Erste Erdverkabelung noch 2015 fertig

Bundesnetzagentur übererfüllt gesetzliche Pflichten

In der Information der Öffentlichkeit über neue Leitungsprojekte im Höchstspannungs-Übertragungsbereich geht die Bundesnetzagentur nach Angaben der Bundesregierung über ihre gesetzlichen Pflichten hinaus. Die Regierung erklärt das in ihrer Antwort (18/4760) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/4465) nach der Bürgerbeteiligung und der Erdverkabelung beim Stromnetzausbau. So werde von der Bundesnetzagentur auf ihrer Website über das gesamte Verfahren des Netzausbaus, den aktuellen Stand der Vorhaben und anstehende eigene Veranstaltungen informiert. Hinweise gebe es auch auf Twitter. In You Tube-Videos würden Verfahrensschritte erklärt und aktuelle Informationen zum Beispiel über das Erdverkabelungsprojekt in Raesfeld (Münsterland) gegeben. weiterlesen…

Mehr Transparenz beim Netzausbau

Netzentwicklungsplanung auf zwei Jahre erweitert – mehr Teil-Erdverkabelungen

Die deutschen Strom- und Gastransportnetze müssen schnell und umfassend ausgebaut werden. Ein Vorhaben, das viele Menschen ganz direkt betrifft. Die Bundesregierung will deshalb Planungsprozesse nachvollziehbarer machen, weitere Kriterien für eine Teil-Erdverkabelung zulassen und erweitert den Zeitraum der Netzentwicklungsplanung von bisher einem auf zwei Jahre. Laut Bundespresseamt hat das Bundeskabinett am 25.03.2015 einen entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen. weiterlesen…

Konsultation zu Umweltbericht, NEP und O-NEP 2014 gestartet

Bundesnetzagentur stellt vorläufige Ergebnisse zum notwendigen Stromnetzausbau zur Diskussion

So lautet zwar die Überschrift einer Pressemitteilung aus der Bonner Behörde. Nun ist aber bereits der Begriff „notwendig“ keineswegs nur bei einem südostdeutschen Ministerpräsidenten völlig unbefragt. Im Kern zeige sich, beharrt die Netzagentur jedoch auf der Unverzichtbarkeit, dass besonders „die bereits im Bundesbedarfsplangesetz ausgewiesenen großen Nord-Süd-Verbindungen weiterhin als energiewirtschaftlich notwendig und vordringlich einzustufen sind. Der Bedarf wird durch die Prüfungsergebnisse der Bundesnetzagentur zum wiederholten Mal klar belegt“. weiterlesen…

Regulierung und Investitionen in der leitungsgebundenen Energieversorgung

Ein DIW-Roundup von Astrid Cullmann und Maria Nieswand

Seit Anfang 2009 unterliegt die leitungsgebundene Energieversorgung in Deutschland der Anreizregulierung, durch die ein effizienter Betrieb von Strom- und Gasnetzen sichergestellt werden soll. Unklar ist allerdings, inwieweit die Anreizregulierung sich auf Investitionen in Ersatz und Ausbau der Netze auswirkt. weiterlesen…

Weniger Speicher nötig

Netzausbau und internationaler Stromaustausch verringern Speicherbedarf

Eine neue Metaanalyse der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) vergleicht 15 wissenschaftliche Arbeiten hinsichtlich ihrer Aussagen zum Bedarf, zum Potenzial und zur Entwicklung verschiedener Speichertechnologien in Deutschland. Wesentliches Ergebnis: der Bedarf für Langzeitspeicher wie die Power-to-Gas-Technologie ist erst bei hohen und längeren Stromüberschüssen gegeben, wie sie bei einem Anteil der Erneuerbaren Energien von mindestens 60 bis 80 Prozent zu erwarten sind. Kurzzeitspeicher wie Pumpspeicher und Batterien werden deutlich früher benötigt, aber die Unsicherheit hinsichtlich des sinnvollen Umfangs ist groß. Viel hängt davon ab, wie gut andere Flexibilitätsoptionen erschlossen werden und wie gut der Ausbau der Stromnetze vorankommt. weiterlesen…

Netzausbau kommt voran

Nächste Schritte für zentrale Nord-Süd-Trassen eingeleitet

Kurz vor Jahresende geht es bei zwei „Stromautobahnen“ voran, teilt das Bundeswirtschaftsministerium in seinem Newsletter „Energiewende direkt“ mit: Für das Vorhaben SuedLink und einen Abschnitt des Projekts Ultranet haben die Übertragungsnetzbetreiber Anträge auf Bundesfachplanung gestellt und damit die formellen Verfahren zur Trassenfindung eingeleitet. weiterlesen…

Deutsche Strom- und Gasmärkte 2013

Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt veröffentlichen gemeinsamen Monitoringbericht 2014

Mit der Veröffentlichung des Monitoringberichtes 2014 setzen Bundesnetzagentur und das Bundeskartellamt ihre Zusammenarbeit in der Beobachtung und Analyse der Entwicklungen im Strom- und Gasbereich fort. Bis zum dritten Quartal 2014 seien 438 km von 1.887 km der nach dem Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) von 2009 geplanten Stromleitungskilometer fertig gestellt, so Bundesnetzagentur-Chef Homann. Der Anteil der Gas-Haushaltskunden, die ihren Lieferanten wechselten, sei 2013 gestiegen und betrage nun knapp zehn Prozent, teilte Kartellamtspräsident Mundt mit. weiterlesen…

Keine Energiewende ohne neue Trassen

Netzausbau: 2.800 Kilometer neue Stromleitungen nötig

Die Energiewende kann nur Erfolg haben, wenn die Infrastruktur entsprechend erweitert wird. 2.800 Kilometer neue Stromleitungen sieht der Bundesbedarfsplan vor. Wie die Bundesnetzagentur diese Vorgabe umsetzen und den Netzausbau koordinieren will, erläuterte ihr Präsident Homann am 09.11.2014 in einem Interview mit dem Berliner Tagesspiegel, das vom Bundespresseamt verbreitet wurde. weiterlesen…

Gabriel, Seehofer und der SuedLink

Streit um die Energiewende – Keine Trassen auf bayerischem Boden

Zeitweise fand der CSU-Chef die Energiewende mal wichtig. Doch davon ist nicht mehr viel zu merken: Trassen wie der „SuedLink„, der Windstrom nach Bayern bringen soll, findet Seehofer jetzt überflüssig. Ein Affront gegen die Bundesregierung. – Von Oliver Mayer-Rüth, BR, ARD-Hauptstadtstudio (tagesschau.de). weiterlesen…

Bürgerbeteiligung beim Netzausbau

So funktioniert die Bundesfachplanung

Der Netzausbau geht voran: Zum ersten Mal startet jetzt bei einer vom Gesetzgeber als notwendig eingestuften Höchstspannungsleitung  die sogenannte Bundesfachplanung. Hierbei werden die Trassenkorridore festgelegt, in denen die Leitungen künftig verlaufen. Die Öffentlichkeit ist aufgerufen, sich zu beteiligen. Eine Information des Bundeswirtschaftsministeriums und der Bundesnetzagentur. weiterlesen…