Solarforschungs- und Testzentrum für Marokko

DLR entwickelt Plan und prüft Entwicklungschancen

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt im Auftrag der Masen (Moroccan Agency for Solar Energy) einen Plan für ein Forschungs- und Testzentrum für Solarenergie in Marokko. Langzeitziel des Zentrums ist der Aufbau einer wettbewerbsfähigen Solarindustrie in Marokko. Das Projekt ist Teil des marokkanischen Solarplans, nach dem bis zum Jahr 2020 Solar-Kraftwerke mit einer Leistung von 2000 Megawatt aufgebaut werden sollen. Finanziell unterstützt wird das Projekt von der deutschen Regierung, ausgeführt durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH. Solarkraftwerke haben im sonnenreichen Marokko das Potential, einen erheblichen Anteil an der Stromversorgung zu übernehmen. weiterlesen…

Verhandlungen über Antidumping-Zölle

Bloomberg und NYT: US-Regierung sucht gütliche Einigung im Solar-Handelsstreit

Die US-Regierung und die Europäische Union haben sich laut New York Times und Bloomberg entschieden, Übereinkomen mit China im weltgrößten Dumpingstreitfall auszuhandeln, die Chinas PV-Modul-Exporte in Höhe von ungefähr 30 Milliarden Dollar pro Jahr in den Westen einschließen. Das hätten Beamte und Berater in Beijing, Brüssel und Washington mitgeteilt. Geplant sei, den globalen Sonnenkollektor-Markt in eine Reihe von Regionalmärkten aufzuteilen. Das würde den Preis von Solarpaneelen aus China, dem dominierenden Produzenten der Welt stark anheben, von chinesischen Unternehmen würde gefordert, mehr zu verlangen, und die Zahl der zu exportierenden Module würde begrenzt. Der zuständige EU-Kommissar dementiert das jedoch. weiterlesen…

Protest gegen EU-Strafzölle: „Schwerer Schaden für PV-Markt“

AFASE warnt: Zölle über 15 % kosten 85 % EU-Solar-Nachfrage

Die Solarvereinigung AFASE befürwortet im Solar-Handelsstreit eine Lösung, die Preiserhöhungen vermeide und damit die Interessen der vor- und nachgelagerten Solarindustrie in der EU berücksichtige, so eine aktuelle Erklärung. Die jüngsten Berichte über Pläne der EU-Kommission, vorläufige Antidumping-Zölle auf Solar-Importe aus China von durchschnittlich 50 Prozent vorzuschlagen, seien äußerst besorgniserregend, kommentiert die Allianz für Bezahlbare Solarenergie (AFASE, Brüssel, nach eigener Definition „eine Koalition von über 450 Unternehmen, die in der europäischen PV-Industrie tätig sind. Wir setzen uns gegen protektionistische Maßnahmen im Solarsektor und für den Erhalt von freiem Handel für Solarprodukte ein“). weiterlesen…

Neue Chancen durch Solar-Strafzölle?

Thüringer Wirtschaftsminister Machnig begrüßt erwartete Brüsseler Antdumping-Entscheidung

Matthias Machnig (SPD), Wirtschaftsminister in Thüringen, erwartet von Antidumping-Zöllen der EU gegen billige PV-Module aus China Chancen für die notleidene deutsche Photovoltaik-Industrie. Machnig erhofft sich das auch für das angezählte Bosch Solar-Werk mit rund 1800 Beschäftigten in Arnstadt. Dessen Aussichten auf Verkauf seien gestiegen, erklärte Machnig am 08.05.2013 in Erfurt. weiterlesen…

Linksfraktion will Subventionen für Solarindustrie

„Produktionsstätten der Photovoltaikindustrie in Deutschland und Europa halten“

Die Bundesregierung soll kurzfristig ein Unterstützungsprogramm für die Photovoltaikindustrie auflegen, das der Branche zinsgünstige Kredite zur Verfügung stellt und damit die Vorfinanzierung der Produktionskosten ermöglicht. Die Fraktion Die Linke fordert in einem Antrag (17/13242) darüber hinaus ein Förderprogramm für kommunale Investitionen in erneuerbare Energien und deren bestmögliche Integration in kommunale Stromsysteme. Außerdem soll die Förderung der Forschung und Entwicklung von Speicherlösungen im Bereich Photovoltaik intensiviert werden.e. weiterlesen…

Neue PV-Insolvenzen

Alfasolar hat Insolvenz beantragt

Pressemitteilung von alfasolar in eigener Sache: „Bereits seit einiger Zeit befindet sich die Solarbranche in Deutschland in schwerem Fahrwasser. Mehrere Insolvenzen namhafter Firmen haben in den letzten Monaten für Schlagzeilen gesorgt. Diese Entwicklung betrifft auch das Unternehmen alfasolar GmbH. Am 24.04.2013 hat die Geschäftsführung sich entschlossen, vorläufige Insolvenz zu beantragen. Das Amtsgericht Hannover hat mit Beschluss vom 26.04.2013 den Sanierungsexperten Manuel Sack aus der Kanzlei Brinkmann & Partner in Hannover zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Dieser begleitet ab sofort die Fortführung des Unternehmens alfasolar GmbH.“ alfasolar will Produktion und Geschäftsbetrieb vorerst weiterführen. Man sei „weiterhin lieferfähig“. Kunden und Lieferanten könnten sich jederzeit an ihre bekannten Ansprechpartner wenden. weiterlesen…

Rösler weiter gegen EEG

„Solarförderung auf zehn Cent senken!“

FDP-Chef und Bundeswirtschaftsminister Rösler will das EEG weiterhin abschaffen. Der FDP und ihrem Chef ist das EEG schon lange ein Dorn im Auge. Nun will Rösler die Photovoltaik-Einspeisevergütung auf zehn Cent je Kilowattstunde senken. Aus seiner Sicht könnten damit Investitionen in Speichersysteme gefördert werden.
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Modulumsätze gehen zurück

Solarbuzz prophezeit

Die Umsätze mit Solarmodulen werden in diesem Jahr um 20 Prozent sinken. Das Niveau des vergangenen Jahres wird erst 2015 wieder erreicht. Die Konsolidierung in der Modulbranche wird in den nächsten zwei Jahren weitergehen. Aber sie wird letztlich zur Wiederbelebung der Branche beitragen. Die Umsätze mit Photovoltaikmodulen werden im Jahr 2013 um etwa 20 Prozent sinken. Haben die Hersteller im vergangenen Jahr noch Module mit einem Wert von 25,5 Milliarden Dollar verkauft, werden sie in diesem Jahr nur noch 20,5 Milliarden Dollar umsetzen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von Solarbuzz. weiterlesen…