Wälder speichern mehr Kohlenstoff als vor 20 Jahren

Erhebungen des Thünen-Instituts

Ohne seine Wälder würde Deutschland deutlich mehr zum Klimawandel beitragen, als es derzeit der Fall ist. Das geht aus Erhebungen des Thünen-Instituts hervor, die im aktuellen, vom Umweltbundesamt herausgegebenen nationalen Inventarbericht enthalten sind. Mit einer jährlichen Senkenleistung von rund 52 Mio. Tonnen CO2-Äquivalenten sind die deutschen Wälder ein erheblicher Kohlenstoffspeicher. weiterlesen…

Dotierte Graphenbänder mit Potenzial

Materialentwicklung im Nanomaßstab

Als ultraschmales Band hat Graphen Halbleitereigenschaften, obwohl das Material eigentlich leitend ist. Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und des Max-Planck-Institutes für Polymerforschung haben nun Graphenmoleküle mit Stickstoffatomen dotiert. Indem sie dotierte und nicht-dotierte Graphenstücke nahtlos aneinanderreihten, konnten sie in den Nanobändern Heteroübergänge etablieren, die Voraussetzung, dass Strom beim Anlegen einer Spannung nur in eine Richtung fliesst – der erste Schritt zu einem Graphen-Transistor. Zudem ist es dem Team gelungen, die Graphenbänder von ihrer Goldunterlage, auf der sie gewachsen sind, zu lösen und auf ein nichtleitendes Material zu übertragen. weiterlesen…

Paul van Son verlässt Desertec initiative

Neue Aufgabe: Für RWE nach Dubai

Nach fünf Jahren an der Spitze der Desertec Industrie-Initiative verlässt Paul van Son den Chefsessel in der Münchner Kaiserstraße. Der holländische Energiemanager teilte am 10.09.2014 der Gesellschafterversammlung mit, dass er nicht über 2014 hinaus als Geschäftsführer der Dii GmbH zur Verfügung stehen wird. Er wird eine neue Tätigkeit für den Energieversorger RWE in Dubai übernehmen und in Nordafrika, dem Nahen Osten (MENA) und der Türkei konkrete Geschäftsfelder und Projekte entwickeln. Van Son über seinen neuen Job: „Ich bin überzeugt, dass Green-Energy-Objekte in den Wüstenregionen dem Konzern helfen werden, sein Energie-Portfolio langfristig zukunftssicher aufzubauen.“ weiterlesen…

Neue Untersuchung: Große Akzeptanz der Energiewende

Interdisziplinäres Forschungsprojekt will Transformation des Energiesystems erleichtern

Unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE untersucht ein interdisziplinärer Verbund, wie die Transformation zu einem erneuerbaren Energiesystem für die Menschen erleichtert werden kann. Partner sind das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, das Zentrum für Interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung ZIRIUS der Universität Stuttgart und das Institut für Politikwissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Stadtwerke und andere Praxispartner ergänzen das Team. Das Projekt KomMA-P | Akzeptanz der Energiewende stärken wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert, erste Ergebnisse zeigen eine weiterhin große Akzeptanz der Energiewende bei der Bevölkerung. weiterlesen…

Bundesregierung plant Aktionsplan Energieeffizienz

NAPE noch in diesem Jahr

Der wiederholt angekündigte Nationale Aktionsplan Energieeffizienz nimmt Formen an: Noch in diesem Jahr soll er unter dem Kürzel NAPE erarbeitet werden. Darin soll es sowohl um die Aufstockung und Verstetigung des CO2-Gebäudesanierungsprogramms als auch um die Förderung anspruchsvoller Energieeffizienzmaßnahmen gehen, heißt es in der Antwort der Bunderegierung (18/2450) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/2298). Derzeit werde auch ein nationales Aktionsprogramm Klimaschutz erarbeitet. Die darin aufgeführten Maßnahmen sollen nach Angaben der Bundesregierung sicherstellen, „dass das Ziel, die deutschen Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu senken, erreicht wird“. weiterlesen…

EEG-Umlage sinkt ab 01.01.2014

Von 6,24 auf 6 ct/kWh – BEE: Gute Nachricht für Stromkunden

Die EEG-Umlage zur Förderung des Ökostroms wird 2015 von heute 6,24 Cent auf voraussichtlich 6 Cent pro Kilowattstunde (kWh) Strom sinken. Das ergeben Berechnungen des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Ab dem 01.01.2015 ist dieser Betrag von allen nicht befreiten Stromkunden für jede verbrauchte Kilowattstunde zu bezahlen. „Dass die EEG-Umlage erstmals seit ihrer Einführung im Jahr 2000 sinkt, ist eine gute Nachricht für die Stromkunden“, sagt Harald Uphoff, stellvertretender BEE-Geschäftsführer. „Die Senkung hat aber nichts mit der EEG-Reform von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zu tun.“ weiterlesen…

Erneuerbare gut im Export

Positives Exportklima für erneuerbare Energien

Die Unternehmen der Erneuerbaren-Energien-Branche in Deutschland sehen ihre Exportchancen insgesamt positiv. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter 215 Unternehmen, die die Deutsche Energie-Agentur (dena) im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt hat. weiterlesen…

Durchwachsene Noten für deutsche Bildungsmilliarden

OECD-Studie vorgestellt – Deutschland bildet sich wie nie zuvor – Hochgebildete fehlen – Bildungssystem zu undurchlässig

Das deutsche Bildungssystem ist stabil und die Investitionen in Bildung sind gestiegen. Das fängt bei drei- bis vierjährigen Kindern an und reicht bis zur beruflichen Weiterbildung. Die OECD bescheinigt Deutschland in ihrer Studie „Bildung auf einen Blick 2014“ Verbesserungen bei Studienanfängern und Berufsabschlüssen sowie gute Bildungsanstrengungen und gute Ergebnisse. Die Medien sehen das Ergebnis aber nicht ganz so rosig wie das BMBF. Bildungsministerin Johanna Wanka sagte anlässlich der Präsentation der Ergebnisse: „Deutschland bildet sich wie nie zuvor. Und das ist die beste Absicherung gegen Arbeitslosigkeit und Fachkräftemangel.“
weiterlesen…

Atommüll-Endlager: Hendricks hält an Zeitplan fest

Sitzung der Endlager-Kommission

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) rechnet weiter damit, dass bis 2031 ein Standort für ein Atommüllendlager gefunden werden kann. Sie wolle sich von dem im Standortauswahlgesetz (StandAG) vorgesehenen Zeitplan „nicht verabschieden“, auch wenn es sich dabei um ein „ehrgeiziges Ziel“ handle, sagte die Ministerin am 08.09.2014 Mittag als Gast einer Sitzung der Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe (Endlager-Kommission). Der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel (Bündnis 90/Die Grünen), der Mitglied der Kommission ist, zweifelte an der Machbarkeit: „Ich habe den Eindruck, dass es mehr Zeit brauchen wird.“ So sei die Forschung zum Thema Endlager-Standort bisher zu eng ausgerichtet gewesen und müsse zunächst breiter aufgestellt werden, um in der Folge aus Alternativen wählen zu können. Kritik kam auch von Jörg Sommer, Vorsitzender der Deutschen Umweltstiftung. Die Herstellung eines „gesellschaftlichen Konsens“ solle Priorität vor der „zeitlichen Fixierung“ haben. „Wir können den Zeitbedarf nicht planen“, sagte Sommer. weiterlesen…

Bürgerbeteiligung beim Netzausbau

So funktioniert die Bundesfachplanung

Der Netzausbau geht voran: Zum ersten Mal startet jetzt bei einer vom Gesetzgeber als notwendig eingestuften Höchstspannungsleitung  die sogenannte Bundesfachplanung. Hierbei werden die Trassenkorridore festgelegt, in denen die Leitungen künftig verlaufen. Die Öffentlichkeit ist aufgerufen, sich zu beteiligen. Eine Information des Bundeswirtschaftsministeriums und der Bundesnetzagentur. weiterlesen…