Bundesrat billigt auch Länderöffnungsklausel

Mindestabstände zwischen Windrädern und Wohnbebauung

Der Bundesrat hat die neue Länderöffnungsklausel bei Windenergieanlagen gebilligt. Sie ermöglicht es den Bundesländern, in ihren eigenen Landesgesetzen festzulegen, wie groß der Mindestabstand zwischen Windrädern und Wohnbebauung künftig sein muss. Hierfür änderte der Bundestag das Bundesbaugesetz. weiterlesen…

Brüssel lenkte ein

Berlin setzt sich mit wichtigsten Forderungen durch

Die EU-Kommission hat ihren Widerstand gegen die Reform der deutschen Ökostrom-Förderung aufgegeben, Brüssel und Berlin haben daraufhin ihren Streit über die EEG-Reform beigelegt – drohende Milliarden-Nachzahlungen für die Industrie sind damit erledigt. Auch die Auseinandersetzung um Strom-Selbstversorger wurde beendet. Mit einer kritischen Würdigung von Hans-Josef Fell. weiterlesen…

Intelligente Verknüpfung von EE-Strom und Wärme

Erzeugung und Speicherung von Solarwärme und -strom zur Realisierung hoher solarer Deckungsanteile und zum Lastmanagement (Sol2Heat)

Die Herausforderung der Energiewende bezieht sich auf alle Energieformen, besonders Elektrizität, Heizwärme und Mobilität. Schlüssel für ein wirtschaftliches, auf bis zu 100 % erneuerbaren Energien basierendes Energiesystem ist die intelligente Verknüpfung der Techniken für die unterschiedlichen Bereiche. In diesem Sinne Wärme- und Stromversorgung zu koppeln und für beides erneuerbare Energien maximal zu nutzen ist das Ziel des Projekts „Sol2Heat- Intelligente Erzeugung und Speicherung von Solarwärme und -strom zur Realisierung hoher solarer Deckungsanteile und zum Lastmanagement“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das System verbindet eine Wärmepumpe mit thermischen Solar-Kollektoren, modularen thermischen Speichern und Photovoltaik-Modulen. weiterlesen…

KIT-Forscher messen Emissionen der Hauptstadt

Klimaforscher erfassen Treibhausgasausstoß erstmals mit bodengebundenen Fernerkundungs-Instrumenten

Eine neue Messmethode für den Treibhausgasausstoß von Großstädten und anderen räumlich begrenzten Quellen haben Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) entwickelt. In einer Messkampagne in Berlin wenden sie ihre Messmethode erstmals an: Mit fünf um die Stadt verteilten bodengebundenen Fernerkundungs-Instrumenten messen sie sowohl die erhöhten Werte in der Abluftfahne der Stadt sowie die Hintergrundkonzentration, also die Menge an Treibhausgasen, die sich in der umgebenden Luft bereits angesammelt hat. Aus den Differenzen ermitteln die Forscher die tatsächlichen Emissionsstärken von Kohlendioxid und Methan. weiterlesen…

Umweltinstitut München: Fracking-Verbot in Wirklichkeit Erlaubnis

„Gabriel und Hendricks machen den Weg frei für Fracking“

Das Umweltinstitut München protestierte am 09.07.2014 in einer Mitteilung gegen die jüngste Entscheidung der beiden Minister Hendricks und Gabriel in Sachen Fracking. Es sei „ein Lehrstück über die Arbeitsweise und Kommunikationskultur der Politik“: In den Eckpunkten heiße es: Schiefer- und Kohleflözgas-Förderung werde es „zu wirtschaftlichen Zwecken auf absehbare Zeit nicht geben“. Viele Medien hatten das als Fracking-Verbot mit Ausnahmen interpretiert (auch Solarify). Zu Unrecht – sagt das Umweltinstitut. weiterlesen…

EEG verunsichert Energie-Genossenschaften

Investitionsrückgang um ein Drittel

Die EEG-Reform hat zu erheblicher Verunsicherung bei den Energie-Genossenschaften geführt. Fast jede dritte wird in diesem Jahr keine Investitionen vornehmen. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren lediglich acht Prozent ohne Investitionsplan. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbands e.V. (DGRV), die am 08-07.2014 gemeinsam mit der Agentur für Erneuerbare Energien e.V. (AEE) in Berlin vorgestellt wurde. „Das neue EEG droht die Energiewende auszubremsen und dabei vor allem die kleinen Marktakteure wie Energie-Genossenschaften zu treffen. Obwohl im Koalitionsvertrag mehr Bürgerbeteiligung versprochen wurde, wird die Aktivität von Energie-Genossenschaften nun deutlich eingeschränkt“, kritisiert Dr. Eckhard Ott, Vorsitzender des Vorstands des DGRV. weiterlesen…

Neuer Internet-Dienst: Clean Energy Wire

Informationen und Kontakte rund um die Energiewende

Seit Anfang Juli 2014 ist ein neuer Mitspieler auf dem Platz der Energiewende-Webseiten-Anbieter: Der Clean Energy Wire – nach eigener Aussage „ein neuer gemeinnütziger und unabhängiger Informations- und Medienservice für Journalisten und die interessierte Öffentlichkeit“. CLEW will mit seiner Arbeit Qualitätsjournalismus im In- und Ausland rund um die deutsche Energiewende machen und unterstützen. Solarify heißt den Clean Energy Wire willkommen auf dem Spielfeld. weiterlesen…

Hoher Energieverbrauch des Gebäudesektors

Gebäude verbrauchen 40 Prozent der Energie – bis 2050 Klimaneutralität angestrebt

Fast 40 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland gehen auf das Konto des Gebäudesektors. In Privathaushalten benötigen allein Heizung und Warmwasseraufbereitung 85 Prozent der Energie – hier liegen deshalb auch große Einsparpotenziale. Laut einer Mitteilung des BMWi strebt die Bundesregierung an, dass der Gebäudebestand bis zum Jahr 2050 nahezu klimaneutral wird. Dafür muss der Bedarf an Primärenergie um 80 Prozent gesenkt werden. weiterlesen…

Fell warnt Energie-Genossenschaften vor KAGB-Novelle

Erlaubnispflicht der BaFin oder Registrierungspflicht

Der grüne Energieexperte und Präsident der Energy Watch Group, Hans-Josef Fell, weist auf eine Veränderung im Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) hin: Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt habe die große Koalition im Juni 2014 eine erneute Novelle des Kapitalanlagegesetzbuches beschlossen. In der Novelle des KAGB vom Sommer 2013 sei es ihm „zusammen mit anderen Bundestagsabgeordneten gelungen, Energiegemeinschaften und vor allem Energie-Genossenschaften von zu großen Pflichten, die ihnen oftmals unerfüllbar hohe Auflagen gemacht hätten, weitgehend frei zu halten“. Dies sei nun mit der erneuten Novelle zum Teil zurückgeholt worden, so dass sich jetzt „gravierende Veränderungen für Energie-Genossenschaften ergeben“. Diese machen laut Fell sofortiges Handeln nötig, damit Energie-Genossenschaften nicht schwerwiegende Probleme mit der Finanzaufsicht bekommen.
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