Ozeane heizen sich noch schneller auf

New York Times mit neuen Forschungsergebnissen aus Science

Jüngsten wissenschaftlichen Forschungen zufolge beschleunigt sich die Erwärmung der Weltmeere schneller als bisher angenommen, schrieb Kendra Pierre-Louis am 10.01.2018 in der New York Times – das habe verheerende Auswirkungen auf den Klimawandel, da fast die gesamte von Treibhausgasen eingeschlossene Wärme in den Ozeanen gespeichert werde. Die NYT-Autorin zitierte eine am 10.01.2019 in Science veröffentlichte neue Analyse, derzufolge sich die Ozeane im Durchschnitt um 40 Prozent schneller erwärmen als vor fünf Jahren vom IPCC geschätzt. Die Forscher seien zudem zu dem Schluss gekommen, dass die Meerestemperaturen mehrere Jahre lang in Folge Rekorde gebrochen haben. weiterlesen…

Erwärmung der Weltmeere entspricht einer Atombombe pro Sekunde

Weil Meere 90% der Klimawandel-Energie absorbieren, hat sich deren Temperatur in 150 Jahren stark erhöht

Die globale Erwärmung hat die Ozeane in den letzten 150 Jahren um das Äquivalent einer Atombombenexplosion pro Sekunde erhitzt, so das Fazit neuer in den PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America) publizierter Forschungsergebnisse, schrieb Umweltredakteur Damian Carrington am 07.01.2019 im Guardian. Denn mehr als 90% der von den Treibhausgasemissionen der Menschheit verursachten Wärme wurde von den Meeren aufgenommen, wobei nur wenige Prozent die Luft-, Land- und Eiskappe erwärmen. Die enorme Energiezufuhr der Ozeane treibt den Meeresspiegel in die Höhe und ermöglicht es, dass Hurrikane und Taifune intensiver werden.
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Ozeane nehmen mehr Wärme auf als vermutet


Dennoch CO2-Emissionen schneller verringern, als IPCC-Bericht verlangt

Die Ozeane nehmen 90 Prozent der zusätzlichen Wärmeenergie auf, die aufgrund steigender Treibhausgas-Konzentrationen in der Atmosphäre entsteht. Forscher der University of California, San Diego, der Princeton University (Massachusetts, USA), des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel sowie Kollegen aus Frankreich und China haben jetzt mit einer neuen Methode die bisherigen Berechnungen der Wärme-Aufnahme im Ozean überprüft. Wie sie am 31.10.2018 in Nature veröffentlichten, haben die Meere in den vergangenen 25 Jahren demnach sogar deutlich mehr Wärme aufgenommen, als bisherige Berechnungen vermuten ließen. weiterlesen…

Eine zentimetergenaue Geschichte des Meeresspiegels


GEOMAR Forscher rekonstruieren 6000 Jahre Entwicklung im Pazifik

Der Meeresspiegel steigt nach aktuellen Prognosen zwischen 80 und 180 Zentimetern bis Ende des Jahrhunderts. Für eine detaillierte Abschätzung der Auswirkungen ist es wichtig zu wissen, wie sich der Meeresspiegel in der jüngeren Erdgeschichte verhalten hat. In der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications hat ein internationales Forschungsteam jetzt erstmals eine zentimetergenaue Rekonstruktion des Meeresspiegels im zentralen Pazifik während der vergangenen 6000 Jahre veröffentlicht. Entscheidend für den Erfolg der Studie waren präzise Datierungen fossiler Korallen am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. weiterlesen…

Arktis wärmer – bei uns kälter?


Warme Arktis schickt kalte Luftmassen nach Süden

Unbestreitbar nehmen mit fortschreitendem Klimawandel Extemwetter-Ereignisse zu. Das könnte auch Kältewellen einschließen – dafür bietet jedenfalls eine eben im Bulletin of the American Meteorological Society veröffentlichte Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung weitere Belege. weiterlesen…

Klimawandel bedroht Great Barrier Reef


Große Teile bereits abgestorben

“Das Great Barrier Reef in Australien ist seit langem eines der schönsten Naturwunder der Welt gewesen – so enorm, dass man es aus dem Weltraum sehen kann – und so schön, dass Besucher zu Tränen rührt. Doch jetzt sind das Riff und die Fülle der Meeresbewohner um es herum in ernsthaften Schwierigkeiten,” schrieb die sonst so nüchterne New York Times blumig. Hunderte von Kilometern des ursprünglich unberührten nördlichen Sektors seien vor kurzem als abgestorben festgestellt worden, vom überhitzten Meerwasser im vergangenen Jahr getötet. Die NYT zitiert damit einen am 15.03.2017 im Fachmagazin nature veröffentlichten Artikel. weiterlesen…

Meereserwärmung schreitet schneller voran


Earth’s energy imbalance – Neue Studie aus China liefert soliden Beweis für globale Erwärmung

Die Ozeane erwärmen sich rund 13 Prozent schneller als bisher gedacht. Das geht aus einer Studie der Chinese Academy of Sciences in Peking hervor, für die das Forscherteam die Erderwärmung in den vergangenen 56 Jahren untersuchte. weiterlesen…

Widerlegung der IPCC-“Klimapause” bestätigt

Meer-Erwärmung hat doch nicht pausiert – Messfehler – Artikel in Science Advances

ipcc logo2013 sorgte ein Bericht des Weltklimarats IPCC für Verwirrung und leitete anscheinend Wasser auf die Mühlen der Klimawandel-Leugner. Die in dem Bericht auffallende eigentümliche Abflachung der Meereserwärmungskurve zwischen 1998 und 2012 schien auf einen verlangsamten NOAA logo neuKlimawandel in den vergangenen 15 Jahren hinzudeuten. Im Juni 2015 jedoch fanden Forscher der National Oceanographic and Atmospheric Administration (NOAA) eine nüchtern-pragmatische Erklärung für die bisher university-of-california-berkeley-logounerklärbare Abweichung (siehe: solarify.eu/doch-keine-klimapause) – gefolgt von heftigen Kontroversen. Deshalb gingen Forscher der Univerity of California in Berkeley der Sache noch einmal nach. weiterlesen…