Grenada: Neue Wege zur Klimawandel-Anpassung

Internationale Klimaschutzinitiative (BMU) unterstützt

Als Inselstaat in der Karibik muss sich Grenada in der Folge des Klimawandels auf eine Zunahme von Extremwetterereignissen, wie Stürme, Fluten oder Starkniederschläge, sowie auf den Anstieg des Meeresspiegels vorbereiten. Denn Grenada ist besonders von den Folgen des Klimawandels betroffen. Bei der Entwicklung und Umsetzung einer umfassenden Anpassungsstrategie wird Grenada vom Bundesumweltministerium unterstützt. Im Beisein von Vertretern nationaler und internationaler Institutionen wurde das Programm am 18.04.2013 vom Premierminister Grenadas, Keith Mitchell, in der Hauptstadt St. George’s offiziell gestartet. weiterlesen…

Hedegaard verlangt genauen Zeitplan für EU-Klimapolitik

„Wir müssen eine CO2-arme Wirtschaft werden“

Die dänische EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard will den CO2-Ausstoß der EU bis 2030 um 40 Prozent senken. Dazu müssten die Energie effizienter eingesetzt, erneuerbare gefördert und die Kosten niedrig gehalten werden. Man habe „in der Kommission herausgefunden, dass wir bis 2030 diese 40 Prozent schaffen müssen, um unsere Langfristziele kosteneffizient zu erreichen,“ sagte die Kommissarin in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. weiterlesen…

Schellnhuber vor UN: Klimawandel ist Sicherheitsrisiko

Klimaforscher briefte UN-Sicherheitsrat

Der UN-Sicherheitsrat hat sich auf Initiative Pakistans und Großbritanniens über die potenziellen Bedrohungen von Frieden und Sicherheit durch den Klimawandel informiert. Diskutiert wurden unter anderem Auswirkungen auf die Ernährungssicherheit und die Wasserversorgung angesichts von verringerten Abflüssen aus geschrumpften Gletschern und daraus resultierenden Migrationsbewegungen. Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), war der einziger Deutscher und einziger Wissenschaftler, der den UN Sicherheitsrat bei der Zusammenkunft briefte. weiterlesen…

Klimadebatte in der Sackgasse

Die Klimafalle: gefährliche Nähe von Politik und Klimaforschung

Die Klimagipfel scheitern und bleiben folgenlos, obwohl die Emissionen immer weiter steigen. Der Klimaforscher Hans von Storch und der Ethnologe Werner Krauß erklären, wie wir in der Klimafalle gelandet sind – und wie wir ihr entkommen können. Die inflationäre Ankündigung der Klimakatastrophe hat zu einem Verlust der Glaubwürdigkeit von Wissenschaft geführt. Dabei ist der Klimawandel keine wissenschaftliche Frage, sondern eine gesellschaftliche. Er muss in regionaler Kultur, Alltag und Politik verankert werden. Die Weltgesellschaft braucht keine politisierte Wissenschaft, welche die 2-Grad-Grenze ausruft, sondern eine die Bedingungen für einen pragmatischen Umgang mit dem Klimawandel auslotende. weiterlesen…

Schellnhuber brieft Sicherheitsrat

Ohne Treibhausgas-Verringerung: ungewisse Zukunft

Weil der Klimawandel auf höchster internationaler Ebene zunehmend als Sicherheitsrisiko erkannt wird, haben Pakistan und Großbritannien Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ersucht, zu einer dreistündigen Diskussion mit Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats nach New York zu kommen. Thema des Treffens: „potentielle Bedrohungen durch mögliche nachteilige Auswirkungen des Klimawandels auf den Erhalt von Frieden und Sicherheit“. weiterlesen…

Klimawandel verringert genetische Vielfalt

Genetische Variationen das Rohmaterial der Evolution

Der Klimawandel hat Auswirkungen auf alle Lebewesen und Ökosysteme, unter anderem bedrohe er die genetische Vielfalt innerhalb von Arten. Das ist das Ergebnis einer im Fachjournal Molecular Ecology veröffentlichten Übersichtsstudie. Forscher des Biodiversität und Klima Forschungszentrums, der Frankfurter Goethe-Universität und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung haben darin die möglichen Folgen der genetischen Verarmung zusammengefasst.
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Verlust der Böden bedroht Nahrungsmittel-Erzeugung

Global Soil Week rückt vernachlässigtes Thema „Böden“ ins Blickfeld

Wenn es um global relevante Themen wie Bekämpfung des Klimawandels und Ernährungssicherheit geht, wird eine wichtige Ressource oft vergessen: Die Böden. Böden sind die Grundlage für 90% der weltweit produzierten Nahrung. Ohne fruchtbare, intakte Böden ist die Ernährungssicherheit schlicht nicht zu gewährleisten. weiterlesen…

Antarktisches Paradox: Viel Schnee = weniger Eis

Eisverlust nimmt durch Schneefall in der Antarktis zu

Stärkerer Schneefall kann zu stärkerem Eisverlust in der Antarktis führen. Die globale Erwärmung bringt allgemein mehr Niederschlag, weil wärmere Luft mehr Feuchtigkeit halten kann. Frühere Studien legten deshalb nahe, dass der Klimawandel zu einem Anwachsen des Antarktischen Eispanzers führen wird. Jetzt zeigt eine in Nature veröffentlichte Studie, dass viel von diesem zusätzlichen Eis wieder verloren geht, weil sich der Eisfluss in den Ozean beschleunigt. Die Antarktis trägt daher wahrscheinlich mehr zum weltweiten Anstieg des Meeresspiegels bei, als bislang geschätzt wurde, so das Autorenteam vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). weiterlesen…

„Es lohnt sich, Vorreiter zu sein“

Studien untersuchen zweitbeste Szenarien der Klimapolitik

Industriestaaten können davon profitieren, früh Maßnahmen zur Begrenzung des Klimawandels anzupacken, selbst wenn der Rest der Welt die Verminderung von Treibhausgas-Emissionen hinauszögert. Mit zwei  Grad als Obergrenze der globalen Erwärmung lohnt es sich langfristig, ehrgeizige Emissionsreduktionsziele zu vereinbaren und damit Investitionen in saubere Energien anzukurbeln. Diese Kernaussage treffen Wissenschaftler u.a. nach einer Analyse einer Ökonomie der Dekarbonisierung in einer nicht perfekten Welt in einer Reihe von Studien, die jetzt in einer Sonderausgabe von Climatic Change erschienen sind. Sie werden in den fünften Sachstandsbericht des Weltklimarats IPCC einfließen. weiterlesen…