Netzagentur: Zuverlässigkeit der Stromversorgung auf konstant hohem Niveau

Durchschnittliche Unterbrechungsdauer 15,91 Minuten – Homann: „Geringe Unterbrechungsdauer bei den Letztverbrauchern“

Die Zuverlässigkeit der Stromversorgung befindet sich auf einem konstant hohen Niveau. Im Jahr 2013 lag der SAIDI-Wert (System Average Interruption Duration Index), der die durchschnittliche Unterbrechungsdauer je angeschlossenem Letztverbraucher angibt, bei 15,32 Minuten. „Damit ist der SAIDI-Wert im Vergleich zum Vorjahr gesunken“, teilte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, mit. 2012 lag die durchschnittliche Unterbrechungsdauer bei 15,91 Minuten. weiterlesen…

DIW: Strategische Reserve zur Stromversorgungssicherheit

Koordinierte Strategische Reserve kann Stromversorgungssicherheit in Europa erhöhen

Mit Blick auf die Versorgungssicherheit im Stromsektor werden derzeit nicht nur in Deutschland verschiedene Kapazitätsmechanismen diskutiert. Dazu zählt eine Strategische Reserve, also das Vorhalten einzelner Kraftwerke, die nur in Notsituationen mit einem knappen Stromangebot und hohen Preisen zum Einsatz kommen. Eine Untersuchung des DIW Berlin. weiterlesen…

Europäische Versorgungssicherheitsstrategie – Pro + Contra

Oettinger präsentiert EU-Strategie zur Stärkung der Versorgungssicherheit
Gabriel: gut – BEE: schlecht

Die Europäische Kommission will als Reaktion auf das aktuelle geopolitische Umfeld die Abhängigkeit der EU von Energieimporten verringern. Daher habe EU-Energiekommissar Günther Oettinger am 28.05.2014 eine Strategie für eine sichere europäische Energieversorgung vorgestellt – so eine Mitteilung der EU. Dazu gehören die Diversifizierung der ausländischen Energielieferungen, der Ausbau der Energieinfrastruktur, die Vollendung des EU-Energiebinnenmarkts und Energieeinsparmaßnahmen. Zudem beinhaltet sie konkrete Vorschläge, um die Energieversorgung im nächsten Winter zu sichern. Die europäischen Staats- und Regierungschefs werden beim Europäischen Rat am 26. und 27. Juni über die Vorschläge beraten. weiterlesen…

BDI und PwC: Energiepreissorgen

BDI-PwC-Mittelstandspanel: gedämpfter Optimismus – Regierung schlechter benotet

Der deutsche Mittelstand blickt überwiegend zuversichtlich auf die zweite Jahreshälfte 2014. Die Unsicherheiten über die Folgen der Energiewende und die Energiesicherheit allgemein entwickeln sich jedoch zu einem langfristigen Belastungsfaktor, zeigt das aktuelle BDI-PwC-Mittelstandspanel. weiterlesen…

Deutschland braucht eine neue Energie-Außenpolitik

Diversifizierung nicht nur von Russland zu mehr Energieversorgungssicherheit

Die Ukraine-Krise hat die Aufmerksamkeit auf geopolitische Faktoren gelenkt, die die Energieversorgungssicherheit maßgeblich mitbestimmen. Kirsten Westphal, Stiftung Wissenschaft und Politik,  meint, dass es weitere gute Gründe gibt, sich mit einer vorausschauenden Energie-Außenpolitik neu zu positionieren. weiterlesen…

Unsicherheit über Kapazitätsmechanismen

AEE: zwei Vergleichsdossiers

In dem von der SPD-Basis bestätigten Koalitionsvertrag machen sich Union und SPD für die Einführung eines Kapazitätsmechanismus im Strommarkt stark. Nur so sei es in Zukunft möglich, ausreichende fossile Kraftwerkskapazitäten für die Energieversorgung zu sichern. Indes bestehen in Wissenschaftlerkreisen noch erhebliche Unsicherheiten zu diesem Marktinstrument. Das geht aus zwei Vergleichsdossiers hervor, welche die Agentur für Erneuerbare Energien veröffentlicht hat. weiterlesen…

Deutschland mit höchster Stromversorgungssicherheit

Wissenschaftlicher Beirat beim BMWi veröffentlicht Gutachten zur Versorgungssicherheit im Stromsektor

Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat am 15.11.2013 das Gutachten „Langfristige Steuerung der Versorgungssicherheit im Stromsektor“ veröffentlicht. Darin unterstreicht er, dass die Sicherheit der Stromversorgung in keinem Land so hoch sei wie in Deutschland. Gleichzeitig äußert er Zweifel, ob das jetzige Strommarktdesign auch langfristig ausreichende Kapazitäten für eine sichere Stromversorgung garantieren könne. weiterlesen…

„Der Markt richtet es nicht“

Fachgespräch „Transformation des Stromsystems durch Ausbau erneuerbarer Energien – welches ist der richtige Kompass?“

Der Berliner EnergieVerein hatte Prof. Dr. Uwe Leprich vom IZES und Robert Busch vom Verband neuer Energieanbieter eingeladen – aus der Einladung: „Durch den starken Ausbau der fluktuierenden erneuerbaren Energien Wind und Solar verändert sich das Stromsystem dramatisch – alle anderen Optionen müssen sich der Rationalität unterordnen, dass Wind und Solar Vorrang genießen. Es stellt sich die Frage, wie diese Entwicklung mit der Liberalisierung vereinbar ist und wie lange und in welchem Umfang die Förderung von Wind- und Solaranlagen weitergehen soll.“ weiterlesen…