Tag der offenen Tür im CEC

Einblicke in die Welt der Energieforschung

Das noch junge Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (MPI CEC) in Mülheim an der Ruhr – 2012 aus dem Max-Planck-Institut für Bioanorganische Chemie heraus neu gegründet – hat seine Forschungsarbeit auf das Thema Energieumwandlung, bzw. -speicherung ausgerichtet. Am Samstag, 20. September von 10 – 16 Uhr öffnet das MPI CEC für alle Interessierten seine Türen. weiterlesen…

Wasserspaltung durch 1,5 Volt-Batterie?

Stromsparende und klimafreundliche Wasserstoff-Erzeugung dank neuartiger Elektrode mit günstigeren Materialie

Forscher am Precourt Institute for Energy  der US-Universität Stanford haben einen Elektrolyseur entwickelt, der Wasser bei Raumtemperatur und nur mit einer AAA-Batterie (1,5 Volt) aufspaltet. Das Gerät kommt zudem dank einer neuartigen, nanostrukturierten Nickel-Elektrode ohne teure Edelmetall-Elektroden aus. Das Verfahren könnte künftig Treibstoff für Brennstoffzellen liefern, ohne dass wie bisher wertvolle Edelmetalle und Methangas eingesetzt werden müssen, so die Forscher im Fachmagazin „Nature Communications„. weiterlesen…

Solarzellen aus Blei-Batterien recycelt

Wiederverwendetes Material beugt Umweltverschmutzung vor

Das in alten Autobatterien enthaltene Blei lässt sich in kostengünstigen Solarzellen einem zweiten Verwendungszweck zuführen. Damit könnte Umweltverschmutzung durch die Entsorgung von giftigem Blei auf Mülldeponien ein Riegel vorgeschoben und gleichzeitig emissionsfreie Energie produziert werden. Das Recycling-Konzept wurde von Forschern am Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelt. weiterlesen…

RWE klagt auf 200 Millionen

Schadenersatz für Biblis-Abschaltung

Drei Jahre nach dem zweiten Atomausstieg geht der Streit zwischen dem defizitären Energieriesen RWE und der Politik in eine neue Runde: Der Versorger reichte beim Landgericht Essen Schadenersatzklage gegen den Bund und das Land Hessen ein – der Grund: die vom Bund verordnete dreimonatige Abschaltung des Atomkraftwerks Biblis 2011. RWE Power will mit der Anfang des Jahres angekündigten Klage „die Vermögensinteressen des Unternehmens und seiner Aktionäre“ wahren, hieß es zur Begründung. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMUB) sowie das hessische Umweltministerium erklärten, es sei fraglich, ob die Klage überhaupt zulässig sei. Allerdings hatten Gerichte die dreimonatige Stilllegung der Biblis-Blöcke A und B für zu Jahresbeginn für rechtswidrig erklärt. Die geforderte Schadenersatzhöhe beläuft sich nach Schätzungen auf mehr als 200 Millionen Euro. weiterlesen…

Klimapause nur von kurzer Dauer

Züricher Forscher erklären Erwärmungs-Pause – andere nehmen Atlantik ins Visier

In den vergangenen 16 Jahren wurde es auf der Erde im Mittel kaum wärmer. ETH-Wissenschaftler fanden vor allem drei Gründe dafür. Und sie betonen, dass die Klimaerwärmung wohl bald weitergehen werde. Die Gründe:

  1. El-Niño und das Gegenphänomen La Niña
  2. Sonnenstrahlung durch Sonnenflecken in den letzten Jahren weniger intensiv
  3. Die großen Vulkanausbrüchen, wie bei auf Island

weiterlesen…

Antarktis-Schmelze droht mit schnellerem Meeresspiegel-Anstieg

Antarktis könnte Meeresspiegel bis zu 37 cm ansteigen lassen

Der Eisverlust in der Antarktis könnte noch in diesem Jahrhundert bis zu 37 Zentimeter zum globalen Meeresspiegelanstieg beitragen, zeigt eine neue Studie, die das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) veröffentlichte: Erstmals hat ein internationales Team von Wissenschaftlern auf der Basis physikalischer Computersimulationen eine umfassende Einschätzung des Beitrags der Antarktis zum globalen Meeresspiegelanstieg vorgelegt und dabei die Unwägbarkeiten in Ozean und Atmosphäre quantitativ berücksichtigt. Die vom PIK geleitete Studie kombiniert eine ganze Reihe aktueller Klimamodelle und Beobachtungsdaten mit verschiedenen Eis-Modellen. Die Berechnungen reproduzieren den in den letzten zwei Jahrzehnten beobachteten Beitrag der Antarktis zum Meeresspiegelanstieg und zeigen zugleich, dass der Eiskontinent viel eher als bisher angenommen am stärksten zum Meeresspiegelanstieg beitragen könnte. weiterlesen…

Fracking, Protest, Geopolitik

Was das Beispiel Rumänien uns zeigt.
aus IPG – Internationale Politik und Gesellschaft

In der Europäischen Union ist die Debatte um Schiefergasförderung voll entbrannt. Es geht dabei um die Erschließung unkonventioneller, in Gesteinsschichten gebundener Erdgasreserven mit Hilfe einer umstrittenen Fördermethode, dem Fracking. Dazu wird ein Gemisch aus Chemikalien, Sand und Wasser unter hohem Druck in den Untergrund gepresst. So werden Gesteinsschichten, in denen Erdgas eingeschlossen ist, aufgebrochen (hydraulic fracturing). weiterlesen…

IASS-Konferenz zum Climate Engineering: Viele Bedenken

Auf der Suche nach der „tieferen Bedeutung“ von Climate Engineering:

Climate Engineering – der Versuch, mit technischen Eingriffen in das Klima die durch den Menschen verursachte globale Erwärmung abzumildern – ist mit zahlreichen Risiken verbunden. Nicht nur die klimatischen Folgen, sondern auch die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen müssen noch intensiv erforscht werden. Bei der „Climate Engineering Conference 2014: Critical Global Discussions“ (CEC14), zu der das IASS vom 18. bis 21. August 2014 eingeladen hatte, diskutierten Wissenschaftler, Politiker und Vertreter der Zivilgesellschaft unter anderem über die Entwicklung internationaler Forschungsrichtlinien und wie ein internationales Rahmenabkommen mit ausreichender Legitimität aussehen könnte. weiterlesen…

Monsanto unterstützt Obamas Klimainitiative

Klimawandel: Monsanto will US-Landwirtschaft unterstützen

Der Saatgutkonzern Monsanto unterstützt neben Microsoft, Google und IBM die US-Regierung bei ihrer Suche nach Lösungen für die Auswirkungen des Klimawandel auf die Landwirtschaft. Vertreter des US-Unternehmens setzten sich Ende Juli  in Washington an einen Runden Tisch mit Obamas Regierung. weiterlesen…