereitstellung 2011 um zehn Prozent höher gelegen als 2010. Davon seien besonders einkommensschwache Haushalte stark betroffen. Der Energieverbrauch insgesamt sei 2011 um 4,9 Prozent gesunken – trotz steigender wirtschaftlicher Tätigkeit. „Allerdings wurde die Entwicklung erheblich von Witterungseffekten beeinflusst. Vergleichsweise milde Temperaturen beeinflussten sowohl den Primärenergieverbrauch als auch den Stromverbrauch, der um 0,5 Prozent sank,“ so der Bericht. weiterlesen…

Denkwerk stellt nachhaltiges Wirtschaftmodell vor

Gesucht: neues wirtschaftliches Gleichgewicht
Diskussionspapier anlässlich der Konferenz „Wohlstand von morgen. Wege zu einem nachhaltigen Wirtschaftsmodell“

Am 14.02.2013 lud das „Denkwerk Demokratie“, eine Diskussionsplattform u.a. von SPD, Grünen und Gewerkschaften, zu seiner ersten öffentlichen Konferenz in die rheinlandpfälzische Landesvertretung Berlin ein. Unter der Diskussionsleitung von Petra Pinzler (Die Zeit) sprachen unter anderen die Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel (SPD), Jürgen Trittin (B90/Grüne), Rainer Baake (Agora), Gustav Horn (Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung), und Hartmut Vogtmann (DNR). weiterlesen…

100 Prozent Erneuerbare Energie in der EU sind möglich

WWF-Studie nennt Zeitrahmen bis 2050

Der WWF (World Wide Fund For Nature) in Österreich hat seinen neuen Report präsentiert: „Putting the EU on Track for 100% Renewable Energy“. Das Papier zeige, wo sich die Energiepolitik Europas 2030 befinden müsse, um 2050 ein Energiesystem zu erreichen, das zu hundert Prozent aus erneuerbaren Energiequellen besteht. Die Studie des WWF wurde anlässlich der Klima- und Energieplanung der EU-Kommission für die Zeit nach 2020 veröffentlicht. Demnach könne die EU ihren Energieverbrauch bis zum Jahr 2030 um mehr als ein Drittel verringern und fast die Hälfte der noch benötigten Energie aus erneuerbaren Quellen gewinnen. Diese Klima- und Energiestrategie würde der EU helfen, ihre externen Kosten aus fossiler Energie von 573 Milliarden Euro zu reduzieren und die Treibhausgas-Emissionen zu halbieren. weiterlesen…