Widersprüchliche Meldungen aus der PV-Sparte

Gewinnwarnung von SMA

Der Vorstand der SMA Solar Technology AG kündigt für 2013 Verluste und eine Gewinnwarnung an. Der weltgrößte Wechselrichterproduzent „senkt die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2013″, heißt es in einer Mitteilung. Die“angepasste Prognose“ sehe nur noch  0,9 -1 Mrd. Euro Umsatz vor. Darüber hinaus erwarte man einen Verlust von € 80-90 Mio. Euro. Bisher war der SMA-Vorstand für 2013 von einem Umsatz bis 1,3 Mrd. Euro und einem bestenfalls ausgeglichenen Ergebnis vor Sondereffekten ausgegangen. Als Gründe nennt SMA den „stärker als erwarteten Rückgang im europäischen Markt und die daraus resultierenden negativen Umsatz- und Ergebniseffekte der Division Medium Power Solutions sowie die noch laufende Restrukturierung bei Zeversolar“.
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Solarzellen nutzen Wärmestrahlung

PV-Forschung: Fraunhofer ISE entwickelt Hochkonverter zur Nutzung von Wärmestrahlung in zweiseitigen Solarzellen

Die Wärmestrahlung der Sonne ist für Silizium-Solarzellen größtenteils verloren. Hochkonverter jedoch wandeln die Infrarotstrahlung in nutzbares Licht um. Forscher nutzen diesen Effekt nun erstmals für die Stromerzeugung. weiterlesen…

Einspeisevergütung sinkt erneut

1,4 Prozent weniger – Homann: „Zubau von PV-Anlagen geht weiter zurück“

Die Vergütungssätze für PV-Anlagen sinken vom 01.11.2013 bis zum 01.01.2014 jeweils zum Monatsersten um 1,4 Prozen, wie die Bundesnetzagentur bekannt gab. „Inzwischen ist deutlich erkennbar, dass sich der monatliche Zubau von Photovoltaik-Anlagen verstetigt“, sagte Netzagentur-Präsident Homann. weiterlesen…

Wirsol vor dem Aus?

Verhandlungen mit den Banken gescheitert

„Die Verhandlungen des Solar-Projektieres Wirsol mit den Banken sind gescheitert,“ schrieb die Rhein-Neckar-Zeitung am 30.10.2013. Die Pressemitteilung von Wirsol am Vortag las sich anders: Es sei darüber verhandelt worden, „der Gruppe zeitnah ausreichende Liquidität zur Verfügung zu stellen, welche die Fortführung des laufenden Betriebs bis zum Ende der Restrukturierung sicherstellen soll“. Somit werde der „Geschäftsbetrieb derzeit in allen Gesellschaften fortgeführt“. Und: Teile der Wirsol-Gruppe nur seien plan-insolvent. weiterlesen…

Energiewende auf amerikanisch

Lesehinweis: US-Solarboom bringt Energieriesen ins Grübeln

Ehrgeizige Programme zur Verringerung von CO2-Emissionen werden derzeit in den USA immer häufiger breit diskutiert. Doch Solarenergie steuert erst 0,2 Prozent zur amerikanischen Stromerzeugung bei, doch der Anteil wächst schnell. Der Windanteil liegt immerhin bei gut 4 Prozent. In Deutschland dagegen decken erneuerbare Energien bereits ein Viertel des Endverbrauchs beim Strom. In den USA sind das erst gut 13 Prozent (Daten der Energy Information Agency hier und hier). weiterlesen…

Bosch Solar hofft

1000 Mitarbeiter in Thüringen könnten Job behalten

Angeblich haben sich zwei Interessenten für den von Schließung bedrohten größten Standort der Bosch Solar Energy AG im thüringischen Arnstadt gemeldet – ein Solarunternehmen und eine branchenfremde Firma. Entsprechende Verhandlungen würden geführt, verlautete aus Thüringer Wirtschaftskreisen. Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) verwies laut Thüringer Landeszeitung auf noch laufende Gespräche zum Standorterhalt, nannte als Ziel jedoch den Erhalt von mindestens 1000 Arbeitsplätzen. weiterlesen…

Centrosolar braucht Schutzschirm

Sanierungskurs durch Schutzschirmverfahren in Eigenregie

Die Vorstände der Centrosolar Group AG und ihrer Untergesellschaften haben beim Amtsgericht Hamburg Antrag auf Einleitung des „Schutzschirmverfahrens in Eigenregie“ gestellt. Laut einer Pressemitteilung soll es damit dem Unternehmen ermöglicht werden, den Sanierungskurs zu beschleunigen und die Kontrolle über den Betrieb und die weitere Restrukturierung zu erhalten. Der Betrieb aller nationalen und internationalen Tochtergesellschaften werde aufrechterhalten; dies gelte auch für die Modulproduktion in Wismar.
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Yingli veröffentlicht ersten Nachhaltigkeitsbericht

Emissionen in PV-Produktion gesenkt

In seinem ersten Nachhaltigkeitsbericht beschreibt das chinesische PV-Unternehmen Yingli Green Energy Holding Company Ltd. Maßnahmen für eine nachhaltigere Produktion und seine Mitarbeit an verschiedenen Gemeinschaftsprojekten. Yingli Green Energy, Mitglied der „Klimaretter“-Initiative des WWF, arbeitet an einem Umweltstandard, der die Treibhausgas-Emissionen in der PV-Fertigung senken soll. Ziel ist es, den „Global Green Solar PV Manufacturing Standard“ bis Ende 2015 einzuführen. Bis Ende 2020 soll jeder zweite PV-Hersteller diesen Standard anwenden. weiterlesen…

Agora-Kurzstudie: Energiewende und EEG-Umlage

EEG-Umlage erhöht sich vor allem wegen Entwicklung der Großhandelspreise und Industrieausnahmen

Agora Energiewende stellt Kurzstudie zur Zusammensetzung und Entwicklung der EEG-Umlage vor. Der EEG-Rechner wurde mit den von den Übertragungsnetzbetreibern vorgelegten Zahlen aktualisiert: Demnach bleibt die EEG-Umlage bis 2016 weitgehend konstant. Deutlich wird in den Veröffentlichungen auch der Einfluss der Photovoltaik auf die Kosten der Energiewende: Trotz des weiterhin konstanten Zubaus von Solarstromanlagen spielen die neuen Anlagen für die künftige EEG-Umlage kaum eine Rolle mehr. weiterlesen…

Strom aus Freiflächen-PV-Parks künftig billiger als aus Kohle und Gas

Studie: Freiflächen-Solarkraftwerke könnten künftig EEG-Umlage-Kosten senken – wenn entsprechende politische Rahmenbedingungen geschaffen würden

In einer Studie hat die Prognos AG die Kostenentwicklung von unterschiedlichen neugebauten konventionellen und erneuerbaren Stromerzeugungstechniken in mehreren geographischen Regionen Deutschlands bewertet und miteinander verglichen. Dabei wird unter anderem deutlich, dass Freiflächen-Solarkraftwerke bereits heute in einigen Regionen Deutschlands und insbesondere in Süddeutschland die günstigste Erzeugungsform aus erneuerbaren Energien sind. „2015 werden Freiflächen-Solarkraftwerke bezogen auf die reinen Stromgestehungskosten auf 40 Jahre gerechnet mit 7,5 Cent/kWh sogar günstiger sein als Steinkohle- und Erdgasstromerzeugung“, sagt Frank Peter, Senior Projektleiter Energiewirtschaft der Prognos AG. weiterlesen…