4,3 GW Kohle-KW vom Netz

Studie im Auftrag eines Kohle-KW-Betreibers fordert Ausstieg – sonst scheitert  Klimaschutz in Deutschland

Trotz fortschreitender Energiewende nehmen die CO2-Emissionen zu; trotz Ausbaus der Erneuerbaren wird mehr udn mehr Kohle verbrannt; umweltfreundlichere Gas- und Kombikraftwerke stehen still. Bald werden wir möglicherweise feststellen, dass die Klimaschutzziele weit verfehlt wurden. Eigentlich will die Bundesregierung den CO2-Ausstoß entscheidend senken. weiterlesen…

CO2-Blase: Die Wette auf den Klimaschock

Börsenwert der Fossil-Konzerne massiv bedroht

Mit freundlicher Genehmigung von Karl Gaulhofer (Berliner Korrespondent Die Presse, Wien) –

Damit das Klima nicht kippt, dürfen wir nur mehr ein Drittel der gesicherten Reserven an Öl, Gas und Kohle verbrennen. Doch die Konzerne bohren eifrig weiter. Platzt die Kohlenstoffblase, droht der Börsenkrach. Siehe auch auf Solarify: Die große Wette auf die Selbstzerstörung. weiterlesen…

Besondere Ausgleichsregelung wird angepasst

Anpassung der Gebührenverordnung zur Besonderen Ausgleichsregelung

Die Anhörung der Länder sowie der kommunalen Spitzenverbände und Zentral- und Gesamtverbände zum Referentenentwurf einer Verordnung zur Änderung der Besondere-Ausgleichsregelung-Gebührenverordnung ist am 03.07.2014 eingeleitet worden – teilt das Bundeswirtschaftsministerium mit.
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Quaschning: „EEG 2014 – das Ziel ist Verunsicherung“

„Verschnaufpause für die großen EVU – Entlastung der Endkunden findet nicht statt“

Energieexperte Volker Quaschning kritisiert im Interview mit neue energie das neue EEG. Er erkennt „ganz deutlich die Handschrift der großen Energiekonzerne, deren Geschäftsmodelle bröseln“. Und beteiligte Kommunen und Rentenkassen litten mit. Daher sieht Quaschning für die Politik „klare Gründe, weshalb sie den Konzernen eine Verschnaufpause verschafft, damit die sich an die neuen Gegebenheiten anpassen können“. In Quaschnings Augen geht „es momentan nur darum…, das Tempo der Energiewende zu drosseln“. weiterlesen…

Tschechien: Energie-Kehrtwende

Import statt Export – Ausschreibung für AKW Temelín gestoppt

Tschechien exportiert rund 20 Prozent der Stromproduktion. Das wird sich ändern: 2040 sollen ungefähr fünf Prozent des Strombedarfs importiert werden. Der Ausbau des AKW Temelin wird abgeblasen. Das sind die neuen energiepolitischen Planungen. Denn aufgrund des Ausbaus der Erneuerbaren Energien in Europa fallen die Börsenstrompreise, so dass fossile und atomare Energien sich nicht mehr lohnen. Die tschechische Regierung reagiert nun darauf, indem sie die Stromproduktion aus Kohle über 25 Jahre schrittweise zurückfährt und den Atomausbau hinauszögert. Bereits jetzt sind manche konventionellen Kraftwerke nicht mehr rentabel – meldet Radio Prag.
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„Wie eine Kerze, die an beiden Enden brennt“

Symposium zum 60. Geburtstag von Robert Schlögl

Anlässlich des 60. Geburtstages von Prof. Robert Schlögl veranstaltete das Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft (FHI) in Berlin ein Symposium unter dem Titel „Inorganic Insights into Catalysis„. 16 Referenten und 250 Teilnehmer diskutierten am 03. und 04.07.2014 im Harnack-Haus des FHI die Fortschritte bei der Erforschung heterogener Katalysatoren in den vergangenen 35 Jahren (in etwa die Zeitspanne der beruflichen Laufbahn Schlögls) und deren aktuellen Stand in Theorie und Experiment – aber auch der Energiewende. Solarify beschränkt sich auf den Energiewende-Teil. weiterlesen…

Fracking wird verboten – weitgehend

Gabriel und Hendricks haben sich auf Eckpunkte geeingt

Fracking zur Förderung von Schiefer- und Kohleflöz-Gas wird es zu wirtschaftlichen Zwecken auf absehbare Zeit in Deutschland nicht geben“, so der zentrale Satz eines Eckpunktepapiers, das die Minister Hendricks und Gabriel am 04.07.2014 in einem Brief der SPD-Fraktion zugeleitet haben. Denn: „Fracking-Vorhaben zur Gasförderung aus Schiefer- und Kohleflözgestein oberhalb von 3000 Metern werden durch das Wasserhaushaltsgesetz verboten“. weiterlesen…

EEG-Streit mit Brüssel: Merkel verschärft Tonlage

 Merkel warnt vor „sehr bedenklichen Entwicklungen“

Wie unter anderen der Europa-politische Mediendienst Euractiv berichtet, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel im Streit mit der EU-Kommission über die Ökostrom-Förderung die Tonlage verschärft. Der Brüsseler Behörde wirft sie vor, sie gefährde Investitionen in Deutschland. weiterlesen…

Energiewende-Plattform „Gebäude“ startete

Gabriel: Ziel ist eine ganzheitliche Gebäudestrategie – Start der ‚Energiewende Plattform Gebäude‘

Am 03.07.2014 eröffnete die vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, ins Leben gerufene „Energiewende-Plattform ‚Gebäude‚“ mit der Auftaktsitzung ihre Arbeit. Erstmals sind hier alle wichtigen Akteure, insbesondere aus Immobilienwirtschaft, Gewerbe und Industrie sowie die Verbraucherseite und die öffentliche Hand vertreten. Ziel des Dialogforums ist es, gemeinsam die Potenziale des Gebäudesektors bei der Energiewende zu nutzen und Herausforderungen zu meistern. Dazu sollen Handlungsfelder herausgearbeitet und erste mögliche Maßnahmen diskutiert werden.
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