Nur jedes vierte EVU aktiv in E-Mobilität

Fünf von sechs Energieversorgern planen Investitionen

Fünf von sechs Energieversorgungsunternehmen planen, das Geschäftsfeld E-Mobilität aufzubauen. 27 Prozent investieren sogar schon kurzfristig. In der Folge können die Unternehmen ihre Geschäftstätigkeit über die reine Stromversorgung hinaus ausdehnen. Die Projekte sind allerdings komplex: Da die dafür notwendige Energie weitgehend aus erneuerbaren Quellen gewonnen werden soll, müssen die Konzepte in die Planungen zur Energiewende eingebettet werden. Das sind Ergebnisse der Studie „Branchenkompass 2012 Energieversorger“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut. weiterlesen…

Australien: Weltgrößtes Wellenkraftwerk in Planung – 1,7 GW Aufdachanlagen

19 MW – 54,5 Mio. Euro

Vor der Küste des australischen Bundesstaates Victoria im Südosten des Landes soll ein Wellenkraftwerk mit einer Leistung von 19 Megawatt entstehen. Das Kraftwerk wäre damit das größte seiner Art. Bojen-Konstruktionen nutzen Hydraulikzylinder, um die Auf- und Abwärtsbewegung im Wellengang mittels Generatoren in elektrische Energie zu wandeln. Über ein unterseeisches Kabel wird dann der so erzeugte Strom an Land geleitet. Die australische Regierung bezuschusst das Projekt mit 66,5 Millionen australischen Dollar (54,5 Mio. Euro).
Die Wellenenergie verfügt weltweit über eine signifikantes Potenzial. Insgesamt kann die Wellenkraft im Jahr etwa 2.000 Terrawattstunden an Strom erzeugen, das entspricht etwa zehn Prozent des weltweiten Bedarfs. Erst im Juli 2011 ist eines der ersten kommerziellen Wellenkraftwerke der Welt in Mutriku an der Atlantikküste Spaniens in Betrieb genommen worden. Das Kraftwerk in Mutriku verfügt über eine installierte Leistung von 300 Kilowatt und versorgt etwa 250 Haushalte mit Strom. weiterlesen…

Altmaier: Zuviel grüner Strom treibt Kosten

Was für mehrere Generationen geplant ist, soll nicht von einer bezahlt werden

Der schnell zunehmende Grünstrom-Ausbau hat Umweltminister Altmaier zu Warnungen veranlasst: „Wenn wir die Dinge so laufen lassen, werden wir 2020 nicht 35 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien haben, sondern 40 oder 45 Prozent“, sagte Altmaier anlässlich des Energiegipfels im Bundeskanzleramt. weiterlesen…

SPD mahnt E-Wende-Bericht an

Ehrliche Zwischenbilanz nach einem Jahr Energiewende dringend notwendig

„Nahezu täglich streitet sich die Bundesregierung über die Umsetzung der Energiewende. Es fehlt an Plänen, Absprachen und Vorstellungen“, sagt Rolf Hempelmann, energiepolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion zum aktuellen Streit zwischen Bundeswirtschaftsminister Rösler (FDP) und Verbraucherschutzministerin Aigner (CSU) über die Beschleunigungs-Pläne des Wirtschaftsministeriums zum Ausbau der Offshore-Windenergie: Der aktuelle Zwist über Maßnahmen zur Beschleunigung des Ausbaus der Offshore-Windenergie zeige einmal mehr, dass die vor einem Jahr in panischer Eile beschlossenen Gesetze zur Energiewende nicht nur handwerklich schlecht seien, sondern auch die praktische Realisierung der Energiewende behinderten. weiterlesen…

Weitere Echos auf Altmaier10

Unterschiedliche Reaktionen auf Altmaiers 10-Punkte-Programm
Echo fortgesetzt

Der energiepolitische Sprecher Hans-Josef Fell der Grünen im Bundestag, nannte das 10-Punkte-Programm von Bundesumweltminister Peter Altmaier „für den weiteren Ausbau der Erneurbaren äußerst gefährlich“, der Bundesumweltminister arbeite „schon jetzt an der Abschaffung der Einspeisevergütung, dem wichtigsten Fundament für den Ausbau des Ökostroms und dem Gelingen der Energiewende. Seine Analysen, dass der Ausbau nur unter Wettbewerbsbedingungen stattfinden kann, ist falsch, da es immer noch keine vollständige Umlegung der externen Schadenskosten von Atom-, Kohle- und Erdgasstrom gibt.“ weiterlesen…

Allen recht getan… Reaktionen auf Altmaier10

Unterschiedliches Echo auf Altmaiers 10 Punkte

Für den BDI ist der 10-Punkte-Plan Altmaiers ein positiver Beitrag zur energie- und klimapolitischen Diskussion. „Die Philosophie, Energiewende und Klimaschutz gemeinsam mit der Wirtschaft zum Erfolg zu führen, wird vom BDI ausdrücklich begrüßt.“ Das Bekenntnis zu intakten Wertschöpfungsketten als Grundvoraussetzung für energie-, klima- und wirtschaftspolitische Erfolge unterstütze der Bundesverband der Deutschen Industrie „voll und ganz. Positiv finden wir auch, dass der Bundesumweltminister die Themen Bürgerbeteiligung und Transparenz zu einem seiner Schwerpunkte machen will.“ (BDI) weiterlesen…

BEE-Präsident: Kostendiskussion immer absurder

Schütz: Erneuerbare Energien senken Bördenstrompreise, verringern Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und erhöhen hiesige Wertschöpfung

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) übte scharfe Kritik an den ständigen Behauptungen aus der schwarz-gelben Regierungs-Koalition, der Ausbau regenerativer Energien führe zu unbezahlbaren finanziellen Lasten. BEE-Präsident Dietmar Schütz stellte fest: „Die aktuelle Kostendiskussion wird immer absurder. Eine sachliche Auseinandersetzung mit Kosten und Nutzen der erneuerbaren Energien findet in der Öffentlichkeit kaum noch statt. Statt dessen warnen die Gegner der Energiewende in schrillen Tönen vor explodierenden Preisen und dem Aus für die deutsche Wirtschaft“. weiterlesen…

E.ON erhöht Halbjahresumsatz im Bereich Erneuerbare Energien

Über sechs Prozent mehr – Wind und Solar: plus 15 Prozent

Der Energieversorger E.ON hat nach eigenen Angaben im ersten Halbjahr 2012 im Bereich Erneuerbare Energien einen Umsatz von 1,202 Mrd. Euro erwirtschaftet. Das sind über sechs Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, geht aus dem Zwischenbericht hervor, den das Unternehmen am 14.08.2012 vorgelegt hat. weiterlesen…

AEE: Was kostet die Energie-Wende?

Studienvergleich zeigt: Schätzungen hängen von Annahmen über künftige Preise fossiler Energieträger ab

Die aktuelle energiepolitische Diskussion kreist immer wieder um die Frage, wie teuer die Umstellung der Energieversorgung auf regenerative Quellen wird. Im Umlauf sind sehr unterschiedliche Einschätzungen, ob der Ausbau der Erneuerbaren Energien ein volkswirtschaftlicher Gewinn oder eine Belastung wird. Die Bewertung hängt insbesondere davon ab, wie die Kostenentwicklung der fossilen Energieversorgung prognostiziert wird. „Nur wer die zukünftigen Preise von Öl, Gas und Kohle nicht unterschätzt, kann den ökonomischen Nutzen der Erneuerbaren Energien richtig beurteilen“, sagt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. weiterlesen…