Genug Platz für Windgeneratoren?
Flächenverfügbarkeit für die Energiewende
Um erfolgreich aus der Atom- und Kohleverstromung auszusteigen, muss die Windenergie an Land konsequent weiter ausgebaut werden. Die aktuell rund 30.000 installierten Onshore-Windenergieanlagen lieferten 2019 rund 106 Terawattstunden (TWh) Strom – genug für etwa 27 Millionen Einfamilienhaushalte für ein Jahr. Wie viele Quadratmeter stehen aber in Deutschland für den weiteren naturverträglichen Windenergieausbau an Land tatsächlich noch zur Verfügung? Oder könnten die windenergie-politischen Ziele schon rein flächenmäßig verfehlt werden? Fragen, die in der aktuellen Debatte zur Beschleunigung des Windenergieausbaus an Bedeutung gewinnen. Das Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende KNE gGmbH hat eine erste Einordnung vorgenommen und am 16.03.2020 veröffentlicht. weiterlesen…
Nach schwachem Zubau 2019 hofft der
„Schon einmal haben die Niederländer die europäische Energielandschaft neu sortiert. Damals war es die Entdeckung von Erdgasreserven in Groningen, die das kleine EU-Land auf einmal in die Liga der ganz Großen katapultierte. Jetzt könnte das Land die nächste Energierevolution anstoßen“, schreibt Karin Witsch am 27.02.2020 im 
Katharina Wolf nennt im Fachmagazin
„Inzwischen ist es augenfällig“, schreibt EE-Fachmann in seinem
Die Erneuerbaren Energien deckten als Folge des Sturmtiefs „Sabine“ rund 85 Prozent des deutschen Strombedarfs. Die Photovoltaik lieferte in der Spitze gut 16 Gigawatt. Die Preise an der Strombörse sackten ins Minus. Ob nun ‚Sabine‘ oder ‚Ciara‘ – der Sturm sorgte dafür, dass in mehreren Ländern neue Windkraftrekorde aufgestellt wurden. Ein Überblick auf
Das Fraunhofer-ISE hat gemeinsam mit Solarpower Europe, Eurec, 17 nationalen Photovoltaik-Verbänden und 10 weiteren Forschungsinstituten einen Brief an Mitglieder der EU-Kommission geschickt. Darin drängen sie auf Strategien für einen Wiederaufbau der Solarindustrie in Europa. Beim Photovoltaik-Zubau wurden 2019 vier Gigawatt knapp verfehlt. Beim Wind herrscht weiter Flaute: 40.000 Arbeitsplätze wurden schon gestrichen.
Die Bundesregierung hat für die Energiewende ein Ziel ausgegeben, das ungewöhnlich breite Zustimmung findet. Es gefällt Klimaschützern genauso wie großen Teilen der Wirtschaft und Wissenschaft sowie vielen Grünen und Linken: Die erneuerbaren Energien sollen bis 2030 etwa 65 Prozent des deutschen Strombedarfs decken. Ein Meilenstein auf dem Weg zu einer weitgehend treibhausgasneutralen Bundesrepublik im Jahr 2050. Das Problem ist nur: Manche Experten halten das Ziel für kaum erreichbar – wegen fragwürdiger Annahmen, die ihm zugrunde liegen, wie Ralph Diermann am 30.01.2020 in der
Deutschland will in den nächsten Jahren viel mehr Strom vermehrt aus Wind und Sonne produzieren. Das stelle erhöhte Anforderungen an das Stromnetz, erklärt Holger Wrede von der